Auch Katzen können Sorgen bereiten

Was war heute lustig? Worüber hab ich mich geärgert? Was möchte ich erzählen? Hier reinschreiben.

Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 11.08.2012, 15:30

" Nein, die Mutterkatze ist nicht zahm. Wir haben die Mutterkatze das erste Mal im vorigen Herbst gesehen, wir haben aber nicht gewusst gehört sie jemandem oder nicht, mal war sie da, mal nicht und so ging es bis heuer im Juni. Wobei sie vorher für 2 Monate komplett verschwunden war und nie da war. Im Juni ist sie wieder vor der Tür gestanden und hat erbärmlich miaut und gejammert und um Futter gebettelt. Nach ca. 2 Wochen mit diesem Verhalten hat sie uns dann die zwei Jungkatzen gezeigt.

Ursprünglich wollten wir die Jungkatzen einfangen und "sozialisieren" damit wir sie an einen guten Platz abgeben können. Geht aber nicht, sind einfach zu scheu, momentan haben wir sie so weit, dass sie uns bis auf ca. 4 - 5 Meter tolerieren und ihr Futter fressen. Vorher sind sie sofort in unserer Thujenhecke verschwunden, sobald sie uns nur gesehen haben. Die Mutterkatze lässt uns schon auf ca. 2 Meter zu ihr."

Ich hab das in einem anderen Thread bereits geschrieben, möchte diesen aber nicht mit meinem Thema missbrauchen, daher einfach ein neues Thema.

Die Jungkatzen werden jetzt immter kecker, so haben gestern beide in unserer Garage gemütlich geschlafen, als wir dann die Tore zumachten, haben sie sich einfach in der Motorhaube eines Autos verkrochen.

Wir haben wieder probiert sie einzufangen (zu viert), um endlich mal sagen zu können, sind es Weibchen oder Männchen. Erwischt haben wir wieder nur eine - es ist eindeutig ein Weibchen, d.h. es wird uns im September nichts anderes übrig bleiben als sie wieder mit einer Lebendfalle einzufangen und kastrieren zu lassen, damit wir nicht bald eine Katzenherde haben. Wie schwierig das sein kann, haben wir schon bei der Mutterkatze erlebt, wir haben 2 Tage gebraucht, sie in die Falle zu bekommen (naja, mittlerweile bin ich gescheiter und weiß, dass Katzen nur in die Falle gehen, wenn sie auch besondere Leckerli angeboten bekommen - nämlich Sardinen oder frisch gebratenes Hühnerfleisch).

Wir haben ja selber eine Hauskatze, die natürlich auch "eifert". Ich kann aber auch nicht einfach wegschauen und nichts tun und die Katzen dem Schicksal überlassen und somit noch mehr Katzennachwuchs zu bekommen. Wir leben ja in einem Ort mit vielen Hunden und Katzen und es steht bei sehr vielen Häusern ein Katzen- oder Hunderschüsserl vor der Tür.

Momentan wäre ich froh, wenn ich auch mal die 2. Jungkatze erwischen würde, nur um zu sehen, ob wir bei ihr auch schnell mit dem Kastrieren sein müssen oder es doch ein Kater ist und ihn somit nicht unbedingt einfangen müssen. :idea:

Eine Bekannte hat Anfang dieser Woche 5 junge Kätzchen im Kinderzimmer bekommen, weil sie dachte, die Jungkatze wäre noch zu jung zum kastrieren - ich kann nicht sagen war es eine gute oder böse Überraschung. :baeh

LG Maria
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon edeltraud » 17.08.2012, 10:38

Liebe Maria,

wie geht es euch mit euren Katzerln? Ich hätte echt gerne eine, aber mein Mann meint, wir sind einfach zu wenig zu Hausee.
Und wenn ich so ein Viecherl habe, dann will ich es auch ganz und gar!
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 17.08.2012, 12:24

Na ja, sie kommen brav fressen, fragen aber immer vorher die Mutter um Erlaubnis, d.h. zuerst frisst die Mutterkatze, dann schreit sie den Jungen, die Jungen pirschen sich an die Mutter und erst dann wird gefressen.

Eigentlich sehr interessant zu beobachten. Die Mutterkatze duldet uns jetzt schon auf eine Entfernung von ca. 50 cm, die jungen Kätzchen brauchen noch ca. 2 m Abstand. Wir werden sie jetzt weiterfüttern und dann versuchen die Jungkatzen gegen ca. Ende September in die Lebendfalle zu bekommen, damit wir sie kastrieren lassen können. Diesen Zeitpunkt dürfen wir nicht übersehen, weil der Tierarzt meinte, wir müssen aufpassen, dass wir nicht im Herbst noch von den Jungen wieder junge Kätzchen bekommen, kommt sehr oft vor, hat er gemeint.

Sozusagen als Bestätigung hat mir heute eine Bekannte erzählt, sie hat eine Katze gehabt, die hat dreimal im Jahr Junge geworfen - da kann ich nur sagen "na servus".

LG Maria
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 26.09.2012, 20:25

Muss mal kurz berichten, wie es uns mit den Streunerkatzen geht.

Mittlerweile warten sie morgens schon vor oder in der Umgebung der Haustüre. Sobald ich die Haustüre geöffnet haben gehen sie Richtung Futterschüssel. Ich geb das Futter in die Schüssel und bleibe neben der Schüssel hocken. Wenn ich mich nicht rühre, fressen sie in einem durch, ich darf aber vor allem die dreifärbige schon während des Fressens streicheln. Du kleine rote darf ich nur ab und zu streicheln, ebenso die Mutterkatze. Ich rede sehr viel mit den Katzen und es schaut oft aus, als ob sie ganz gierig zuhören würden.

Es ist ein richtiges Geduldspiel.

Momentan bin ich dabei, die kleinen Katzen in die Transportbox mit Fressen zu locken, damit ich sie zum Kastrieren nicht mehr die Lebendfalle ausborgen muss. Gestern und heute hat es geklappt, ich hab das Türl weggelassen und sie einfach Fressen lassen, damit sie sicher wieder in die Box gehen.

Drückt mir die Daumen, dass es klappt. Wie es dann weitergeht, weiß ich noch nicht.

Momentan freue ich mich, dass ich sie schon ab und zu beim Fressen streicheln darf, bin schon gespannt, ob ich es auch einmal ohne Fressen schaffe sie zu streicheln bzw. wie lange das wieder dauert.

Es ist ein richtiges Geduldspiel - reden, locken, füttern, sich nicht viel bewegen und die Katzen dabei doch streicheln :och

LG Maria
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon edeltraud » 09.10.2012, 21:25

Hallo Maria,

wie geht es dir mit deinen Katzerln?
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 11.10.2012, 07:26

Ich kann nur sagen das Geduldspiel geht weiter. Ich darf sie in der früh schon regelmäßig beim Fressen streicheln. Ich locke sie jetzt auch schon jeden Tag mit Katzenmilch in die Transportbox und meist darf ich den Schwanz von ihnen berühren - ich bin daher voller Zuversicht, dass ich es schaffe, sie in der Transportbox zum Tierarzt zu bringen.

Nächste Woche möchte ich sie zum Tierarzt bringen zum Kastrieren.

Mein Mann hat den Katzen jetzt eine Kiste mit einer Styroporplatte am Boden gezimmert, damit sie auch in der kalten Jahreszeit einen Unterschlupf haben.

Wahrscheinlich wird die Geschichte so weitergehen, dass wir sie bei uns durchfüttern, d.h. behalten. Ich möchte sie aber nicht ins Haus nehmen - 4 Katzen im Haus sind mir dann doch zuviel und vor allem sind sie ja nicht stubenrein, unsere eigene Katze ist das aber und es hat diesbezüglich mit unserer noch nie ein Problem gegeben.

Jetzt drei Wildkatzen stubenrein zu bekommen, das möchte ich mir einfach nicht antun - da sag ich NEIN.


Zusätzlich tut sich bereits das nächste Katzenproblem auf. Es wurden wieder zwei Jungkatzen einfach beim Wohnungswechsel nicht mitgenommen. Die streunen jetzt auch herum, sind aber ganz zutraulich. Dienstag abends ging eine dieser Katzen mit mir nach einer Sitzung nach Hause. Sie ging wie ein Hund "bei Fuß", war einfach dankbar für ein paar liebe Worte und ein paar Streicheleinheiten, dass sie sich wohl gedacht hat "da gehe ich jetzt einfach mit" :happ{ :happ Außerdem haben wir sie auch schon bei uns in der Garage gefunden - sie suchen einfach irgendwo, wo ein Türchen offen steht nach Unterschlupf und wandern daher von Haus zu Haus.

Hab heute wieder eine Sitzung am Gemeindeamt, da werde ich das zu klären versuchen.

LG Maria
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 19.09.2013, 14:34

Möchte auch ganz kurz von meinen verwilderten Katzen weitererzählen.

Im Herbst 2012 habe ich auch die zwei Jungkatzen kastrieren lassen. Mittlerweile sind alle drei mehr oder weniger zahm. Die Jungkatzen lassen sich bereits tragen, die Mutterkatze will andauernd Streicheleinheiten und streicht um die Füße herum, lässt sich aber nicht tragen. Ich glaub ein bisschen wild werden sie immer bleiben. Selbst wenn ich sie herumtrage und sie ganz verzückt sind und schnurren, sind sie nebenbei immer am Horchen, ob eh keine Gefahr besteht.

Wir haben halt jetzt vier Katzen.

Man kann sagen, es dauert ca. 1 Jahr bis man Wildkatzen halbwegs zahm hat. Ich hab mich sehr viel mit ihnen beschäftigt und sie danken es.

Momentan fressen sie sich einen ordentlichen Winterspeck an. Ich glaub sie fressen momentan das Doppelte vom Sommer.

LG Maria
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon edeltraud » 19.09.2013, 16:07

Liebe Maria,

du bist wirklich eine brave Katzenmama! Gehen die Katzerln auch schon ins Haus? Oder willst das gar nicht. Wär ja doch a bissl viel.
Jedenfalls hast etwas geschafft, was gar nicht leicht ist. Wilde Katzen kommen zwar gern fressen, aber Menschen....normal brauchen sie keine und zeigen das auch.
Claudia Sz. hat auch schon wilde Katzen zahm gemacht, aber nicht für die Wohnung, nur für den Stall.
Dein Engagement für diese Tier finde ich toll, liebe Maria.
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon ClaudiaS. » 19.09.2013, 21:41

... und ganz ganz viel Freude :D

Anfang dieses Jahres war eine sehr dramatische Zeit für uns. Zuerst mussten wir uns völlig unerwartet von unserer "Hauskatze" verabschieden, wenige Wochen später, ebenso aus heiterem Himmel, von unserem "Stallkater". Ein explosionsartig wachsender Unterkiefertumor und ein therapieresistenter Katzenschnupfen rafften sie binnen kurzer Zeit dahin. Oft habe ich mich in der Zeit gefragt, was es wohl sei, das ich lernen müsste, denn ich war für beide Katzen die Hauptbezugsperson. Und ich verstand einfach nicht, warum beide Katzen genau zu diesem Zeitpunkt gehen mussten, es ergab keinen Sinn.

Da lag es nahe zu versuchen, mit den beiden zu kommunizieren. Beim "Stallkater" war die Sache klar. Er "sagte" ganz klar und deutlich und ohne Umschweife: "Ich habe eine neue Aufgabe. Also gehe ich." Ich konnte nichts anderes tun, als das zu akzeptieren und ihn in seinem Sterbeprozess zu begleiten. Als er dann eines Morgens seinen letzten Atemzug getan hatte, brachte ich ihn zu seinem Lieblingsplatz auf unserer Ranch, um ihn dort zu begraben. Kaum getan, ging ich für ein paar Minuten weg, um den Stall aus zu misten, bei meiner Rückkehr, ich traute meinen Augen nicht, fuhr mir sogar mehrmals mit der Hand über die Augen, weil ich dachte: "so, jetzt ists soweit, jetzt spinnst total ....", lag genau dort, wo unser "Stallkater" immer gelegen ist, ein Kater.

Sobald er mich kommen sah, flüchtete er, setzte sich aber in ca. 20 Meter Entfernung wieder hin und beobachtete mich. Nachdem ich noch Futter von unserem verstorbenen Kater hatte, stellte ich ihm eine Schüssel hin und entfernte mich. Es dauerte nicht lange, näherte er sich wieder an und stürzte sich ausgehungert auf das Futter. Mittels Tierkommunikation setzte ich mich mit Asterix, unserem "Stallkater", in Verbindung, der mir versicherte, dass er kein Problem damit hat, wenn wir den "Neuen" füttern. Es stellte sich nämlich heraus, dass es genau der Kater war, der zu Lebzeiten unseren Asterix immer sehr gestresst hat, weil er an dessen Futter wollte. Nun, in den folgenden Tagen war der "Neue" immer da, wenn ich in den Stall kam, und wartete in 10 m Entfernung auf seine Ration.

Nachdem er schon so beharrlich war, kam mir der Gedanke, ich könnte ihm ja auch einen Namen geben. Spontan fiel mir "Jimmy" ein, und ich war mehr als nur erstaunt, dass er vom ersten Augenblick an auf diesen Namen hörte. Ich rief ihn, zögerlich kam er näher und nach 14 Tagen fraß er zum ersten Mal direkt neben mir. Nur bewegen durfte ich mich nicht, dann flüchtete er. Von dem Augenblick an gings sehr schnell, er streifte um meine Füße, ich durfte ihn zum ersten Mal streicheln, ein paar Minuten später saß er auf meinem Schoß und schnurrte. Und in dem Augenblick merkte ich, wie "Asterix" endgültig ging. So, als ob er uns Jimmy geschickt hätte, damit wir nicht so traurig sind, weil er uns verlassen hat. In der Zwischenzeit ist Jimmy komplett in unserem Stall eingezogen, er ist wie ein Hund, verfolgt mich auf Schritt und Tritt und ist der größte Kuschelbär, den man sich vorstellen kann.

Die Geschichte von "Asterix" und "Jimmy" ist für mich schon spannend genug. Noch außergewöhnlicher ist die Geschichte unserer "Hauskatze" Candy, ihrem Sterben und ihrer Rückkehr, die in der Zwischenzeit stattgefunden hat. Diese Geschichte würd aber jetzt den Rahmen hier sprengen. :[[ Drum möchte ich an der Stelle nur unsere zweite große "Katzenfreude", unsere beiden neuen "Hauskatzen" vorstellen, Bärli (weißer Kater) und Candy, die auf wahrlich ungewöhnliche Weise den Weg zu uns gefunden haben.

Edeltraud ist so lieb und stellt die Fotos ein. Vielen Dank, Vielen Dank, liebe Edeltraud. :(tha)

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Liebe Grüße

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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon edeltraud » 19.09.2013, 22:37

Hallo Claudia,

das hab ich bis jetzt noch nicht mitbekommen, dass du Ying Yang hast. Schwarz weiß, so süüüß.
A bissl mager sinds, aber das ist Cindy immer noch. Ich glaub auch, weils so kurze Haare haben.
Ganz liab, da kannst a Freid haben.

Und die andere Katzengeschichte möchten wir auch noch lesen!!!
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 20.09.2013, 08:55

Nein, ich will die Katzen nicht im Haus, weil ja zwei Langhaarkatzen dabei sind. Außerdem haben wir noch unsere "eigene" Hauskatze und sie vertragen sich leider noch immer nicht. Vier Katzen im Haus sind mir dann doch zuviel, ich hab sie heuer ja sehr viel gebürstet, vor allem die Mutterkatze war total verfilzt, ich sag immer sie hatte einen richtigen Walkjanker an, und manchmal konnte ich es gar nicht glauben, wieviele Haare ich herausgebürstet hab.

Mein Mann hat ihnen aber eine Box gebastelt, in der sie vor Wind und Regen geschützt sind, mit einer warmen Styrodurplatte samt einer Decke. Meist bevorzugen sie aber unsere Thujenhecke als Unterschlupf bzw. liegen sie vor der Haustür. Außerdem haben sie noch in unserer Durchfahrt eine Bank mit einem Teppich darauf.

Ich werde bei Gelegenheit mal Fotos von ihnen machen und hier einstellen.

@ Claudia: Auch mich würde die 2. Geschichte interessieren.

LG Maria
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maroni » 20.09.2013, 18:53

Ich zähle mich im Moment auch wieder zu den "Katzensorgenkindern". Ich zähle an der Futterschüssel mindestens 7 !!!
Wir "besitzen" ..oder sie uns?..1 Katze seit 6 Jahren, wo sie als "Asylant" in meinem Garten unter einem Scheiterstoß mit ihren 3 Geschwistern + Mutter als Baby einzog oder dort geboren wurde.
Jedenfalls hatten wir damals noch "Renate´s Schwarze" und ich hatte auch keinen Bedarf nach mehr, weil ich ja meine Tochter (damals 23) nach einem schrecklichen Verkehrsunfall als Wachkomapatientin mit schwerstem Schädel-Hirntrauma zur Betreuung und Rehabilitation nach Hause bekam.
so turnten die 3 "fremden" Katzenkinder munter in meinem Gemüsegarten..was erhebliche Verwüstungen nach sich zog :D . Eines Tages ..eine dunkle Gewitterwolke hing über uns..suchte meine andere Tochter nach den Kätzchen, weil sie eines klagen hörte.Es war in den Dachrinnenschacht gefallen und gerade am Abrutschen im schrägen Kanalrohr. Sie konnte es nicht mehr erwischen. Bevor der Guss vom Himmel kam,der es unweigerlich weggespült hätte, bastelte sie eilig ein schmales Brettchen mit Schnur dran und ließ diesen 'Rettungsring das Rohr hinab..die Katze kroch drauf und vorsichtig zog sie es zurück, bis sie es mit einer Haue aus dem 1-Meter-Schacht dann hochhieven konnte.
Kurz drauf wurde unser "Schwarzl" überfahren und sein Nest war leer. Da marschierte die Kleine bei der Haustür rein und schnurrte, als ob sie einen Motor ein gebaut hätte.NACH DEM mOTTO: ICH BIN JETZT DA -ihr habt mir das Leben gerettet- UND KEIN MENSCH BRINGT MICH DA WIEDER RAUS! Das habt ihr davon.
Sie ist die beste Therapie für Renate!
Irgendwo dürften sie aber im Garten ein unsichtbares Schild "Katzenkreißsaal"angebracht haben, denn jetzt haben wir ..naCHDEM UNSERE KASTRIERT WURDE::jedes Jahr von den Nachbarkatzen (riesiger Bauernhof) den Nachwuchs von ihren ungezählten Hofkatzen.
So wie auch jetzt gerade wieder 3 (dunkel-Tiger, hell-Tiger und schwarz) unter der Brombeerstaude mit Nachtlager und Fluchtburg Scheiterstoß, erweitert bereits um den Holzschuppen.
Es gibt auch kein Einsehen, sie kastrieren zu lassen...kostet ja was! Ich mag sie ihr aber auch nicht mehr bringen, denn sie würden sie sowieso töten. Also dürfen wir wieder auf Herbergsuche gehen.
Liebe Grüße
Maroni
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon edeltraud » 20.09.2013, 19:56

Liebe Hildegard,

als erstens meine größte Hochachtung, dass du deine Tochter zu Hause pflegst. Wir hatten auch 6 Jahre einen Wachkomapatienten in der Familie. Allerdings wurde er in Graz betreut, seine Frau hatte einein 3jährigen Sohn und eine 3Wochen alte Tochter als es passierte. Ein Bahnunfall. Nach 6 Jahren hätte er verlegt werden sollen, das wollte er anscheinend nicht mehr und ist gegangen. War eine sehr schwere Zeit für die ganze Familie, drum weiß ich was du da leistest zur emotionalen Belastung noch dazu.

Und dazu noch so eine Katzenmama!!! Ich hab das Fressen, das unsere Cindy stehen lässt immer raus gestellt für Streuner und hab mir dadurch "versehentlich" den Nachbarkater, den unsere Cindy fürchtet hergezügelt! Nun bring ich ihn nicht mehr los. Obwohl ich die Reste jetzt schon immer zum Nachbarn trage, wo er zu Hause ist. Aber kaum sieht er mich, ist er auch schon da. Ich hab die Nachbarin gefragt, ob ich eh dem Kater was geben darf, ja.... mit einem Augenzwinkern. Dabei schaut er eh so gut aus!

Folgende Geschichte habe ich schon oft verschenkt.

Hier könnt ihr diese Geschichte nachlesen, sie ist einfach soooo wahr! Drauf klicken und dann ....Wie ich mein Heim eroberte, Seite 16
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 13.10.2013, 20:36

Hier ein paar Fotos von unserer eigenen Hauskatze und den adoptierten Streunerkatzen. Die graue Tigerkatze ist unsere Hauskatze Lilly und 8 Jahre alt, die rothaarige Langhaarkatze ist die Mutter von der dreifärbigen und dem Kurzhaarkater.

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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon larimar » 13.10.2013, 21:08

Huhu,

tolle Katzen habt ihr :-)

Aber vielleicht könnt ihr mir auch mal mit meiner Motte etwas helfen. Ich bin ja nun zum ersten Mal Katzenmama und irgendwie weiß ich nicht, ob alles richtig läuft und Motte einfach nur viiiiiiiel Zeit braucht, um sich an mich zu gewöhnen.
Einerseits sucht Motte meine Nähe, schaut nach mir. Manchmal holt sie sich auch schon Leckerlies aus meiner Hand oder sitzt auf dem Kratzbaum nur wenige Zentimeter hinter mir, wenn ich am Schreibtisch bin. Neuestes Ritual, dass aus einem Zufall entstanden ist: ich wollte Motte mal vorm Schlafen gehen Leckerlies geben, aber da sie mich anfauchte, wanderten die Leckerlies auf den Nachttisch. In der Nacht kam Motte und holte sie sich... Motte ist nämlich ziemlich clever, wie ich öfter schon beobachtet habe.
Jetzt kommt sie sogar auch schon abends, kurz nachdem ich mich zugedeckt habe und guckt mich erwartungsvoll an, bis ich die Leckerlies im Bett verteilt habe, damit sie die Leckerlies holen kann.
Aber anfassen darf ich sie immer noch nicht. Wenn ich ihr zu Nahe komme, dann läuft sie weg oder ich werde angefaucht.

Insgesamt geht sie aber immer entspannter mit mir um... versteckt sich weniger, kommt auch tagsüber anstatt nur spätabends und schaut nach mir.
Aber trotzdem wirkt sie in Punkto Nähe/Distanz immer etwas zwiegespalten.

Mein Wunsch wäre natürlich, dass wir bald mal miteinander kuscheln ;-)

Von daher meine Frage an die Katzenexperten:
Sind wir mit 4 Wochen immer noch im Rahmen? Klar, ist sicher auch charaktersache. Manchmal fürchte ich, es könnte auch an mir liegen... dass Motte vielleicht irgendetwas erwartet, was ich so nicht bemerke oder ich irgendwo einen "Anfängerfehler" mache. Oder fehlt mir einfach nur etwas Geduld?
Habt ihr Tipps, wie ich mit ihr kommunizieren könnte? Da tue ich mir nämlich schwer mit (auch mit Seelen... da nehme ich eher Emotionen wahr... aber nur in Ausnahmefällen Gedanken oder Bilder...).

Aber eins steht fest: Motte kann ich nur irgendwie zu mir her locken- einfangen und festhalten geht aufgrund ihrer Vorgeschichte nicht.
Da sie ziemlich clever ist, müsste sie eigentlich auch längst begriffen haben, dass von mir keine Gefahr ausgeht. Von daher denke ich, dass irgendwo anders der Knackpunkt liegt...

Ich bin mal gespannt, ob ihr ein paar Ideen zu meinem kleinen "Sorgenkind" habt.

Liebe Grüße
Mel
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