ein segen

Hier geht es um spirituelle Themen wie Bewusstseinsarbeit und Wachstum

ein segen

Beitragvon irmgard » 01.03.2015, 08:12

hallo ihr lieben alle,

mich würde interessieren, mit welchen worten ihr eure Mahlzeiten segnet? sicherlich, es ist natürlich ein Segen an sich, eine gesunde wohlschmeckende Mahlzeit zu genießen, dennoch wird's mir in letzter zeit immer wichtiger, mich vorher nochmal zu bedanken.

also, ich bin neugierig....

lg, irmgard
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Re: ein segen

Beitragvon larimar » 01.03.2015, 21:23

Huhu,

Letztendlich kommt es beim Segnen des Essens nur darauf an, dass Du Dir des Segens bewusst bist. Die Form des Segens spielt eigentlich keine Rolle- solange sie für Dich stimmig ist.

Du kannst Gott für Dein täglich Brot danken oder der Natur, dass sie Dich nährt. Ich persönlich gebe ab und an Reiki aufs Essen. Dabei halte ich mal die Hände über die Speise, halte den den Teller in der Hand oder Rühre quasi beim Kochen Reiki mit hinein.

Es gibt viele Möglichkeiten. Finde Deine. Dabei darfst Du kreativ sein.

Liebe Grüße
Mel
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Re: ein segen

Beitragvon edeltraud » 02.03.2015, 22:39

Liebe Irmgard,

ich bedanke mich auch immer, für die Fülle, die wir erleben dürfen. Es ist einfach nicht selbstverständlich, dass wir am Tisch haben, was immer wir uns wünschen.
Mel hat ja schon sehr gut beschrieben, dass es im Grunde egal ist, wie der Segen ausfällt. Ein kurzes Gebet ist genauso wirksam wie ein segensreicher Gedanke.
Es geht immer wieder ums Bewusstsein. Aber der Gedanke alleine, dass wir DANKE sagen, reicht. Er kommt an im Universum! :wnk
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Re: ein segen

Beitragvon Karin K. » 12.03.2015, 22:54

Liebe Irmgard! :wnk

Gerade, als ich deinen Artikel gelesen habe, ist mir eines meiner Lieblingsbücher eingefallen:
Schau einmal hier:

Aama

Es ist die wahre Geschichte einer alten, sehr weisen Nepalesin, die sich mit weit über 80 Jahren an der Seite ihres amerikanischen "Zieh-Sohnes" auf eine "Pilger"-Reise durch die USA begibt.
Dort ist sie auf der Suche nach den spirituellen Stätten der Menschen dieses ihr so fremden Landes und in einer ihr oft komplett unverständlichen Kultur.
Ihre fast naive, kindliche Freude an allen Abenteuern, ihre tiefe Religiosität und vor allem ihre Verbundenheit mit allen Menschen, Tieren und der Natur berühren den Leser tief im Herzen.
In jedem Baum, in jeder Pflanze, in jeder Welle des Meeres, in jedem Lufthauch ... spürt sie die Macht des Göttlichen und all ihr Wahrnehmen und Leben besteht aus Dankbarkeit, Liebe und Segnen.
Gerade ihre Segenssprüche kommen so sehr aus ihrem schlichten und reinen Herzen, sind so ergreifend einfach und eröffnen dem Leser eine ganz neue Sichtweise auf Dinge und Geschehnisse rund um uns herum.

Am Ende ist Aama (auch das nepalesische Wort für Mutter) aber doch enttäuscht, wenn nicht gar entsetzt, dass sich der "moderne" Mensch so sehr entfernt hat von Glauben, Spiritualität und Dankbarkeit den göttlichen Geschenken gegenüber.
Die größte Verbundenheit empfindet sie allerdings gegenüber den Menschen eines Dorfes von Amische, jener strengen Glaubensgemeinschaft, die sich der modernen Welt eher verschließen und ihre Traditionen sehr streng einhalten, sowie Angehörigen eines Indianerstammes (also strenggenommen über Jahrhunderte hinweg, ausgewanderte Verwandte von ihr), die in einem Reservat lebend, verzweifelt versuchen, ihre alten Gebräuche, Sprache, Geschichte und Religion an die junge Generation weiterzugeben.
Hier findet sie genau jene gelebte Verbundenheit zum Glauben, die Grundlage ihres Lebens ist.

Liest man dieses Buch, dann werden all die Wunder des Lebens wieder bewusst und man versteht Aamas Bedürfnis, sich immer und überall beim Schöpfer zu bedanken. Unabhängig von jeglicher Glaubensrichtung... jeden Augenblick, jede Speise, jedes Wesen in Dankbarkeit zu segnen.

Servus und liebe Grüße
Karin K.

PS: Eigentlich hätte ich diesen Buchtipp jetzt unter "Bücher, die ich mag" stellten sollen, aber hier hat es auch so gut gepasst zu deiner Frage, wie segnen.
PS: Ich hab's das erste Mal in der Bibliothek in Bad Ischl ausgeborgt... (für alle aus dem Salzkammergut) :wink:
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