Schmiergelder an Ärzte

Hier geht es um spirituelle Themen wie Bewusstseinsarbeit und Wachstum

Schmiergelder an Ärzte

Beitragvon edeltraud » 21.08.2012, 06:46

Eli Lilly gibt zu: Ärzten wurden über 200 Millionen Dollar Schmiergelder gezahlt
Willow Tohi


Prozac. Cialis. Cymbalta. Jeder, der in den USA einen Fernseher besitzt oder Zeitschriften liest, kennt diese Medikamente. Die Firma Eli Lilly aus Indiana verdient jährlich Milliarden mit ihren patentierten Mitteln, die angewendet werden, um Krankheitssymptome im Körper zu unterdrücken. Der Ende des 19. Jahrhunderts von einem Apotheker gegründete Pharmakonzern hat heute Niederlassungen in 18 Ländern, verkauft seine Produkte in 125 Ländern und erwirtschaftet pro Jahr über 20 Milliarden Dollar Umsatz.Weiterlesen...
Benutzeravatar
edeltraud
Site Admin
 
Beiträge: 5681
Registriert: 23.10.2008, 21:25
Wohnort: Bad Goisern

Re: Schmiergelder an Ärzte

Beitragvon larimar » 21.08.2012, 09:05

Huhu,

es wird zwar nicht viel drüber gesprochen, aber auch in Deutschland versuchen sich Pharmakonzerne Ärzte zu kaufen.

Dass Ärzte von Pharmavertretern besuch oder zumindest Post bekommen, sieht der Patient im Wartezimmer z.B. an entsprechenden Plakaten, Pharmaprodukte, die direkt in der Praxis gekauft werden können (z.B. elektrischen Zahnbürsten und Mundspüllösungen beim Zahnarzt oder diverse Cremeproben zum Mitnehmen beim Hautarzt, Diätmittelchen...). Manche Ärzte haben auch ein Medikamentenschrank mit sogenannten "unverkäuflichen Mustern", die sie kostenlos an ihre Patienten weitergeben.... nein, das sind keine Studien, das habe ich alles live schon gesehen, man muss nur mit offenen Augen durch die Arztpraxen gehen.

Darüber hinaus werben die Pharmakonzerne sehr verführerisch... Fortbildungen, manchmal auch Urlaubreisen oder gar Ausstattung für die Praxis. Dabei sind Kulis, Kalender und Terminblöcke noch die ganz kleinen Gimmicks- das kann über die Espressomaschine über Gebrauchsmaterialien bis hin zu technischen Geräten gehen.

Wie der einzelne Arzt damit umgeht, ist unterschiedlich. Manche schlagen Profit daraus und nutzen die Annehmlichkeiten, andere nehmen nur das mit, wovon sie selbst überzeugt sind und was den Patienten nutzt (z.B. kostenlose Arzneimittelmuster- die sparen dem Patienten Kosten).

Ich sehe das ganze zweischneidig. Denn auf der anderen Seite werden die Ärzte so über neue Produkte informiert, was nicht immer schlecht sein muss. Wir hatten z.B. selbst bei uns im Haus eine kurze Fortbildung zum Thema Kathetersysteme... von einem Hersteller solcher Systeme natürlich, weil kostenlos. Trotzdem war das eine gute Sache, weil die das Produkt so weiterentwickelt haben, dass die Anwendung sowohl für Pflegekräfte als auch für Katheternutzer deutlich komfortabler ist, als die klassischen Produkte.

Wo erfährt man sonst über solche Entwicklungen? Leider gibts da wenig Möglichkeiten. Bis sowas auch in den Schulen vermittelt/gezeigt wird, dauert das. Sonst sind es ja Schüler, die aktuelles Wissen in die Einrichtungen bringen. Wir sind zwar zu Fortbildungen verpflichtet, aber nicht alltagsrelevate Themen werden dabei gerne vernachlässigt. Bei uns gibt es z.B. viele Fortbildungen im Bereich 1. Hilfe, Kinesthetics, Basale Stimulation, Musik, Integrative Validation, dafür aber kaum was zur Stoma- Versorgung, Beatmungstechnik, Diabetes...
Aber auch so gibt es viele Neuerungen, die ständig in unserem Alltag einfließen. z.B. neue Qualitätsstandards, Vorgaben des MdK oder aber neue Bewohner mit besonderen Bedürfnissen.

Es müsste eigentlich für Ärzte und sonstige Berufstätige im Gesundheitsbereich alle 1-2 Jahre ein verpflichtendes neutrales "Update" geben. 1-2 Wochen Fortbildung, in denen alle wichtigen Neuerungen des Berufsfeldes vorgestellt werden. Von unabhängigen Schulen/Instituten/Unis am besten.

Aber ich fürchte, politisch ist das nicht erwünscht, denn die Pharmakonzerne haben eine große Lobby in der Politik. Davon abgesehen sind Schulungen durch Pharmakonzerne kostenlos, weil diese ja neue Kundschaft wittern. Unabhängige Schulungen dagegen gehen ins Geld.

Liebe Grüße
Mel
Benutzeravatar
larimar
 
Beiträge: 802
Registriert: 24.06.2009, 16:50

Re: Schmiergelder an Ärzte

Beitragvon edeltraud » 21.08.2012, 20:53

Liebe Mel,

ich finde es toll, wie du die Sache aus einer anderen Sichtweise beleuchtest. Aber hier geht es nicht um "kleine" Geschenke wie Kreuzfahrten, Blocks und divese andere "Kleinigkeiten"!
Hier geht es um Milliarden Dollar, die gezahlt werden. Und es geht oft auch darum, dass diese Mittel OHNE Rezept erhältlich sind.

Ich sehe das wie du, dass Schulungen wichtig sind, und ich finde es auch gut, dass diese kostenlos sind. Wir sehen das ja auch bei Lifelight, die uns einladen mit einem geringen Unkostenbeitrag, tolle Schulungen machen und uns natürlich motivieren zu verkaufen. Aber da gibt es keine Reisen oder gar Geld. Außer natürlich Provision wie bei jedem Geschäft.
Und keinerlei Zwang!

Wie du schon schreibst haben Pharmakonzerne eine große Lobby und Politik "meint auch oft, alles richtig zu machen". Alleine wenn ich an die Impfungen denke!!

Vor ein paar Tagen hörte ich im Radio, dass jede 4. Chemo nicht nötig wäre! Das geben sie jetzt schon zu!
Auch bei mir hätten sie "zu meiner Beruhigung" eine Chemo gemacht, obwohl alle wussten bei dieser Krebsart bringt sie nichts. Ich danke allen meinen Schutzengeln, die mir geflüstert haben, es nicht zu machen.

Ich habe nichts gegen Schulmedizin, sehr verurteile ich aber Missbrauch in der Schulmedizin. Es sind sicher nicht viele, viele wissen es einfach nicht besser. Aber leider gibt es einige Wenige, die aber sehr großen Schade anrichten. Hauptsächlich eben die "Pharmagläubigen"!
Benutzeravatar
edeltraud
Site Admin
 
Beiträge: 5681
Registriert: 23.10.2008, 21:25
Wohnort: Bad Goisern

Re: Schmiergelder an Ärzte

Beitragvon larimar » 21.08.2012, 21:22

Huhu,

ja, da sprichst Du wahre Worte.

Man muss mit Medikamenten vorsichtig umgehen. Uninformierte Leute schlucken manchmal Pillen wie Bonbons.

Wie oft schimpfe ich mit meiner Freundin. Sie hat in ihrer Familie oft Infekte und jedes Mal rennt sie zum Arzt und lässt sich wegen einer Erkältung gleich Antibiotika verschreiben. Mit dem Ergebnis, dass die komplette Familie locker 5x häufiger krank ist als ich und auch die Verdauung den Bach hinuter geht. Von Resistenzen will ich gar nicht erst Reden.
Wenn ich einen Infekt habe, gibts Bett-/Sofaruhe, ggf. mal Globulis vom Doc, meine Steine und bei einer Erkältung ggf. was zum Inhalieren. Gegen Fieber nehme auch erst was, wenns wirklich gefährlich wird.

Aber Antibiotika? Nö... nur dann wenn es nicht anders geht.

Man muss wirklich vorsichtig sein, mit dem, was man einnimmt und darf nicht immer der Werbung glauben.
Meine Dame, bei der ich putze, meint auch tägliches Abführen ist normal. wenn nicht, hat sie immer gleich zu Abführtropfen gegriffen. Den Zahn habe ich ihr gezogen. Erst nach 3 Tagen des Nicht-Abführen-Könnens soll man ja was machen. Und da reichen meist erst sanfte Maßnahmen wie Buttermilch, Pflaumensaft, Flohsamen oder Milchzucker... dazu viel Trinken und Bewegen. und wenn das nicht funzt, kann man immer noch auf andere Sachen zurückgreifen. Aber leider suggeriert ja die werbung, dass Abführtropfen sicher, schnell und gut wirken.
Und der ganze Diätkram... der taugt auch nichts. Ohne klassisches FdH und Sport und den dazugehörigen Willen hat man selten langfristige Erfolge.
Gerade gestern habe ich im TV gesehen, dass sich Leute mit Diätmitteln die Nieren ruiniert haben.

Oder der Klassiker in der Geschichte: Contergan, das angeblich harmlose Schmerzmedikament, dass gerne bei Schwangeren verschrieben wurde. Ergebnis ist ja bekannt.

Man muss schon vorsichtig und kritisch sein und ständig den Kosten-Nutzen-Faktor überlegen, bevor man ein Medikament einnimmt. Aber viele lesen ja leider nicht einmal mehr den Beipackzettel :-/

Liebe Grüße
Mel
Benutzeravatar
larimar
 
Beiträge: 802
Registriert: 24.06.2009, 16:50

Re: Schmiergelder an Ärzte

Beitragvon edeltraud » 22.08.2012, 08:58

Liebe Mel,

genau, man kann nicht vorsichtig genug sein. Deshalb teste ich wirklich JEDES Mittel aus, das ich nehme, falls überhaupt.
Gott sei Dank brauche ich ja kein einziges Medikament dauerhaft.

Und genau deshalb fände ich es auch so hilfreich, wenn in jedem Haushalt jemand wäre, der mit der Einhandrute umgehen könnte und für die Familie austestet. Es geht ja gar nicht nur um Medikamente oder Nahrungsergänzung. Denke mal wie viele Allergiker es gibt. Hier muss man alles im Haushalt testen. Waschmittel, Kosmetika, Putzmittel, Bettfedern, Matratzen, Bettplatz, Arbeitsplatz, Gewürze, usw... Hier könnte man viel herausfinden.

Dass hier ein Umdenken, zumindes im Kleinen stattfindet, sehe ich an meinen Kursen, wo immer mehr junge Mütter (kaum Väter) teilnehmen. Es breitet sich hier (im Kleinen) ein neues Bewusstsein aus. Die nächsten Kursen hier: www.haischberger.at. Wenn ich schon drüber rede.

Es ist ja schon fatal, auf der einen Seite die vielen Forschungen, wie man den diversen Krankheiten begegnet und die auch in vielen Fällen gut sind und auf der anderen Seite die damit verbundene "Entmündigung" des Patienten so unter dem Motto: Der Onkel Doktor machts eh wieder gut.
Hier wird die Eigenverantwortlichkeit total links liegen gelassen. Kaum ein Doktor fragt: "Und was glauben Sie, könnten Sie selbst dazu beitragen? Vielleicht wird Ihnen etwas zuviel? Haben Sie ein Problem?"

Hier muss jeder selbst lernen zu sagen: "Ja mach ich", oder eben "NEIN!"
Gestern am See treffe ich eine Bekannte, sie hat letztes Jahr Darmkrebs überstanden. Im September will sie zum Heilkreis kommen, da hat sie dann "grad die großen Untersuchungen" hinter sich. Koloskopie usw.. (weiß gar nicht, ob man das so schreibt..) Hätte ich damals auch machen sollen. Hab ich aber nicht und lebe immer noch. Es geht ihr ausgezeichnet, aber der Arzt meint....
Diese Angst.... da können halt viele nicht drüber. Auch das müssen wir akzeptieren.

Wie gesagt, ich habe nichts gegen Schulmedizin und würde gerne enger mit ihr zusammen arbeiten. Ich bin nur dafür MEHR SELBST ZU ÜBERLEGEN WAS TUT MIR GUT, WAS BRAUCHE ICH WIRKLICH UND WAS KANN ICH SELSBT ERLEDIGEN?
Benutzeravatar
edeltraud
Site Admin
 
Beiträge: 5681
Registriert: 23.10.2008, 21:25
Wohnort: Bad Goisern

Re: Schmiergelder an Ärzte

Beitragvon larimar » 22.08.2012, 09:25

Huhu,

jupp... hier gibt es ja schon ein paar Projekte, z.B. Reiki an der UKE Berlin, Reiki in ReHa-Zentren (hab ich auch schon irgendwo gelesen) oder wie bei uns im Heim, wo der ehemalige Pflegedienstleiter mal einen Reki-Kurs für Mitarbeiter organisiert hat.
Es arbeiten hier nicht alle mit Reiki, aber ein paar gibts schon und wir treffen uns auch ab und an.
Es tut ja mir als Pflegende gut, um mich selbst im Gleichgewicht zu halten und ab und an bekommt auch ein Bewohner nebenbei etwas ab- wenn es die Zeit zulässt.

Sowas müsste es öfter geben. Manchmal arbeiten ja schon einige Ärzte sowohl Alternativ- als auch Schulmedizinisch bzw. machen eine entsprechende Gemeinschaftspraxis auf.

Dann fehlt nur noch das Bewusstsein der Menschen, dass man sowohl zu Krankheit und Gesundheit selbst etwas beisteuert und man sich Gesundheit oft auch hart erarbeiten muss.

Aber wir leben in der Konsumgesellschaft. Da nimmt man eher eine Pille anstatt zu schauen, ob es daran liegt, dass der Nacken verspannt ist, man zu wenig getrunken hat, das Haargummi zu eng sitzt, einen Gedanken zermürben... und man natürlich auch die Probleme angeht.

Mit der Einhandrute würde ich auch gerne arbeiten können... oder mit dem Pendel. Aber ich glaube, ich darf nicht. Ich spüre immer wieder von oben, dass ich eine gute Intuition habe und mich darauf verlassen soll. Hilfsmittelverbot für mich sozusagen. Und wenn ichs doch probiere, kommt meist nichts gescheites dabei raus. Obwohl Rute/Pendel mir manches schon erleichtern würde...

Liebe Grüße
Mel
Benutzeravatar
larimar
 
Beiträge: 802
Registriert: 24.06.2009, 16:50

Re: Schmiergelder an Ärzte

Beitragvon Jacqueline Noé » 22.08.2012, 20:01

Hallo Ihr Lieben,

meine Meinung dazu:

da das westliche Gesundheitssystem eine Symbiose mit der Pharmaindustrie eingegangen ist, wundert mich schon lange nichts mehr. Die Gesundheitsbranche ist eine der stärksten Industriezweige die es gibt. Da ist mehr Geld zu verdienen als in den meisten anderen Branchen. Nicht einmal der Waffenhandel oder Drogenschmuggel kann da mithalten.
Habe selbst gehört, unabsichtlich, bei einem Gespräch unter Pharmangestellten, auf einem Meeting, dass Sie führende Mediziner gekauft haben, wegen langfristiger Verträge, um Ihre Produkte an den Menschen zu bringen. (Remember an die Spitalsaffären)

In Afrika testen die Konzerne dann Ihre neuesten Produkte an vielen tausenden. geldlosen Armen. Seit Jahrzehnten Gang und Gäbe. Die bekommen dort Medikamente für Ihre Krankheiten kostenlos, dafür müssen sie ein neues Präperat ausprobieren.Regressansprüche haben die Afrikaner natürlich nicht. Alles vertraglich geregelt. In Europa undenkbar..mit den Afrikanern kann man´s ja machen! Mahlzeit! Eine Schande....

Da geht es um Hunderte von Millarden Euros.

Jacqueline
Liebe ist Handeln. Handeln ist Wissen.Wissen ist Wahrheit.Wahrheit ist Liebe.
Jacqueline Noé
 
Beiträge: 157
Registriert: 15.11.2010, 16:34
Wohnort: Burgenland

Re: Schmiergelder an Ärzte

Beitragvon klaudiaab » 21.02.2018, 10:41

Also, ich habe auch etwas darüber gelesen und ich kann sagen, dass ich sehr überrascht bin.

Von den Medikamenten habe ich nur von Cialis gehört, weil mein Freund es ständig bestellt, deswegen ist es mir bekannt, aber jedes Mal, wenn er sowas nimmt, fühlt er sich später nicht gut, weil es zu große Nebenwirkungen hat.
Deswegen hat er zu Kamagra gewechselt, weil es viel besser ist und weil er kamagra günstig bestellen kann. Doch ich kann mich nicht erinnern, ob dieses Mittel, dass er Online bestellt auch von diesen Firmen ist oder nicht, was denkt ihr?

Grüß
klaudiaab
 
Beiträge: 29
Registriert: 23.04.2014, 01:55


Zurück zu Spiritualität - Bewusstsein und Wachstum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron