Kaffee?

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Kaffee?

Beitragvon Anita » 25.01.2012, 11:28

Hallo!
Könnt ihr mir mal auf die Sprünge helfen, was der Kaffee in unserem Körper bewirkt? Ich meine außer der klassischen Koffeinwirkung. Ich habe nämlich nach dem Kaffee im Mund so ein komisches Gefühl, wie wenn die Geschmackspapillen komisch reagieren würden. Hab dann auf Tee geändert und da ist es weg??? Gehr mir aber auch nicht ab!

Außer dass Kaffee so eine Tradition ist.... Allein, wieviele Smileys dies als Thema haben..... :>)<: :f|f :d|d :te) :c|c .... oder doch fixiert auf Kaffee?

Teeschlürfende Anita!
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Anita
 
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Re: Kaffee?

Beitragvon edeltraud » 25.01.2012, 11:51

Liebe Anita,

ich könnte mir vorstellen, dass deine Galle und Übersäuerung diesen Geschmack ausgelöst hat. Teste doch einmal deine Galle nach.

Im Newsportal, es wird geschlossen, weil es völlig neu programmiert werden müsste, (von der Herstellerfirma her) und wir es jetzt durch das Forum viel weniger nützen.
Da lohnt sich die tagelange Neuprogrammierung nicht mehr, habe ich noch einen Artikel über Kaffee gefunden.

*Kaffee
Ein sehr beliebtes Getränk in Deutschland (nicht nur in Deutschland)


Denn Koffein ist die am stärksten auf die Psyche wirkende Droge der Welt
Deutschland importiert jährlich über 600 000 Tonnen Kaffee und ist damit eines der beliebtesten Genussmittel.
Genussmittel wie Kaffee, Alkohol oder Nikotin sorgen automatisch für hohe Umsatzzahlen, da sie den Verbraucher unbewusst und langsam, aber sicher in die Abhängigkeit bringen, man will und kann nicht auf Genussgifte verzichten. Die Beliebtheit verdankt der Kaffee seinen Aromastoffen und dem Gehalt von 0,8 bis
2,5 % Koffein (Trimethylxanthin) in den Bohnen. Es regt Herz und Nerven an, besonders die Großhirnfunktionen. In der Medizin wird es zur Verstärkung der Nierentätigkeit benutzt.
Die Frage lautet nun: Wie und warum entsteht eine Abhängigkeit ?
Die Lösung finden sie in der Funktion der Zellen. Alle Genussgifte haben eins gemeinsam, sie verdrängen andere wichtige Zellbestandteile und darum kann die Zelle ihre genetisch vorgegebene Arbeit nicht mehr verrichten, es kommt zum Ausfall oder Fehlfunktion. Solange Genussgifte die Oberhand in der Zelle behalten solange bleibt die Abhängigkeit bestehen. Andersherum kann man durch verstärkte Zuführung von Zellfaktoren die Genussgifte wieder ausspülen. (Körper entgiften, die Abhängigkeit vermindern usw.)

1. Beim Kaffee oder seinen „Verwandten“ (Cola oder Kakao) schätzt man „gewisse Vorteile“:
1) Er stimuliert das zentrale Nervensystem, Herz und Kreislauf.
2) Die Verdauung wird durch eine Tasse Kaffee unterstützt.
3) Kaffee verdrängt sehr schnell die Müdigkeit, da es den in der Leber gespeicherten Zucker freisetzt, was zu diesen schnellen Energieschub führt, der auch von den meisten erwartet wird.
4) Das Getränk fördert (aber nur für kurze Zeit) geistige Aktivität, Kreativität sowie Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit.
5) Man lässt sich durch seinen Duft, sein Aroma und seinen Geschmack stimulieren und das wird auch sehr geschätzt.
6) Eine Tasse Kaffee liefert etwa 80 mg Kalium (wichtig für den Wasserhaushalt und die Muskeltätigkeit) und das B-Vitamin Niacin (das wiederum fördert die Zellatmung und den Stoffwechsel).
7) Die meisten Menschen lassen sich durch diese angenehme Kurzzeitwirkung inspirieren, aber vergleicht man nun die Langzeitwirkung, dann sieht es schon sehr böse aus.
8) Eine Tasse am Tag kann man bestimmt auch problemlos genießen, nur das Problem steckt wie immer in der Menge, es wird viel zu viel konsumiert, man trinkt nicht nur Tassen, sondern „Kannenweise“ dieses edle
Getränk, aber das kennen sie ja !

2. Die Nachteile zeigen sich erst nach vielen Jahren und übertreffen bei weitem die Vorteile, und das ist auch das eigentliche Problem, es gibt kaum oder gar keine Langzeittests und die Hintergründe bleiben fast immer im Dunklen, außerdem ist dann oft die Gesundheit ruiniert.
Bohnenkaffee steigert den Säureanteil im Verdauungstrakt und kann zu Jucken im After führen und nicht nur das, langfristig führt es zur Entkalkung der Knochen mit all seinen schlimmen Folgen.
Viele Ärzte sind der Meinung, dass Koffein mit schuld daran sein, wenn es zu Herzkrankheiten und Bluthochdruck kommt.
Durch hohen Kaffeeverbrauch kann es weiter zu anderen schweren Gesundheitsstörungen kommen, es treten folgende Symptome auf: Appetitsverlust, Gewichtsabnahme, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Hitzewallungen, Frösteln und leichtes Fieber.
Es hat sich auch gezeigt, dass Koffein die Reproduktion der DNS (Desoxyribonukleinsäure beeinträchtigt.(wichtig zur Bildung des Zellkerns, Zellerneuerung)
Schwangere Frauen sollte Koffein meiden. Tierversuche haben ergeben, dass die Menge Koffein, die in etwa 4 Tassen Kaffee enthalten ist, zu Geburtsfehlern führen kann. In weiteren Laborversuchen bekamen die Tiere Krämpfe und starben.
Koffein kann sehr giftig wirken (die tödliche Dosis liegt vermutlich bei etwa 10 g). Neuere Forschungen haben, dass etwa 1 L Kaffee, in drei Stunden getrunken, sehr viel Thiamin (Vitamin B1) im Körper zerstören kann.

Übermäßiger Kaffeegenuss führt bei vielen Menschen zum Haarausfall und ergrauen der Haare.
Täglicher Kaffeegenuss führt sofort zu einem Flüssigkeitsverlust im Körper.
1) Sie genießen nicht nur ihren Kaffee, sie sind davon abhängig wie es bei den Drogen üblich ist.

* Die meisten Menschen müssen bei vielen Gelegenheiten erst einmal eine Tasse Kaffee trinken und merken dabei nicht mehr, wie weit sie dieser legalen Droge verfallen sind. Es ist ganz normal und selbstverständlich, täglich mehrmals diesen „Muntermacher“ zu trinken. Gesundheitliche Probleme werden von den meisten Leuten fast nie mit diesem Getränk in Verbindung gebracht. Außerdem wird viel Werbung gemacht und damit ein gutes Gefühl verbreitet. Zu ähnlichen Abhängigkeiten kommt es mit Alkohol und Nicotin. In der „Wohlstandsge -sellschaft“ kann man es sich auch finanziell leisten, da ja alle Genussmittel recht billig angeboten werden und es entwickelt sich überall eine regelrechte Kaffeehauskultur.

2.) Die Freisetzung von Zucker bedeutet starken Stress für das endokrine System (von innen kommend). Letzten Endes kann es zu Erschöpfungszuständen der Nebennieren kommen, und Blutunterzucker ist die Folge. (abgesackter Blutzuckerspiegel mit allen schlimmen Folgen wie: Infektionen, schlechtes Nervenkostüm, Probleme mit der Bauchspeicheldrüse, Aggressivität usw.)

* Über die Faktoren die den Blutzuckerspiegel beeinflussen wurden viele Untersuchungen gemacht. Bei denen, die nur schwarzen Kaffee getrunken hatten, ging der Blutzucker herunter, sie fühlten sich matt, reizbar, nervös, hungrig, müde, erschöpft und hatten Kopfschmerzen. Diese Symptome wurden im Laufe des Vormittags immer schlimmer. Eine kleine süße Mahlzeit mit Kaffee (auch mit andere Industrienahrung) verursacht aber sofort wieder einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels, doch innerhalb einer Stunde stürzt der Blutzuckerspiegel unter dem Einfluss des Bauchspeicheldrüsenhormons Insulin rasch in die Tiefe, wodurch die Leistungsfähigkeit wieder zurück geht und erneut Müdigkeit einsetzt. Dieses krasse, schnelle auf und ab des Blutzuckerspiegels mehrmals am Tag (im Diagramm als Zickzackkurve zu sehen) sind das Schlechtest, was Gehirn- und Nervenzellen brauchen können. Dieses auf und ab macht auch die beste Bauchspeichedrüse kaputt. Das Resultat sehen sie an Millionen Diabeteskranken in Deutschland.
Folgende Biostoffe fehlen oft bei den kleinen Mahlzeiten zwischendurch, sie sind ganz wichtig für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Es sind die B-Vitamine Niacin und Riboflavin (B2), andere B-Vitamine, hochwertiges Eiweiß und das Spurenelement Chrom (GTF- Chrom, es ist ein organischer Chrom-Komplex, der für die Bindung von Insulin an die Zellmembranrezeptoren verantwortlich ist – GTF heißt Glucosetoleranz- Faktor – Glucosetoleranz: Ist die Fähigkeit den Blutzuckerspiegel zu senken, nachdem er durch die Aufnahme von Nahrung angestiegen ist; beim Diabetes gestört).

* Ein anderer wichtiger Biostoff ist das Biotin (B-Vitamin) es stabilisiert den Blutzuckerspiegel. Biotin ist auch maßgeblich am Aufbau von Glykogen beteiligt, den in Leber und Muskeln gespeicherten Kohlenhydraten; außerdem am Abbau dieser Speicherdepots und bei der sogenannten Glukoneogenese, bei der 16 der insgesamt 22 Aminosäuren (Eiweißbausteine) zu Glukose (Zucker) umgewandelt werden können. Dieser Vorgang ist für einen stabilen Blutzuckerspiegel ebenfalls außerordentlich wichtig.
* Die größte Zahl von Autounfällen passiert, wenn der Blutzuckerspiegel am tiefsten ist, das Denken daher unscharf und die Reaktionen langsam sind. Unser übertriebener Verbrauch von Kaffee, Zigaretten und Alkohol steht in Beziehung zum Blutzuckerspiegel. Diese Genussmittel steigern die Produktion von Nebennierenhormonen, wodurch der Blutzucker sich vermehrt und jenes plötzliche Energiegefühl, das man so sehr braucht, entsteht

* Wenn der Blutzucker extrem niedrig ist, dann können Reizbarkeit, nervöse Spannungen und seelische Depressionen sich derart steigern, dass der betreffende Mensch leicht tobsüchtig werden kann mit allen schweren Folgen.

* Erschöpfte Nebennieren ist eine Erscheinung die viele Menschen trifft, besonders starke Kaffeetrinker, Alkohol- und Nikotinkonsumierer und sehr gestresste Leute sind oft betroffen, dieses Problem wird auch selten durch den Arzt diagnostiziert, und ist oft Ausgangspunkt für viele schwere Erkrankungen.

* Ein anderes Problem kommt noch hinzu, bei der täglichen Einnahme von Genussmitteln gibt erst mal über viele Jahre keine allzu ernste Zeichen oder Symptome, die auf den Ernst der Lage hindeuten, man verdrängt Müdigkeit und andere kleine Unpässlichkeiten, man lebt mit einer sogenannten „Halbgesundheit“, bis sich dann andere Erkrankungen zeigen und das „Kind im Brunnen liegt“. Dann sollen andere „schwere Geschütze“, sprich Medikamente die Gesundheit ganz schnell zurückbringen !

3.) Wer viel Kaffee trinkt, ist oft nervös und zittrig usw.
* Vitamine sind Bausteine für Enzyme, die, wie wir wissen, in jedem Moment Tausende von Körper- Funktionen steuern, - sie schützen uns vor aggressiven Radikalen, die großen Schaden an den Zellen anrichten können, - sie entschärfen und „schlucken“ Giftstoff und spülen sie aus, - sie neutralisieren spezielle Gehirngifte, die unser Körper bilden kann, - sie haben tausend Aufgaben im Körper zu erfüllen und wir als Menschen, viele sogar hochgebildet sorgen täglich völlig unüberlegt dafür, dass diese Biostoffe so schnell wie möglich aus dem Körper befördert werden. Beim Mangel, wie gesagt treten dann Erscheinungen auf wie: Nervosität, schlechte Laune, Arbeitsunlust, Konzentrationsmangel, Aggressivität, Schlafstörungen usw. und dafür hat unter anderen auch das Koffein als Körperfremder Stoff eine große Schuld. (nur in der flüssigen Form)

4.) Der tägliche Konsum summiert sich, und das viele Koffein wird im Fettgewebe gespeichert, von wo es nicht mehr so leicht ausgeschieden werden kann.
* Gespeichert werden vom Körper oft viele belastende Substanzen, nicht nur Koffein. Die Zellen werden „vollgepackt“ und verschlacken den Körper, sie können immer schlechter ihre normalen Funktionen ausführen. Das ist so gesehen noch keine ernste Krankheit, trägt aber zu einem allmählichen Siechtum oder anders ausgedrückt, zu einer immer schlechter werdenden Stoffwechsellage bei. Krankheiten sind dann nur noch eine Frage der Zeit, hier spielen natürlich noch andere Faktoren eine Rolle. Der Alterungsprozess wird jedenfalls dadurch erheblich beschleunigt.

5.) Personen denen man koffeinfreie Getränke gab, zeigten alle Symptome die denen des Drogenentzugs sehr ähnlich waren.
* Entzieht man Drogenabhängigen (es ist egal welche Drogen) schlagartig die abhängigmachende Substanz, zeigen sie alle Symptome des Drogenentzugs, natürlich ist das bei jeden Menschen unterschiedlich ausgeprägt und ist auch von vielen Ernährungsfaktoren abhängig.
Viele Menschen die täglich irgend ein abhängigmachendes Mittel einnehmen vernachlässigen in den meisten Fällen die normale Ernährung, dadurch beginnt ganz klar der Teufelskreis. Sie bekommen immer weniger lebensnot- wendige Biosubstanzen. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Mensch zusammenbricht oder andere schwere Krankheiten sich einhandelt. Man kann nur staunen wie gleichgültig sehr viele Leute diesen Problem gegenüberstehen. Auch hier spielt der Faktor Zeit eine große Rolle, denn man wird ja nicht sofort schwer Krank, es liegen oft Jahrzehnte dazwischen und dadurch wird alles ganz natürlich verschleiert. Kleine Fingerzeige, wie z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgespanntheit, Lustlosigkeit, kleine Infekte und anderes werden verdrängt oder mit Medikamenten eingedämmt. Es gibt noch immer eine große Anzahl von Menschen die glauben, man erlange eine gute Gesundheit und ein langes Leben, wenn man körperfremde Stoffe zu sich nimmt (Medikamente, Drogen, Kaffee u.a.). Das was ganz sicher ist passiert, dass sich der Alterungsprozess erheblich beschleunigt. Hinweise in Ernährungsfragen, die von medizinischen Personal kommen deutet die Verbrauerrundschau folgendermaßen: „Das schlimme daran ist, dass den Ärzten der Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheit zum größten Teil nicht bekannt ist“. Weiter wird gesagt, dass alle ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten 20 bis 40 Jahre benötigen, bis sie manifest werden, und durch diese lange Latenzzeit ist der Zusammenhang zwischen Nahrung und den Krankheiten verschleiert. Das ist auch der Grund dafür, warum sich mit der Ware „Krankheit“ solche großen Geschäfte machen lassen, der normale Bürger durchschaut die Zusammenhänge niemals.
Und dann stellen sich noch andere Hindernisse in den Weg, die verhindern das sich der normale Bürger gesunde, hochwertigen Nahrung leisten kann. Denn viele stehen vor einem finanziellen Problem, bei der Jugend ist es der Gruppenzwang der verhindert naturbelassene Nahrung zu verzehren, in den Schulen gibt es das Fach Ernährungs- lehre nicht. Weiter existiert eine große Unwissendheit über den wahren Nährwert eines Lebensmittel, denn die Medien tragen nicht gerade zur Aufklärung bei und die Werbung gibt dem ganzen dann den Rest. Die Preise für Vitamine und andere Biostoffe werden bewusst hochgehalten, die Dosierangaben für die tägliche Einnahme naturbelassener Vitamine werden unzulänglich tief angesetzt und kein Arzt kommt auf die Idee, direkt auf die wahren Ursachen einer Krankheit hinzuweisen. Denn er verdient nur mit Medikamenten (Körperfremden Stoffen) Geld...! Selbst Kontrollinstanzen die Lebensmitteltests durchführen kommen in ihren Kriterien nicht auf die Idee, den wahren Nährwert zu bestimmen, man prüft alles mögliche, nur nicht das, was den Menschen gesund erhält.

* Warum das ganze ? Man hat in Tierversuchen nachgewiesen, bei absolut vollwertiger Nahrung (alle lebensnotwendigen Nährstoffe müssen vorhanden sein) kann man durch Drogen (Alkohol) abhängige Lebewesen „umdrehen“. Das heißt, die Tiere die vorher nur Alkohol zu sich nahmen wurden abstinent und die andere Gruppe, die vorher alkoholfrei waren, wurden abhängig. Ähnlich wird es mit anderen abhängig machenden Substanzen verlaufen. Als Fazit kann man sagen, daß besonders die vielen Industrienahrungsmittel eine Mitschuld für die Sucht haben.

6.) Professor John Minton, Chirurg an der Staatsuniversität Ohio und Krebsspezialist hat herausgefunden, dass ein übermäßiger Genuss an Methylxanthinen (aktiven chemischen Stoffen im Koffein) zu bösartigen Brusterkrankungen und Prostataproblemen führen kann. (Krebs)
* Immer wenn dem Körper Körperfremde Stoffe (chemisch aktive Stoffe z.B. aus dem Kaffee) zugeführt werden, entstehen sofort große Mangelerscheinungen an lebensnotwendigen Biostoffen. Man hat erst mal keine Schmerzen oder andere Probleme, man merkt nichts und deshalb legt man auch keinen besonderen Wert auf diese Thematik, viele tun das als sehr lästig ab. Aber der „Hammer“ kommt mit tausend Prozent Sicherheit zurück. Zum Beispiel beim Krebs, hier spielen Antioxidanten eine überragende Rolle, ihre Aufgabe ist es u.a. als Abwehrbollwerk gegen Freie Radikale zu agieren und das nennt man dann Vorbeugung. Das wird aber von keiner staatlichen Stelle unterstützt, schon gar nicht von den Ärzten, denn Vorbeugung bringt unter dem Strich kein Geld in die Kassen. Man versteht es kaum, aber es ist die tägliche Wahrheit. Jeder versteht sofort, dass bei reichlich Kaffeegenuss mit einem großen Flüssigkeitsverlust zu rechnen ist und damit sehr viele wasserlösliche Vitamine mit ausgespült werden und das täglich mehrmals. Somit fehlen diese Stoffe ganz sicher bei anderen Funktionen. Nur tritt der Mangel wie gesagt leider erst nach vielen Jahren auf und genau hier besteht das große Problem, dass will keiner war haben. Garantiert versteht man dann später die Diagnose „Krebs“, er entsteht meist erst durch jahrelange Fehlernährung. Bei Prostataerkrankungen ist es ähnlich, nur spielen hier die Spurenelemente eine große Rolle und die werden genauso schnell ausgespült wie die Vitamine. Das pikante an gefährlichen Krankheiten ist dann die Diagnose, es wird ihnen dann auch nie gesagt, wo die eigentlichen Ursachen liegen.

7.) Koffein in der Verbindung mit Wasser entzieht dem Körper viele B-Vitamine, besonders Inositol und Vitamin C auch ein wasserlösliches Vitamin wird sehr schnell ausgespült, weiter gehen Mineralstoffe und Spurenelemente verloren.
* Da unser vielgeliebter Kaffee den Herzschlag beschleunigt und dadurch die Strömung von Blutplasma durch die Nieren angeregt wird, ist es bei den meisten Leuten üblich, sofort die Toilette aufzusuchen und viel Flüssigkeit auszuscheiden. Aber mit dem Urin gehen sofort viele wasserlösliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente verloren und das ist die größte Misere für unsere Gesundheit. Durch Trinken großer Mengen Flüssigkeit kommt es zu ähnlichen Verlusten. Es wurden dazu Versuche durchgeführt und selbst bei der Aufnahme sehr gesunder Nahrung, wurden fast durchweg Symptome des Vitamin B Mangels festgestellt.
Die Masse der Menschen macht sich aber darüber absolut keine Gedanken, denn nirgends gibt es darüber eine vernünftige Aufklärung oder Information. Die Auswirkungen sind aber gelinde gesagt erschreckend, sieht man sich die Aufgabenbereiche von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen im Körper an. Nehmen wir als erstes das wasserlösliche B-Vitamin „Inositol“. Ihm wird durch den Kaffee am schlimmsten zugesetzt, denn ab der zweiten Tasse wird alles Inositol im Körper zerstört. Auch der wichtige Pegel von Inositol in der Hirnflüssigkeit von 2,7 mg pro 100 Milliliter sinkt dadurch entscheidend ab. Aus dieser Flüssigkeit bezieht der Stoffwechsel der Gehirnzellen wichtige Nährstoffe. Sehen wir uns mal an, welche Aufgaben das B Vitamin im Körper zu erfüllen hat:
1. wichtig zur Entspannung, Beruhigung und Schlaf - Schlaflosigkeit -
2. für eine positive Stimmungslage - schlechte Laune und Angstzustände
3. für eine gute Verdauung und Kreislauf - Kreislaufstörungen -
4. für einen normalen Haarwuchs und gesunde Haut - Haarausfall, Ekzeme -
5. damit alle Augenfunktionen richtig ablaufen - Augenbeschwerden -
6. für gute Zeugungsfähigkeit - Unfruchtbarkeit -
7. zur Bildung von Zellen im Knochenmark - schlechtes Wachstum v. Zellen -
8. und zur Muskeltätigkeit - Verstopfung -
9. u.a. wichtig zur Bildung von Lecithin - zu hohe Blutcholesterinwerte-
10. es reguliert die Balance von Kupfer und Zink - psychischen Ausfällen -

Nun können sie sich selbst ausrechnen, was bei einem Mangel mit der Gesundheit geschieht. Sie können außerdem davon ausgehen, dass viele andere Faktoren zusätzlich für große Nährstoffmängel sorgen, hier einige Beispiele: Viel Flüssigkeit (Wasser) trinken, hochprozentigen Alkohol, Medikamenteneinnahme besonders Sulfonamide und die Antibabypille, auch über den Schweiß verlieren sie diese lebenswichtigen Stoffe.

* Nehmen wir nur einmal den Punkt Neun, Bildung von Lecithin. Jeder Mensch braucht täglich etwa drei bis fünf Gramm dieses Vitamins, bei Stress bis zum Doppelten. Aber nur ein intakter Darm kann Inositol aus der Nahrung „befreien“. Dazu ist viel von dem Enzym Phytase nötig, das im Verdauungssaft oder in den Darmzotten angereichert wird. Fehlernährung und das ist ja bei den meisten Leuten an der Tagesordnung, führt dann zwangsläufig zu einem gestörten Darmmilieu und damit u.a. zu Inositol-Mangel.

* Mit fünf weiteren Nahrungsbestandteilen, wie Fett, Cholin (B-Vitamin), ungesättigten Fettsäuren und ohne Hilfe anderer Enzyme, die Vitamin B6 und Magnesium enthalten wird in der Leber oder im Dünndarm Lecithin produziert. Liegt einer dieser Nährstoffe nicht in ausreichender Menge vor kann kein Lecithin produziert werden und das Blutcholesterin steigt an. Die Aufgabe von Lecithin ist, daß Cholesterin in winzige Partikel zu zerkleinern damit sie leicht in die Gewebe (Zellen) eindringen können.

* Eine weitere wichtige Aufgabe von Lecithin ist der Schutz der Nervenbahnen, sie werden umhüllt durch das Myelin, es besteht zum größten Teil aus Lecithin. Fehlt es kann es zur befürchteten M & S Krankheit (multiplen Sklerose, schwere Nervenkrankheit) kommen.

* Lecithin wirkt weiterhin mit bei der Verdauung, der Weiterverarbeitung und dem Transport (auf dem Blutwege) von Fetten und fettlöslichen Vitaminen A, E, D, K. Außerdem ist es von wesentlicher Bedeutung für die Fettverbrennung in den Zellen selbst. Das wichtigste an Inositol und auch Cholin ist, daß sie Bestandteile des Lecithins sind.

* Wer viel Fett isst, muss zwangsläufig genügend Inositol und Cholin im Körper haben, fehlen diese Bestandteile durch einen zu hohen Kaffeeverbrauch bekommt natürlich große Probleme mit den Nahrungsfetten. Denn wenn genügend Inositol und Cholin vorhanden ist, kann auch in der Darmwand ausreichend Lecithin produziert werden, es scheint ein „homogenisierender“ Faktor zu sein, der imstande ist, Fett und Cholesterin in ganz kleine Teile zu zerlegen und die dann in dieser Größe problemlos weiterverarbeitet werden können. Das ist natürlich bei den meisten Leuten nicht der Fall, deshalb gibt es logischerweise viele gesundheitliche Probleme. Das Zusammenspiel der Körperchemie kann bei diesen Mangelzuständen nie und nimmer richtig funktionieren. Die Aufklärung in den Medien ist gleich Null, da diese Zusammenhänge keiner Industrie einen Nutzen bringen würde.

* An nur einem Nahrungsbestandteil dem Inositol können sie jetzt sehen, wie wichtig die tägliche Ernährung ist und welche gravierende Auswirkungen Körperfremde Stoffe im menschlichen Körper ausrichten können. Sehr oft fehlt aber nicht nur das Inositol, sondern es fehlt an allen Enden und Ecken an Vitaminen, Spurenelementen, hochwertigen Eiweiß und Fettsäuren und so kann im Körper selbst keine Inositol-Synthese (Eigenproduktion) statt finden. Somit findet eine doppelte Blockierung des so wichtigen Inositol´s statt.

· Weiterhin übt die tägliche Flüssigkeitsaufnahme einen großen Einfluss auf den Vitaminbedarf aus. Alle alkoholischen Getränke vermehren den Bedarf an B-Vitaminen, denn diese Vitamine werden für den Alkoholabbau im Körper benötigt. Deshalb führt jede alkoholische Verbindung, auch wenn viel Werbung für die guten Kräuter gemacht wird im Endeffekt zum großen Mangel an den lebensnotwendigen B-Vitaminen. Ich möchte hier noch mal die Wichtigkeit der · B-Vitamine an Beispielen zeigen:
1. Vitamin B1- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* Müdigkeit, Konzentrationsmangel (Unfälle), Appetitmangel, Herzrhythmusstörungen, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, kribbeln in Armen und Beinen
2. Vitamin B2- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* winzige Risse in den Mundwinkel, brennende gerötete und müde Augen, erweiterte Pupillen, Lichtempfindlichkeit, gesprungene Lippen, Haarausfall, Schwindelgefühle, Konzentrationsmangel, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen
3. Vitamin B3- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* Müdigkeit, Muskelschwäche, Appetitmangel, Hautkrankheiten, Mundgeruch, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Zerstreutheit, depressive Verstimmungen, Nervenschwäche, Durchfall, Übelkeit, empfindliches Zahnfleisch usw.
4. Vitamin B5- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* Gelenkschmerzen, Gelenksteife, Haarausfall, vorzeitiges ergrautes Haar, Taubheit und Krämpfe in Armen und Beinen, Lernschwäche, Sehbeschwerden, Reizbarkeit, Verstopfung
5. Vitamin B6- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Angstzustände, Nervosität, Gereiztheit, Haarausfall, gesprungene Mund- und Augenwinkel, Kreislaufstörungen, Konzentrationsschwäche, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, Muskelschwäche
6. Vitamin B12- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* Müdigkeit, ständige Nervosität, Depression, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, Gehbeschwerden, Stottern, übler Körpergeruch Mundentzündungen, , Menstruationsbeschwerden
7. B-Vitamin Folsäure- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* Müdigkeit, Unruhezustände, Verzagtheit, Angstgefühle, Schlafstörungen, mangelnde Lebensfreude, Zerstreutheit, Gedächtnisschwäche, Wachstumsstörungen, Verdauungsbeschwerden, Entzündungen der Zunge und Lippenschleimhaut, vorzeitig ergrautes Haar, Blutarmut
8. B-Vitamin Biotin- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* Müdigkeit, Nervosität, Gereiztheit, Hautprobleme, trockne oder fettige Haut, Haarausfall, Schuppen, depressive Verstimmungen, Mattigkeit, Abgespanntheit, Muskelschmerzen, graue Mund- und Rachenschleimhäute
9. B-Vitamin Cholin- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen:
* Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, Verzagtheit, Angstzustände, Gereiztheit, Schlafstörungen, Herzbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verstopfung
10. B-Vitamin Inositol- wenn ein Mangel besteht kommt es zu folgenden Warnzeichen: dazu siehe Punkt 7
Ein anderes sehr wichtiges wasserlösliches Vitamin ist das Vitamin C, es geht genauso schnell durch große Flüssigkeitsmengen verloren, ob Kaffee, Wasser oder Tee spielt dabei keine Rolle.

Bei einem Mangel stellen sich folgende Warnzeichen ein:
1. Zahnfleischbluten 11. Falten, Runzeln, Krähenfüße
2. häufige Erkältungen 12. Haarausfall
3. Neigung zu Schleimhautentzündungen 13. Sehschwäche
4. Krampfadern 14. Mangel an Charme und Charisma
5. Hämorrhoiden 15. Diagnose hoher Blutdruck
6. Übergewicht 16. Arterienverkalkung
7. Müdigkeit 17. Schlaganfall und Herzinfarkt
8. Nervenschwäche, Konzentrationsmangel 18. Durchblutungsstörungen
9. depressive Verstimmung 19. Diabetes
10. Schlafstörungen 20. Entmineralisierung der Knochen

Bei Mangel an Vitamin C kann der Körper nicht genug Kollagen bilden (Festigung des Bindegewebes) eine der Ursachen für Krebs und Schnarchen. Tiere produzieren bis 20 Gramm täglich um gesund zu bleiben, uns Menschen wird es ausgeredet und das ist schon interessant, hat es doch seine Gründe.
Nicht nur wasserlösliche Vitamine gehen verloren, sondern eine große Menge Mineralstoffe und Spurenelemente, die dann unweigerlich dem menschlichen Stoffwechsel fehlen. Das große Problem dabei, man merkt von dem Mangel erst einmal nichts. Besonders schlimm sind Kalium- und Magnesiummangel und bei den Spurenelementen tritt besonders der Zinkmangel sehr krass zu Tage. Leider werden bei medizinischen Untersuchungen in der Regel keine Vitamin- und Mineralstoffmängel diagnostiziert, aber gerade hier müsste der Mediziner ansetzen, leider verdient er bei dieser Arbeit kein Geld und so bestehen diese Mangelzustände weiter, wenn nicht der Patient selbst auf diese Misszustände stößt.

Energie-Quelle Wirkung Beschwerden
kein Sauerstoff Luftnot nach Minuten
kein Wasser Durst nach Tagen
keine Nahrung Hunger nach Wochen
keine Vitamine (Biostoffe) keine treten nach Jahren auf (und das ist das Problem)
Sie nehmen mehr Koffein zu sich als sie denken:
Beispiele:
Coca Cola.......................................64,7 mg je 0,33 Liter
Pepsi Cola.......................................43,1 mg je 0,33 Liter
Löslicher Kaffee.............................66,0 mg pro Tasse
Espresso Kaffee............................110,0 mg pro Tasse
Filterkaffee………………………146,0 mg pro Tasse
1 Beutel Schwarztee………………46,0 mg pro Tasse
Kakao..............................................13,0 mg pro Tasse
Milchschokolade…………………...6,0 mg pro Tasse
Zartbitterschokolade.......................20,0 mg pro Tasse
1 Tasse grünen Tee.........................35,0 mg
Medikament: Cafergot..................100,0 mg
Alternativen zum Koffein:
Was die meisten Leute nicht wissen, Koffeinfreier (entkoffeinierter) Kaffee ist nicht die beste Lösung für das Koffeinproblem. Trichlorethlen, früher zum Entzug des Koffeins verwendet, hat sich in Tierversuchen als krebserregend herausgestellt. Die Hersteller sind inzwischen zu Metylchlorid übergegangen, was zwar weniger gefährlich ist, aber dadurch wird dem Körper die gleiche Art von Chlorkohlenstoffverbindungen zugeführt, die bei vielen toxischen Insektiziden vorkommen. Guten Appetit !
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Re: Kaffee?

Beitragvon Anita » 26.01.2012, 11:00

Danke für deine ausführliche Erläuterung, Edeltraud! Nein, Galle ist normal! Naja, gibt Schlimmeres, als eine Zeit den Kaffee weglassen! Säure/Base habe ich auch gemessen auf Fotos von mir. Auch nicht die Welt aus dem Rahmen (mir geht's ja gut, jupidu!!). :?shul:

Liebe Grüße und bleib weiter so "Pensionskreativ"!
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