Meine Erfolgsbeispiele und derzeitiger Fall

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Meine Erfolgsbeispiele und derzeitiger Fall

Beitragvon Darwin » 21.02.2017, 15:37

Liebe Forumsmitglieder,

seid mir nicht böse, wenn ich mir die Vorstellung meiner Person im dafür vorgesehenen Thread erspare und meine Vorstellung hier mit meinen Erfolgsbeispielen und einem derzeitigen Fall präsentiere.

Ich bin 46 Jahre alt, männlich und komme aus dem Raum Norddeutschland.

Nachdem ich mit 18 von meinem Vater "Die Macht Ihres Unterbewusstseins" von Dr. Joseph Murphy in die Hand gedrückt bekam, befasste ich mich mehr und mehr mit der Frage, wie wir unser Leben an sich und unsere Gesundheit mit der Macht der Gedanken und Erwartungen steuern können. Mehr und mehr kam ich dahinter, dass ich mich selbst schon mit 10 Jahren von einer Gürtelrose im Mund/Hals und daraufhin von Warzen heilte, ohne es zu wissen. Damals fuhr meine Mutter mit mir zu einem Bekannten, der die Gürtelrose angeblich "magisch" wegsprechen "konnte". So zumindest die Aussage meiner Mutter mit dem Hinweis darauf, dass ich nur ganz fest daran glauben sollte. Ich glaubte fest daran, dass der Mann mich von diesem nicht ganz ungefährlichen Leiden befreit und nach 3 Tagen "Behandlung" verschwand die Gürtelrose wie von selbst. Danach die selbe Prozedur mit zahlreichen Warzen am kleinen Finger, die nach vielen Jahren innerhalb sehr kurzer Zeit verschwanden. Kurz: Ich GLAUBTE und zwar fest daran, dass ich gesunde. Und es geschah.

Vor zehn Jahren hatte ich einen schweren Bandscheibenvorfall. 4 von 5 Ärzten raten mir zur OP. Aber ich war fest davon überzeugt, dass ich es auch ohne OP schaffen werde. Ich konzentrierte mich trotz stärkster Schmerzen fest darauf, dass ich in 2 Monaten ins Flugzeug steigen werde und nach Asien reise. Und ich buchte sogar einen Flug, obwohl ich mich vor Schmerzen kaum bewegen konnte. Was geschah: Ich saß zum Abflugstermin im Flugzeug und stand die langen Flüge und die Aufenthalte relativ gut durch. Die Gallertmasse war nach der folgenden MRT komplett von selber abgebaut (bei einer OP hätte man nichts anderes gemacht, als diese per Skalpell zu entfernen). Ich bin davon überzeugt, dass ich mich mit meiner Überzeugung bzw. meinem festen Willen und den positiven Gedanken selber geheilt habe.

Weshalb ich jetzt aber lang langer Zeit nach Hilfe im Netz suche, ist folgendes: Und zwar habe ich mir vor 2,5 Wochen mein Knie verdreht. Die MRT ergab einen komplexen Riss des Innenmeniskusses, hier und da wird vermutet, dass ich leichte Knorpelschäden habe. Dazu eine mittelgroße Baker-Zyste in der Kniekehle. Der Orthopäde (selbst Operateur) riet mir zu einer relativ schnellen OP. Daraufhin begann ich im Internet zu recherchieren und ich stieß immer wieder auf Ratschläge, eine OP nur dann machen zu lassen, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Mittlerweile bin ich fast wieder schmerzfrei und ich merke wie es von Tag zu Tag besser wird.

Ich als Verfechter der Selbstheilung bin der Letzte, de sich der Pharma und dem Gesundheitswesen ausliefert. Deshalb tue ich mich auch schwer damit, den Rat meines Orthopäden zu befolgen. Andererseits bin ich zum ersten Mal auch entwas unschlüssig, da auf so gut wie sämtliche Seiten, auf denen das Thema Meniskusriss besprochen wird, immer von einer dringend notwendigen OP gesprochen wird, insbesondere bei meinem Befund (komplexer Riss Innenmeniskus / Lappenriss).

Ich selber bin immer recht schlank gewesen (75 KG bei 1,82m), bin seit 14 Jahren Vegetarier, versuche, mich durch die Einnahme von Kurkama, Ginseng, Vitamin D3 + K2, öfter BIO Obst-Gemüse-Smoothies etc. gesund zu ernähren. Aber irgendwie spielen meine positiven Gedanken nicht mehr so Recht mit. Ich schaffe es irgendwie nicht, mich auf die Macht und die Heilkraft des Unterbewusstseins zu konzentrieren. Und das alles kommt gerade in einer Zeit, in der ich einen Umbruch in meinem Leben anstrebte (s.h. "spätes" Kind mit meiner Frau bekommen, Umzug zurück in meine alte Heimat ...). Meine Gedanken sind nicht fokussiert und ich schaffe es nicht, sie davon zu überzeugen, dass dieser Knieschaden ohne risikobehaftete OP mit all seinen möglichen Folgen behoben werden kann. Oder besser gesagt: dass ich ohne OP die nächsten 30 Jahre Knie-sorgenfrei Leben werde.

Ich wollte dies zum einen einfach einmal bei Menschen loswerden, die hinsichtlich der Geistheilung mit mir auf einer Welle "schwimmen". Und zum anderen eure Meinung zu all dem lesen. Vielleicht unterstützt ihr mich ja ein wenig bei meinem Vorhaben, zu versuchen, all dies ohne OP zu "überstehen". Oder vielleicht habt ihr ja auch den einen oder anderen Tipp für mich, wie ich die Selbstheilung antreibe.

Ich wäre für jede Antwort dankbar.

Liebe Grüße
Darwin
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Re: Meine Erfolgsbeispiele und derzeitiger Fall

Beitragvon Jade » 21.02.2017, 16:28

Hallo Darwin,

herzlich willkommen hier! Und danke für deine ausführliche Vorstellung!

Ich finde es wirklich bewundernswert wie du dich schon einige Male in deinem Leben selbst geheilt hast! Das ist großartig!

Ich denke du weißt es ja wie es funktioniert und was man machen muss um sich selbst zu heilen, nur momentan gelingt es nicht, weil du nicht die innere Ruhe und Kraft dazu hast, durch euren Umzug,, ..

Vielleicht solltest du dir bewusst ein bisschen Ruhe gönnen.
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Re: Meine Erfolgsbeispiele und derzeitiger Fall

Beitragvon Darwin » 21.02.2017, 20:19

Hallo Jade,

Danke für deine Begrüßung und allg. dein Posting.

Ja, im Grunde sollte ich es wissen, wie ich mental mit dieser Sache umgehe und meine Gedanken und Erwartungen dahingehend zu "programmieren", dass ich die Heilung meines stark lädierten Kniegelenks durch mich selber vorantreibe. Aber wie gesagt: irgendwas hindert mich daran. Vielleicht habe ich auch den Fehler begangen, mich zu sehr durch das Internet zu lesen. Und jetzt sind meine Gedanken medizinische Fakten basiert, oder wie auch immer man das nennen will.

Im Grunde war ich vor dem Knieunfall in einer psychischen Hochphase wie lange nicht mehr. War voller Optimismus. Um so mehr meine Niedergeschlagenheit, dass gerade jetzt diese Diagnose gestellt wurde. Nun ja, ich werde mal versuchen, zur innerlichen Ruhe zu kommen und mich auf die mentalen Stärken zu besinnen, die jeder von uns hat bzw. aufrufen kann, um sich selber zu heilen.

Liebe Grüße
Darwin
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Re: Meine Erfolgsbeispiele und derzeitiger Fall

Beitragvon Jade » 22.02.2017, 12:51

Darwin hat geschrieben: Aber wie gesagt: irgendwas hindert mich daran. Vielleicht habe ich auch den Fehler begangen, mich zu sehr durch das Internet zu lesen. Und jetzt sind meine Gedanken medizinische Fakten basiert, oder wie auch immer man das nennen will.

Hallo Darwin,

genau das ist es! Du blockierst dich selbst damit, in dem du so viel über deine Verletzung gelesen hast.

Ich lese gerade ein Buch, in dem es auch um Selbstheilung geht von Emil Stejnar und da steht das so beschrieben. Er meint, man soll danach trachten wenigstens seinen Geist gesund zu erhalten, der Krankheit die Aufmerksamkeit entziehen, sie einfach nicht beachten. Du musst deinen Geist von deiner Krankheit befreien und stattdessen Bilder deines Wohlbefindens in dein Bewusstsein rücken.

Und ich meine es ist sehr wichtig sich vorzustellen und zu fühlen, dass man gesund ist, dass man sich wohl und fit und stark fühlt, .... Aber du weißt ja selbst am besten wie das geht.

Alles fängt in unserem Geist an und der Geist bemüht sich immer das im Körper dann zu manifestieren, auszudrücken. Krankheit genauso wie Gesundheit. Darum ist ein ausgeglichenes Seelenleben auch so wichtig um gesund zu bleiben. Wenn man aber krank ist, soll man die Gesundheit in der Vordergrund seines Bewusstseins rücken.
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Re: Meine Erfolgsbeispiele und derzeitiger Fall

Beitragvon Darwin » 22.02.2017, 19:07

Vollkommen richtig, Jade. Die ständige Imagination des vollkommen gesunden Körpers und (ganz wichtig) die positiven Gefühle dabei sind der erste und gleichzeitig wichtigste Schritt zur Heilung oder dazu, seinen Körper stets gesund zu halten. An sich weiß ich genau worum es geht, habe selber diese Erfahrungen machen dürfen. Aber beginne zu zweifeln, da ich bei dieser Sache einfach zu sehr "(medizinisch) realistisch" denke und mich schwer damit tue, mich wieder richtig "zu polen".

Danke auf jeden Fall für deinen Beitrag und den Hinweis auf das Buch von Emil Stejnar. Werde mir mal überlegen, ob ichs mir zulege. Vielleicht benötige ich ja auch einfach mal wieder einen "Anschub" aus einem Ratgeber, der mich von der "Macht der geistigen Heilkraft" überzeugt.

Wünsche dir alles Beste. Vielen Dank nochmals...

Liebe Grüße
Darwin
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Re: Meine Erfolgsbeispiele und derzeitiger Fall

Beitragvon Jade » 22.02.2017, 19:17

Das Buch ist das "Schutzengelbuch" von Emil Stejnar und darin geht es hauptsächlich um Heilung.
Wie man sich selbst oder mit Hilfe der Engel heilen kann.

Ich finde es sehr interessant.
Jade
 
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Re: Meine Erfolgsbeispiele und derzeitiger Fall

Beitragvon Karin K. » 23.02.2017, 14:48

Hallo Darwin! :wnk

Hast du dir schon einmal überlegt, warum dir das gerade jetzt passiert ist?
Ich bin überzeugt davon, dass nix umsonst geschieht, alles hat seinen Sinn.

Unsere Edeltraud wird dir sicher ganz genau erklären können, was hinter einer Knieverletzung stehen könnte.
Sie hat da auch ein tolles Buch.
Da geht es um das sich Beugen im Leben, soweit kann ich mich noch erinnere.
Interessant ist auch die betroffene Seite, rechtes oder linkes Knie.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich vor einigen Jahren einfach ausgebremst werden sollte.
Ich habe mir bei einem Schiunfall im und rund um das Knie so gut wie alles gebrochen, gequetscht und gerissen, was hier an Strukturen kaputt gehen konnte.
Ich wurde nicht operiert, sondern habe für 6 Wochen eine Schiene getragen.
Da ich selber Physiotherapeutin bin, konnte ich mir sehr gut selber helfen und habe vom allerersten Tag an trainiert, trainiert und trainiert. Das was alleine nicht ging, habe ich von Kollegen behandeln lassen.
Die Zeit der erzwungenen Ruhe habe ich allerdings genutzt und so viele wertvolle Gespräche geführt, Menschen getroffen und Dinge erlebt, zu denen ich mir vorher nie Zeit genommen hätte. Schon während dieser Zeit wusste ich, dass ich den Unfall eigentlich gebraucht habe.
Und nach einem halben Jahr hat man im MRT festgestellt, dass auf wundersame Weise, das total zerrissene Kreuzband nachgewachsen ist und sich offensichtlich an einem ganz dünnen Fädchen orientiert hat, wo es wieder ansetzen sollte.
10 Monate später bin ich wieder auf den Schiern gestanden.

Mein Tipp für dich aus meiner ganz eigenen Erfahrung heraus ist, erst einmal die lehrreichen Dinge suchen, die sich für dich aus dem Geschehen ergeben können oder schon haben. Das hat jetzt nix mit "Positiv Denken und Schönreden" zu tun!

Und dann suche dir eine richtig gute Sportphysiotherapie! Da geht sooo viel und wie du schon schreibst, es wird viel zu viel und viel zu früh operiert. Es geht um koordinatives Krafttraining, Balance der Muskelgruppen, die die Gelenkspartner im richtigen Maß stabilisieren müssen, Beweglichkeit, Dehnung der verklebten Strukturen ... alles Dinge, die nicht wegoperiert werden können.
Und erst, wenn es auch durch diese Maßnahmen nicht besser wird, dann kannst du immer noch an eine OP denken.

Ich bin überzeugt, alleine durch den Glauben an eine Heilung, werden deine Beschwerden, die auch mechanischer Art sind, nicht weggehen. ABER ohne diesem Glauben, kannst du noch so viel trainieren und wollen und tun,... das alleine wird auch nicht reichen. Ernährung, Bewegung, seelische Hygiene, Freude am Leben ... es gibt so viele Ansatzpunkte.

Ich wünsche dir gute Besserung und wenn du spezielle Fragen hast, die ich dir vielleicht auf die Ferne hin beantworten kann, dann bitte melde dich.

PS.: Übrigens, auch eine Baker Zyste kann sich nichtoperativ zurückbilden! Eine Patientin von mir ist 2 Wochen vor der OP zu mir gekommen und bis heute -nach 2 Jahren - immer noch beschwerdefrei ... ohne Eingriff.
Das sollte dir Mut machen.. oder? :wink:

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