ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Hier könnt ihr Hilferufe von Menschen reinschreiben, die ganzheitliche Hilfe suchen.

Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon edeltraud » 28.09.2013, 08:41

Liebe Mel,

Es müsste sich in der Gesellschaft durchsetzen, dass man zum Feiern nicht unbedingt Alkohol braucht.


Ich glaube, da hast du bald die Lobby der Alkoholindustrie im Nacken. Ist wie bei den Rauchern!

Liebe Jacqueline dass es im Burgenland ärger ist ist klar, wenn jeder Bauer seinen Wein erzeugt.

Irgendwie find ich es trotzdem komisch, dass ich immer wieder Leute treffe, die seit einem Entzug vollkommen trocken sind und sehr gute positiv Beispiele sind und ihr schreibt von den Rückfallquoten.
Die gibt es natürlich, aber eben nicht nur.

Es kommt einfach wirklich drauf an, welche Energie habe ich in mir, was übernehme ich von anderen.

Angelika Aliti beschreibt das hier wunderbar:

Das unsichtbare Gift


Ich beschäftige mich hauptberuflich mit allem, was unsichtbar ist. Die einen meinen, dann sei ich Fachfrau für Humbug, die anderen können etwas damit anfangen. Letzteres ist mir natürlich lieber. Ich will das Sichtbare, das Greifbare, das Offensichtliche, die Oberfläche nicht als minder ansehen, aber mir sind sie immer nur Medium für das Unsichtbare. Dieses Unsichtbare ist Energie, Schwingung, Kraft, Lebendigkeit. Dieses Unsichtbare kann gelenkt werden. Weiterlesen hier
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon Karin K. » 28.09.2013, 09:55

Hallo! :wnk

Eine Frage zwischendurch:
In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Mann, der vor Jahren erfolgreich zu trinken aufhören konnte und seither trocken ist.
Allerdings leidet er zunehmend an schwersten Depressionen, ist in Gesprächstherapie und nimmt Medikamente.
Das ist offensichtlich vererbt, da gibt es in seiner Familie einige Fälle bis zum Suizid.
In der Diskussion mit seiner Frau kramt er ständig uralte Geschichten heraus und hält ihr Situationen vor, die Jahre früher passiert sind.

Dieses "Nicht-Verzeihen" können - kann das mit der Leber, sprich Alkoholproblemen, zusammenhängen?

Allerdings ist er absolut unzugänglich für alle Gespräche, Hilfeangebote und "diesen schwachsinnigen Kram".
Alle anderen sind Schuld ...
Ich kümmere mich um seine Frau, die darunter natürlich unglaublich leidet.

Liebe Grüße
Karin K.
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon Jacqueline Noé » 28.09.2013, 12:19

Hallo Ihr Lieben,

es ist schön, dass es soviele positive Erfahrungen mit Ex-Alkoholikern gibt, die es geschafft haben. Die gehen durch die Hölle, das habe ich selbst gesehen. "Bedenkt man" ist sein ganzes Leben Alkoholiker und eine Restgefahr besteht immer, denn Alkohol ist allgegenwärtig bei uns.

Wenn man schwerst abhängig ist und dadurch an einen Punkt kommt wo es unumgänglich ist aufzuhören, dies das Leben kosten kann ist es wirklich eine wunderbare Neuorientierung. Meine tiefe Achtung und Respekt für das Aufhören.

Für mich ist es der ganz normale,unauffällige,akzeptierte Alkoholismus,den ich aufzeigen möchte. Die 2-3 Bier täglich zur Mahlzeit, die 2 Glaserl Wein am Abend. Trinkt man jeden Tag? Wieviel ist das in der Woche? Wieviel ist das im Monat?
In meinem Bekanntenkreis, bei Manchen, eine normale Verhaltensweise. Habe mal eine Wette forciert. 1 Woche ohne Alkohol. Nach einer Woche war schon eine große Erleichtung zu spüren, dass man wieder seinen "Gewohnheiten" nachgehen darf.

14 Tage hätte es Keiner ausgehalten. Schlechte Laune und Nervosität,übermäßiges schwitzen, Gereitzheit kamen schon am 3 Tage zum Tragen. Am 6 Tag waren alle unleidlich und fühlten sich krank,denn alle Sinne sind auf den ersten Schluck gerichtet. Wie ein Fieber... in freudiger Erwartung!

Die Sprüche dazu kennen wir ja Alle! (A Glaserl, a Seidel macht doch nichts, is ja gsund usw.) Das ist Alkoholabhängigkeit und nichts anderes.

Da Alkoholismus in vielen verschiedenen Formen auftritt und ich nur wenige Formen kenne, kann ich nur darüber berichten. Als Erstes wäre es gut aufzuzeigen, in wie weit Alkoholsucht in der Bevölkerung verbreitet ist und welche Formen es gibt. Das ist nichts Unsichtbares und hat auch nichts mit verschiedenem Ansichtigen und Denkweisen zu tun. Es gehört einfach zu unserem System dem Alkohol zu frönen und wird akzeptiert, außer es ist der Umwelt sehr unangenehm.

Es hilft auch nicht wirklich von Menschen zu berichten, die es geschafft haben und die Hunderttausende zu ignorieren die abhängig sind. Als gute Beispiele und Vorbild sicher ja! Andererseits sollte mann schon den Tatsachen ins Auge sehen und nichts beschönigen. Einen breiten Konsens wider der Alkoholsucht in der Bevölkerung wäre, meiner Meinung nach, sehr hilfreich. Dies würde die Politik zum Handeln zwingen.
Habe da noch neuere Daten gefunden: Durchschnittlich umgerechnet auf alle Österreicher trinken wir pro Kopf 135,5 l Bier und 30 Liter Wein im Jahr. Sind gleich Vizeweltmeister hinter Weltmeister Deutschland im Saufen. Weltmeister sind wir 2012 geworden bei den Jugendlichen im Komawettsaufen noch vor Deutschland. Bravo!!

Das Kollegium Kalksburg (Entzugsklinik, bei Wien) macht so seine eigenen Studien. Sie schätzen das 1,2 Millionen alkoholkrank sind in verschiedensten abgestuften Formen, d.h ca. 20% der Bevölkerung Österreichs. Auf das einen Tost! Prost!

Liebe Grüße Jacqueline
Liebe ist Handeln. Handeln ist Wissen.Wissen ist Wahrheit.Wahrheit ist Liebe.
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon edeltraud » 28.09.2013, 16:55

Liebe Karin,

Schön, dass es dieser Herr geschafft hat, trocken zu bleiben. Ich glaub nicht, dass die Depressionen damit zu tun haben.

Dieses "Nicht-Verzeihen" können - kann das mit der Leber, sprich Alkoholproblemen, zusammenhängen?


Ob es direkt mit dem Alkoholismus zusammen hängt weiß ich nicht, ist aber ein interessanter Ansatz, über den ich noch nie nachgedacht habe.
Aber diese Aspekte wie Kränkung, nicht verzeihen, anderen die Schuld geben, Neid, Eifersucht, alles zu tragisch zu sehen, ist Leberenergie.
Vielleicht kommt ja das Trinken, weil ich Kränkungen nicht verkrafte und deshalb "Einen trinken muss!" Ein Teufelskreis.

Drum predige ich ja in jedem Kurs, wie wichtig es ist, das Leben leicht zu nehmen, nicht alles so tragisch zu sehen, einfach nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.
Ich weiß, dass es manchen schwer fällt, weil es zu den Lebensaufgaben gehört, dieses Thema zu erledigen. Doch genau dazu sind wir auf der Welt.
Meine Themen sind die Gesundheitsthemen. Wäre ich damals in Sturheit und Starre verfallen, gäbe es mich heute nicht mehr.
Und genauso muss man das auch sehen. Wenn die Menschen ihre Aufgabe nicht annehmen, egal ob es ein Herzthema, Beziehungsthema oder eben ein Leberthema ist, dann verlegen sie es eben auf das nächste Leben. Wobei natürlich alle Themen verknüpft sind, mit den Schwerpunkten, die die Seele lernen muss.

Was mir im Buch: Mutige Seelen so gefallen hat: Von der geistigen Welt haben wir keinerlei Stress und keinen "Zeigefinger". Sie akzeptieren absolut unser Tempo. Egal, ob wir unsere Aufgabe in diesem Leben erledigen oder nicht. Wir werden freudigst empfangen, ohne jedes Urteil.
Natürlich macht man es sich leichter, wenn man Themen erledigt, aber "Strafe" gibt es keine. Es dauert nur länger.
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon edeltraud » 28.09.2013, 23:13

Drum predige ich ja in jedem Kurs, wie wichtig es ist, das Leben leicht zu nehmen, nicht alles so tragisch zu sehen, einfach nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.


Jetzt hab ich das noch mal gelesen und hab ich die Worte meiner Lektorin so "richtig gehört", "du kannst nicht sagen die Leute sollen das nicht so tragisch nehmen, da muss du ihnen schon erklären, wie sie das machen sollen! Sonst bist du am Niveau einer Frauenzeitschrift!" Ja, das hat sie echt zu mir gesagt!! Und ich hab lauthals gelacht und ihr recht gegeben.

Ja, da hat sie wohl recht, aber womit hängt es zusammen, dass manche Menschen alles so tragisch nehmen und andere widerum gar nicht. Erstens hat wirklich jeder Mensch verschiedene Aufgaben und damit seinen wunden Punkt woanders. Der eine bekommt fast einen Herzinfarkt, ein anderer hat Magenschmerzen.....

Aber alle diese Dinge haben denselben Hintergrund:

Ich nehme alles so tragisch, weil ich dahinter eine Kritik an mir sehe und das deshalb:
- weil ich selbst nicht mir zufrieden bin.
- weil ich glaube, nicht gut genug zu sein.
- weil ich mich immer wieder mit anderen vergleiche
- weil ich besser als die anderen sein will
- weil ich glaube, dass ich zuwenig leiste
- weil ich kein Vertrauen in mich habe und dadurch eifersüchtig bin
- weil ich das alles schon als Kind gehört habe
- weil ich mich noch nie geliebt gefühlt habe
- weil ich glaube, ich bin es nicht wert
- weil ich es als normal ansehe, dass ich getadelt werde
usw...usw.... usw...

Vielleicht fallen euch ja auch noch Sachen ein. Es ist wichtig, dass man auf all diese Muster draufkommt um endlich zu erkennen, dass es ja gar nicht mehr stimmt.

Es geht wie immer und immer wieder um unseren Selbstwert. Vertrauen, Glaube an mich selbst, Zufriedenheit mit mir selbst.


Immer wieder, wenn solche "Beleidigungen" "Nicht Wertschätzungen" "Nicht Anerkennung" kommen, nicht gleich den Kopf reinstecken, sondern:

Kopf hoch, überlegen, wo kommt das her? Kenn ich es aus der Kindheit, vom letzten Chef, von einer missgünstigen Kollegin??


Und dann: Lächle in dich hinein und denke dir: "Wieder in die Falle getappt!" Genau das ist es nämlich. Wir fallen alle in diese Muster, nur wir müssen sie nicht annehmen.
Wir haben doch schon 100 mal bewiesen, dass wir das Leben meistern. Im Prinzip geht es uns wahrlich nichts an, was andere von uns denken, viel wichtiger ist, welche Bedeutung wir für Gott haben. Und damit auch für uns selbst!


Wenn wir es schaffen, unseren Selbstwert aufzubauen, den Glauben an uns zu stärken und ins Vertrauen zu gehen, dann nehmen wir nicht alles so tragisch, denn dann haben wir eine innere Stärke. Und diese Stärke strahlen wir aus. Der nächste Punkt ist dann, dass solche Beleidigungen gar nicht mehr kommen. Einfach weil wir stärker sind.
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon Jacqueline Noé » 29.09.2013, 10:40

Hallo Edeltraut,

ich denke die Ursache für Alkoholsucht ist die "Angst". Grundsätzliche Angst Konflikte auszutragen und zu bewältigen. Dies fängt schon in der Kindheit/Jugend an. Wahrscheinlich kompensiert die Sucht, dass man in Depressionen verfällt. Die Verdrängung und Kompensation wird durch Alkohol erreicht.

"Alle Erkrankungen (Sucht)haben Ihren Ursprung in der Seele, wie immer es sich nach außen auch darstellen mag.": Lehrsatz der TCM, ganzheitlich zu sehen.

Fritz Riemann hat das Standardwerk dazu: "Grundformen der Angst". Sehr aufschlußreich und interessant.

Liebe Grüße
Jacqueline
Liebe ist Handeln. Handeln ist Wissen.Wissen ist Wahrheit.Wahrheit ist Liebe.
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon roswitha » 29.09.2013, 21:20

Halli hallo ihr lieben!!!!

Dieses Thema Alkohol !!!

Ich begleite ja meinen Freund zu Zeit beim Entzug und der Entwöhnung, und ich muss feststellen das dazu sehr viel eigen Wille gehört.
Denn bei den raucherplätzen geht’s die ganze Zeit nur ums saufen, wie viel die alle getrunken haben, was sie nicht alles aufgeführt haben und und und obwohl alle ja wegen den Gegenteil dort sind.
Manchmal Muss ich da meine Meinung dazu sagen, aber meist sage ich gehen wir bitte hier weg, ich kann dies nicht hören. Irgendwie arme Leute, aber alle eben selber für sich verantwortlich.
Bin ja froh das mein Freund da anders denkt.


Dies ganze Thema mit umdenken, kann man echt lernen ist zwar net einfach aber es geht, glaubt es mir, wenn man wirklich will und reif ist wie ein Apfel und an sich arbeitet geht das.


Mein Leben verlief net immer gut, es fing schon an das der Alk mich seit meiner Geburt verfolgt da mein Papa auch bis letztes Jahr Alkoholiker war.
Als ich sieben war liesen sich meine Eltern scheiden, da Papa eine neue frau hatte, damals dachte ich mir eben diese frau nimmt ma mein Papa weg, heute weis ich das Ehen und bez. Schief gehen können.
Mama und ich zogen dann zu ihren Eltern heim, wo es weiter ging Opa trank, mein Onkel der im Haus war trank, Oma machte sich viel mit und das jeden Tag und mei Mama und ich eben auch.

Mein Papa lies mich dann mit 12 total im Stich, er verschwand ohne Worte mit seiner neuen Familie von der bildfläche, mei und ich war so ein Papa Kind.
Als ich so 17 war meldete er sich und versprach ma des blaue vom Himmel doch leider kam nie was kein anruf nichts, mit 23 suchte ich ihn dann mal, fand ihn auch und es gab ein klärendes Gespräch, wo ich ganz was schreckliches erfahren habe.

Seine Mama , meine andere Oma wusste immer wo er war die ganzen Jahre über, und dich habe sie weil ich Kontakt hatte zu ihr soooo verdammt oft gefragt ob sie was von Papa weis. Ihre Antwort war immer die gleiche NEIN weis nichts.
Jahre lang hat sie mir meinen Vater seine Adressen und post unterschlagen aus Bosheit stellte sich herraus, dies war extrem schlimm für mich, das ich promt den Kontakt abbrach bis heute, sie ist zwar meine Oma aber diese Person fehlt ma nimma , ich wünsche ihr nichts böses aber ich brauche sie nimma in meinen leben.

Ich bin nun eben froh Kontakt zu Papa zu haben und das dies auch klappt.


Dann war ich 12 Jahre mit meine ex man zusammen der auch sehr viel trank doch der hatte auch aggressive Momente, bis es passierte er griff mich an und dies war eine schlimme erfahrung und doch brauchte ich noch zwei Jahre um mich zu trennen.

Mit 28 kämpfte ich mit meinen leben da ich an Krebs erkrankte, aber ich gab net auf denn sonst wäre ich heute eh nicht mehr hier und ich wollte ja leben.
Mit Chemo und bestrahlen ein Jahr lang schafft ich es den Krebs zu besiegen, doch er hinterließ mir so manche spuren. Denn durch die chemo sind ma de haare ausgegangen zwar nie ganz hatte nie eine totale Glatze, sondern nur am Oberkopf das mir leider bis heute geblieben ist. Und meine Hormone sind auch so durcheinander seit der chemo.

Die Ärzte haben durch viele Test und Untersuchungen dann aufgegeben und mir gesagt ich werde mir mein Haarproblem behalten müssen, für mich als frau war dies total schlimm.

Zum Glück bekomme ich mittlerweile jedes Jahr eine Perücke, und mit Tücher und Caps funktioniert das ganz gut.


Vor vier Jahren lernte ich meinen Freund kennen und vor lauter verliebt heit übersah ich wieder das Thema Alkohol total.

Da mir ja die Ärzte auch sagten ich könne nie auf normalen Wege Kinder bekommen gingen wir den Weg der künstlichen Befruchtung, glei beim ersten Versuch die Nachricht schwanger, mei war das ein tolles Gefühl, doch dann kam es in der 8 Woche verlor ich unsern Zwerg, :cry: dies war ganz schlimm für mich dies zu erleben, später gab es dann noch einen zweiten Versuch der gleich net eingeschlagen hat, dann aber sagte ich STOPP ich halte das körperlich, seelisch und psychisch nicht mehr aus.


Neben bei nahm der Alkohol an den Zeitpunkt immer mehr zu bei ihm, und ich vergas mich immer mehr mit Freude zu leben. Ich war echt schon ein Wrack.


Doch vor ca. einen Jahr nahm dann ein SEHR guter Freund von mir meine Hand und sagte : „es reicht jetzt, ich bringe dich nun mal zu einer bekannten frau und du hörst ihr mal zu und schaust was die so macht „

Brav fuhr ich mit, und lernte dann Edeltraud kennen, und ich war so fasziniert von ihr, von ihrer Denkweise, ihrer Erfahrung und ihrer Arbeit, das ich nun binnen einen Jahr mein Leben auf den Kopf stellte. Am meisten half mir ihr Buch FRAU STELL DICH AUF DIE FÜSSE um dies umdenken zu lernen, mich selber so wie ich bin zu lieben, mehr Selbstvertrauen uvm.


Ich schaffte es auch in meiner Beziehung von der gemeinsamen Wohnung auszuziehen, was auch sehr gut tat, dieser Abstand und meinen Freund eben auch, denn es dauerte net lange da kam der Anruf von ihm KANNST MIR BITTE BEISTEHEN WENN ICH EINE ENTWÖHNUGN MACHE, und da ich heute so viel Energie und kraft habe das ich mich dabei nicht selber wieder vergesse sagte ich JA.

Darum dank Edeltrauds guter Tipps und Seminare, und die Hilfe meines bekannten traue ich mir heute sagen ICH STEHE MIT BEIDEN BEINEN IM LEBEN, doch arbeiten Muss ich immer noch an mir um ja nimma in mein altes ich zu fallen.


Darum möchte ich dies nun auch mal nützen um mich bei Edeltraud zu bedanken. :]dds


und bei meinen bekannten, der mir sehr zur Seite stand auf diesen weg!!! :]dds :<>


es tat auch mal sehr gut dies mal alles von der Seele zu schreiben, vielleicht hilft es jemanden und macht ihm Mut was an seinen leben zu ändern.

Denn wenn ich heute auf die Schnauze falle, stehe ich auf, richte meine Krone, und gehe weiter


In diesen sinne wünsche ich noch einen schönen Sonntagabend
Lg Roswitha
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon edeltraud » 29.09.2013, 22:57

Liebe Roswitha,

ehrlich man ist ganz sprachlos, wenn man deine Geschichte so aufgeschrieben liest. Und das in diesen wenigen Zeilen. Was da noch alles zwischen den Zeilen steht kann man sich ja kaum vorstellen.

Ich bin megastolz auf dich, dass es so schnell ging bei dir. Ich kann mich noch erinnern welch Häufchen Elend du warst beim 1. Mal als du da warst. Aber schon nach einer Woche kamen die ersten Erfolgsmeldungen was sich alles verbessert hat. Und bisher warst erst drei mal da und alles ist anders. Du bist wirklich einmalig, was du alles geschafft hast in dieser kurzen Zeit. Ich wünsch dir echt von Herzen, dass du die Geschichte mit deinem Freund auch so gut hinkriegst und ihm und dir damit hilfst.

Alles Liebe und einfach weiter so! :happ{ :happ{ :happ{ :happ{
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon Mut » 30.09.2013, 07:23

Liebe Roswitha!

Ich war auch sehr sprachlos als ich deine Lebensgeschichte las. Ich empfinde ganz großen Respekt vor dir, wie du dein Leben bewältigst und was du alles mit einer enormen inneren Kraft umsetzt.
Ich wünsche dir (euch) von ganzem Herzen ALLES GUTE!
Mach weiter so!!!!

Lieben Gruß von
Renate
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon roswitha » 09.10.2013, 13:17

Hallo ihr lieben!!!

Drei Wochen sind geschafft in Bad Hall!!

Und meinem Freund geht es voi gut, und er hat auch nun mal gelernt Nein zu sagen.
Das freut mich sehr, da er immer alles machte wenn jemand was brauchte.

Es gab mittlerweile auch ein Angehörigen Gruppen Gespräch mit einen Arzt, wau das war interessant für alle.
Es ging darum was und vor allem wie soll man mit einen trockenen Alkoholiker umgehen.

Das man ihm wieder Aufgaben überlässt, und vertrauen gibt. Wichtig ist auch das der Alltag normal weiter läuft.
Das man trotzdem aus geht, Freunde trifft usw...
Man sollte auch am Anfang keinen Alkohol daheim haben.

Wie man gemeisam einkaufen geht und worauf man achten muss.
Das man nicht einfach husten Saft nehmen kann, sondern einen vom Arzt verschreiben lassen soll für einen solchen Patienten.

Was noch sehr interessant war ist das so Ca 70% der Alkoholiker nach ungefähr einem Jahr wenn sie trocken sind, die selben Entzugs Erscheinungen bekommen können, die sie am Anfang des Entzugs auch hatten.
Dies ist ein laut Ärzte Phänomen!!!!!
Man sollte sobald man dies merkt einen Arzt um Hilfe bitten und ja Net zum Alkohol greifen!!!!!!!

Die Patienten hatten nun seit drei Wochen einmal am Wochenende Ausgang und durften von Samstag auf Sonntag daheim sein, was meinem Freund auch mal sehr gut Tat!!!

Es haben da auch viele andere Angehörigen ihre Geschichte erzählt und es ist unglaublich was man da so alles hört!!!
Nur eins hatten wir alle gemeinsam das die Alkohol abhängigen sehr viel lügen!!!!

Die Ärztin meinte eben das solche Leute die besten Lügner sind!!!!!
Und die auch immer die Schule an den anderen suchen und nie bei sich selbst!!!!

So das war wieder mal ein kurze zwischen Bilanz von vor bis zum nächsten mal

Schönen Tag noch !!!
Lieben Gruss Roswitha
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon roswitha » 28.10.2013, 15:06

Hallo ihr lieben!!!

Acht Wochen sind vorbei, mein Freund hat die erste Hürde geschafft und er ist nun so froh wider zu Hause zu sein, da er sich in Bad Hall nicht so wirklich wohl gefühlt hat.

Naja die waren eben ziemlich streng dort, aber meiner Meinung nach hat es sicher nicht geschadet, sollte ja kein Urlaub sein!!!!

Das einzige was ich auch sehr kritisieren muss über Bad Hall ist das es von 42 Tagen Aufenthalt sicher aber echt sicher über 30mal puten Fleisch gab, das ding echt schon beim frühstücken an mit puten wurst oder eben puten käsekrainer, putenleberkäs, ,und und und das ging echt schon all den anderen auch auf die nerven!!!!
Und Beschwerden half auch nichts!!!!!
Aber naja ist ja vorbei und daheim gibts wieder normales Essen!!!

12 Kilo hat er trotzdem zugenommen, das liegt auch daran das er ja wieder geregelte Essens Zeiten hatte. Die es ja vorher nicht mehr gab da ja der alk schon um viel war!!!

Nun ist er daheim und überglücklich und es freut mich auch zu hören von ihm das er selber stolz ist auf sich.
Und er wird auch weiter machen mit Nachsorge Gruppen, werde da auch mal mitgehen um noch mehr zu lernen.

Als therapie habe ich gleich mal meinem hund bei ihm gelassen da er ihn eh schon sehr vermisst hat.

Nun müssen wir eben abwarten wie es bei der drei Monats sechs Monats und Jahres Grenze dann sein wird, denn davor haben alle Ärzte gewarnt, nur wenn seine Denkweise weiterhin so bleibt wird er das Schaffen.
Ich freue mich eben nun auf eine Alkoholfreie Zeit und bin natürlich auch mega stolz auf ihn!!!

Ziehe echt vor jeden den Hut der diesen weg geht!!!

Schönen Tag noch allen
Gruss Roswitha
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon roswitha » 07.12.2013, 11:39

halli hallo an alle und wunderschöne adventzeit allen !!!!


muß mal wieder berichten wie es uns ergeht.

also seit 25.10.13 ist mein freund nun von der entwöhnnung zu hause, und es läuft echt wunderbar wie in einen märchen das wahr geworden ist.

er ist noch immer brav, macht seit dem sämtliche behördengänge und ander wichtige sachen selber, das es vorher net gab.

und um eine neue arbeitsstelle hat er sich auch alleine gekümmert, und siehe da am 9.12 fängt er in einer firma an die direkt vor der haustüre liegt.

er fühlt sich echt total wohl, und hat noch immer die selbe einstellung das der alkohol vieles kaputt macht.

obwohl es diese woche einen tag gab wo alles schief lief bei ihm, und er noch von der ex wegen den kindern geärgert wurde, blieb er echt cool !!!!!!
ein klein wenig angst hatte ich schon kurz mal..... aber er sagte das ihm eben der alk ja net helfen würde.

auch in der beziehung läuft alles bestens wir haben wieder spaß zusammen, können gute gespräche führen und gemeinsam lachen, wir genießen echt jeden besonderen moment zusammen und alles ist viel viel intensiver.

jetzt werd ich ihm noch ausleitungs tropfen von da edeltraud verpassen, damit der körper sich besser entgiften kann.


stehe echt gerne für sämtliche fragen zu verfügung soweit ich sie beantworten kann.

schönes wochenende an alle
roswitha :hli:
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon roswitha » 31.12.2013, 11:17

halli hallo an alle hier !!!

erstmals einen guten rutsch ins neue jahr und viel glück und gesundheit

wir feiern diesmal ein silvester ohne alkohol und es wird sicher genau so toll wenn nicht toller :happ{

stellt euch vor die tage lernte ich einen jungen mann kennen der mit tabletten sucht kämpf ist auch ganz fürchterlich sowas, er ist zur zeit in wagner jauregg in linz und somit in guten händen.

mein freund lernte ihn bei seiner therapie kennen und es entsteht nun eine gute freundschaft draus, es ist fazinierend wenn man die beide reden hört und wie sie mit ihrer sucht umgehen und nun eben auch das leben anders sehen und genießen können :happ{

ich wünschen den beiden und auch vielen anderen die betroffen sind einen guten start für 2014
versteckt euch nicht mit einen sucht problem sondern nehmt hilfe an man kann es schaffen wenn man will

lieben gruß
roswitha
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon roswitha » 09.02.2014, 19:25

halli hallo an alle im neuen jahr !!!

muß mich wieder mal melden, wie es uns so ergeht, es läuft soweit alles in ordnung, KEIN ALKOHOL :happ{

mittlerweile ging er auch schon mal alleine fort, ein klein wenig war schon angst da bei mir, aber ich habe auch gelernt vertrauen zu geben das für ihn auch sehr wichtig ist.
am nächsten tag berichtete er dann wie es war und wie er sich vorkam, wie ein berater für alksucht da alle in bombadierten mit fragen wie,was,wo,usw... seine therapie verlief.

selbst auch private probleme wenn er hat mit exfreundin und alimenten streit, oder jetzt leider wieder arbeitsverlust durch personaleinsparung er nimmt alles echt toll hin ohne den griff zum alkohol, denn eins hat er für sich selber gelernt das alkohol keine probleme löst sondern nur welche bringt.

auch das beziehungsleben klappt toll, wir lachen viel viel mehr zusammen und nehmen viel mehr bewusster wahr, auch die gespräche sind viel intensiver geworden.
und wenn ich das hier so herschreiben darf auch das sexual leben sieht ganz anders aus, denn die einen partner mit alkohol problem haben werden verstehen was ich meine.

nun heißt es eben wieder schnell arbeit finden, aber das wird schon klappen

also wie ihr seht klappt alles bestens und wir sind überglücklich darüber denn nun sind es schon 6 monate TROCKEN !!!!!! juhu :happ{ :happ{ :happ{ :happ{


lieben gruß an alle
roswitha
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Re: ALKOHOLSUCHT-realisieren-therapieren

Beitragvon edeltraud » 09.02.2014, 19:51

Liebe Roswitha,

das sind ja schöne Nachrichten. Ich wünsch euch alles Gute und drück die Daumen, dass dein Freund bald wieder eine gute Arbeit hat.
Voiii super! :happ{ :happ{
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