Auch Katzen können Sorgen bereiten

Was war heute lustig? Worüber hab ich mich geärgert? Was möchte ich erzählen? Hier reinschreiben.

Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon ClaudiaS. » 14.10.2013, 08:50

Hallo Mel,

also erstmals, mit den 4 Wochen bist du definitiv noch im Rahmen, überhaupt, nachdem du, wie du schreibst, ja schon einige tolle Fortschritte mit ihr gemacht hast. Immerhin, sie nimmt Leckerlis aus deiner Hand, sie setzt sich zu dir, wenn du am Schreibtisch sitzt usw. usw. Das sind doch schon super Erfolge :happ{

Und diese Annäherung, wenn du sie "ignorierst", zeigt dir, aus meiner Sicht, den Weg schon an. Aus meiner Erfahrung im Bindungaufbau mit ängstlichen Tieren, hat das immer noch zum Ziel geführt (auch wenn man schon einiges an Geduld braucht, auch gern mal 1,5 Jahre, wie bei unserem Wildkater ..... :D, aber dann "wird man sie nicht mehr los" :D ). Und Ignorieren heißt für mich in dem Fall, dem Tier einfach den Freiraum geben, sich selbst anzunähern, wirklich NICHTS von ihm zu wollen (auch wenn man im Hinterstübchen natürlich gerne mit ihnen kuscheln würde, das kommt schon noch!). Und selbst wenn es sich dann mal annähert, nicht den Fehler machen, sofort hinzugreifen, um zu streicheln, das würde das Tier sofort wieder verschrecken, auch nicht frontal zuwenden und anschauen, das ist für Tiere eine große Bedrohung und man macht wieder einen Rückschritt.

Wenn sie bereit ist, wird sie dich sicher mit dem Köpfchen berühren. Oder du kannst versuchen - so wie ich es mit unserem Wildkater gemacht habe, als er mir gezeigt hat, dass er eigentlich gestreichelt werden möchte, aber sich noch nicht her traut - ein längeres Steckerl nehmen und sie aus der Entfernung mal kurz damit berühren, wie zufällig (d. h. z. B. mit dem Steckerl mit ihr spielen und sie dann mal ganz kurz wie zufällig damit am Körper berühren, wenn sie wegweicht, einfach weiter spielen, als wäre nichts gewesen), nur wichtig dabei, nie frontal anschauen. Und nie etwas "erzwingen" wollen, nur immer das sanft fördern, was sie von selbst anbietet.

Ah ja, Fauchen ist übrigens kein Dominanz- oder Aggressionssignal, sondern Zeichen von Angst und Unterlegenheit. Wenn zwei Katzen miteinander einen Konflikt haben, ist die Katze, die faucht, die "Verliererin" bzw. Unterlegene, nicht die andere, auch wenn es für uns Menschen anders rüber kommt. D. h. Wenn Motte faucht, ist sie nicht aggressiv dir gegenüber und gehört "bestraft", sondern sie hat Angst.

Kurz gesagt, der Weg zum Ziel ist aus meiner Sicht "Loslassen", Freiraum geben. Das finde ich so toll an der Arbeit mit Tieren, speziell mit ängstlichen. Man kann wunderbar lernen, einem anderen Lebewesen, auch Menschen, Freiraum zu lassen, quasi "bedingungslose Liebe", wie es so schön heißt. Und für mich ist es immer deutlich erhebender, wenn sich ein ängstliches Tier irgendwann freiwillig an mich anschließt, einfach von sich aus (Und wenn es das nicht tut, dann ist das auch vollkommen in Ordnung.), als wenn ich Liebe und Kuscheln erzwingen müsste.

Bezüglich Kommunikation. Wenn du Emotionen spürst, dann bist du doch eh schon live dabei! Auch das Spüren von Emotionen ist Kommunikation. Hast du schon mal probiert, die Emotionen von Motte zu erspüren?
Wie geht es dir denn mit Visualisieren? Könntest du visualisieren, wie sie zu dir kommt, sich auf deinen Schoß legt .... ? Ich meine, siehst du da vielleicht Bilder?

Und zu guter Letzt. Hast du schon mal versucht, mit Bachblüten zu arbeiten?

Ach ja, und du machst doch Reiki auch, oder? Hast du schon mal versucht, ihr aus einiger Entfernung Reiki zu geben? Wenn ja, wie hat sie darauf reagiert? Hab schon mal erlebt, dass ich einen Hund (er war im selben Raum) aus einiger Entfernung behandelt habe (weil er das zunächst so wollte), ich hatte dabei die Augen zu, plötzlich hab ich an den Händen Fell gespürt, hat er sich von selbst zu meinen Händen gestellt.
Wobei energetische Behandlung und Katzen ja auch wieder ein ganz eigenes Thema ist, weil sie es z. T. gar nicht schätzen, was man dann auch respektieren muss.

Auf jeden Fall, weiterhin so gute Erfolge mit deiner Motte. Ihr werdet sicher noch ein ganz tolles Paar!!!

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon larimar » 14.10.2013, 09:22

Huhu,

Danke Claudia :-)

Nein, erzwingen möchte ich auch nichts. Wenn Motte mich anfaucht, dann rede ich einen Moment mit ihr und ziehe mich dann wieder zurück... aber ohne mich ihr weiter zu nähern. Oft kommt sie dann ein paar Minuten später ins Wohnzimmer und guckt nach mir.
Das einzige, was ich nicht akzeptiere (und was sie wohl auch begriffen hat): wenn ich ihr abends das Futter hinstelle kommt sie und beobachtet mich. Fast immer faucht sie mich dann auch an, wenn ich das Futter an seinen üblichen Platz stelle.
Jetzt gehe ich immer mit dem Futter weg, wenn sie mich anfaucht, bevor das Futter am Boden steht und probiere es dann ein paar Minuten später erneut, solange, bis ich nicht mehr angefaucht werde. Ergebnis: die letzten 2 Male hat sie mich ohne zu fauchen von etwas weiter weg beim Aufstellen des Futters beobachtet.

Sie setzt sich übrigends auch immer mehr auf meine Lieblingsplätze... und zwar dort, wo ich immer zuletzt saß ;-)
Vielleicht ist es ja die wohlige Wärme, wenn man gerade Platz macht? Oder steckt da mehr dahinter?

Beim Leckerlies aus der Hand holen, muss sich Motte immer noch etwas überwinden. Aber wenn das "Argument" in der Hand attraktiv genug ist, geht sie das Risiko ein ;-)
Ich reiß mich auch immer zusammen, sie nicht von mir aus zu berühren. Wahrscheinlich dreht sie mir auch deshalb mittlerweile ab und zu in der Nähe den Rücken zu, weil sie weiß, dass ich die Situation nicht ausnutze... auch wenn es immer wieder verlockend ist.

Wie gesagt, bei Motte spüre ich, dass sie sich zunehmend einlebt, entspannter wird. Aber trotzdem ist sie auch oft unsicher. Einerseits ist sie sehr neugierig und clever, andererseits lieber doch zurückhaltend.
Kuscheln kennt sie ja eigentlich von irem Vorbesitzer, da war sie wohl eine echte Schmusekatze... aber das muss ich mir wohl erstmal verdienen ;-)

Im Visualisieren bin ich nur "mittelklasse". Da kommt dann eher ein "Da kannst Du noch lange warten." Bzw."Du kannst mich mal..." oder sowas in der Art ;-) Ich hab dann eher das Gefühl, dass sie sich genötigt fühlt.

Reiki hatte ich auch schon mal ausprobiert, da gabs keine sichtbare Reaktion und ich spürte nicht viel... aber ich sollte das wohl mal öfter antesten, bis ich da eine klare "Meinung" von ihr spüre.
Früher habe ich es mal geschafft mit Reiki eine scheue Nachbarskatze zu meiner Freundin zu machen. Immer wenn ich von der Schule kam, saß sie schon im Treppenhaus in der Nähe meiner Tür und wartete auf mich. Die zog dann auch richtig kräftig Reiki.

Bachblüten habe ih noch nicht ausprobiert. Aber sie hat eine Engelskarte unter ihrem Trinknapf liegen. Eigentlich wollte ich an dem Tag für mich Karten ziehen, aber ich spürte, dass diese Karte nicht für mich, sondern für Motte bestimmt ist. Seit 1-2 Tagen bekomme ich aber auch das Gefühl, dass ich Motte eine neue Karte ziehen sollte. Mache ich am besten gleich. Und ich könnte ihr ggf. noch einen Rosenquarz ins Trinkwasser geben.

Liebe Grüße
Mel
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 14.10.2013, 11:17

Geduld,Geduld und nochmals Geduld ist angesagt. Meine Streunerkatzen haben ca. 1 Jahr gebraucht, dass sie zutraulich geworden sind.

Es hat schon mal ca. 2-3 Monate gedauert, bis sie überhaupt zur Futterschüssel gekommen sind, wenn ich in der Nähe war. Dann habe ich begonnen, sie ganz sanft während dem Fressen zu streicheln, zuerst nur ganz zart mit 1 Finger, schön langsam immer mehr. So habe ich halt gesteigert. Die Jungkatzen darf ich mittlerweile auch tragen und am Schoss streicheln, hat aber nochmals einige Monate gedauert. Leider haben sie noch immer das lauernde Verhalten, d.h. wenn ich sie streichle und es fällt im Umkreis etwas herunter, dann sind sie weg.


LG Maria
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon ClaudiaS. » 14.10.2013, 12:13

Hallo Mel,

wie schon geschrieben, ihr zwei seid eh schon auf einem ganz tollen Weg !!! :tr°

Ein paar Tipps fallen mir noch ein, vielleicht kannst du den einen oder anderen gebrauchen.

1. Erziehung

Bei deinem Versuch, Motte beizubringen, dass sie nicht faucht, wenn du ihr das Futter an ihren Platz stellst, bist du zwar eh schon sehr weit gekommen, wenn sie es nun nicht mehr macht. Falls du ihr aber vielleicht noch was anderes beibringen oder sie in die eine oder andere Richtung erziehen möchtest, dann ist das Timing total wichtig. Im (sanften Tiertraining, das den neuesten Erkenntnissen aus der Lernforschung entspricht und auch beim Training von Wildtieren angewendet wird, weil mit Druck erreicht man bei denen genau so wenig wie bei Katzen :D ) geht man so vor, dass man unerwünschtes Verhalten ignoriert, das erwünschte innerhalb von Bruchteilen von Sekunden belohnt. Vielleicht magst du dich ein bißchen mit Clicker-Training befassen (das würd sich bei Motte sowieso sehr anbieten, denk ich mir, nachdem du beschreibst, wie clever sie ist. Würd ihr sicher Spaß machen und eure Beziehung sehr schnell stärken.).

Das würde bedeuten. Du stellst Futter hin, sie faucht, du nimmst (ohne mit ihr zu sprechen oder sie zu beachten!!!!!!), die Schüssel sofort wieder vom Boden weg und richtest dich auf, schaust in die andere Richtung etc., sobald, und wirklich, sofort, wenn sie aufhört, stellst du die Schüssel, wieder hin und redest lieb mit ihr, wenn das eine Belohnung für sie ist (aber nur dann, nicht, wenn sie dann Angst bekommt), faucht sie, sofort wieder weg usw. Auf diese Weise lernen Tiere (funktioniert übrigens auch bei Kindern :D ) sehr, sehr schnell, wichtig ist dabei wirklich nur absolute Konsequenz und richtiges Timing, sonst lernt man ihnen schnell das unerwünschte Verhalten.

2. Streicheln

Wenn du in einer Situation bist, wo du glaubst, sie wäre dem Streicheln nicht abgeneigt oder vielleicht probierst du es auch mal, wenn sie vor dir sitzt und dir den Rücken zukehrt, dann mit dem Handrücken sanft einmal drüber fahren. Viele ängstliche Tiere lassen sich auf diese Weise berühren, aber nicht mit der Handinnenfläche, vielleicht, weil die Hand mit der Innenfläche nach unten als Bedrohung, dass man sie greifen möchte, empfunden wird. Auf jeden Fall konnte ich es des öfteren beobachten, dass Handrücken toleriert wurde.

3. Leckerli aus der Hand fressen

Wenn sie noch zögert, ist es hilfreich, sie absolut nicht direkt anzuschauen, wenn sie sich das Leckerli holt. Am besten, an ihr vorbei schauen und sie "nur aus den Augenwinkeln heraus" beobachten.

4. Kommunikation

Also, wenn du "visualisierst" und bekommst als Emotion von ihr, "du kannst mich mal" bzw. hast das Gefühl, sie fühlt sich genötigt, dann GRATULIERE, du kommunizierst mit ihr!!!!! Also stell es nicht als "mittelmäßig" hin, sondern hab Vertrauen in dich selbst und deine Wahrnehmung !!!!!!!!!!! :happ{
Dass es das Vertrauen fördert, mit der Katze zu blinzeln, glaub ich, hast eh schon mal geschrieben, dass du das machst, so weit ich mich jetzt erinnere.

5. Deine Sitzplätze aufsuchen

Solange es dir noch nicht so geht wie mir, wenn ich auf meinem Sessel am Esstisch sitze, ist noch alles im grünen Bereich :D
und zwar schaut das dann so aus: Katze kommt, setzt sich neben meine Füße und beginnt mich mit den Augen zu fixieren, eventuell ein "Miau" noch dazu, um den Druck zu erhöhen ... gut erzogen, wie ich bin, springe ich auf, mache Platz und sage: "Hallo Schatzi, wie schön dass du da bist, ich freu mich so. Natürlich darfst du auf DEINEN Platz. Sobald ich aufgestanden bin, springt sie auf den Sessel und macht es sich bequem. Ich dann noch: Darf ich dir auch noch was zum Essen bringen?" :(lach

Im Ernst, ich denke ihr beide seid auf einem wirklich, wirklich guten Weg und braucht nur mehr ein bißchen Zeit :D

6. Bachblüten

Ich habe unserem Wildkater damals einfach nur die Rescue-Tropfen (allerdings ohne Alkohol, das ist ganz wichtig, weil pures Gift für Katzen) ins Futter gegeben. Das war ganz am Anfang, als er sich maximal auf 15 m, wenn überhaupt, angenähert hat. Nach zwei Tagen Rescue-Tropfen waren es 3 m. Die Wochen davor hat sich bezüglich Annäherung überhaupt nichts getan, also bringe ich es definitiv mit den Bachblüten in Verbindung.

Und Engelkarten unters Trinkwasser find ich auch eine schöne Idee.

Ganz liebe Grüße
Claudia
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon larimar » 14.10.2013, 21:38

Huhu Claudia,

zu 1.: jupp, heute Abend gings auch ohne Fauchen mit dem Futter :-)
Für Clickertraining habe ich noch was vom Vorbesitzer mitbekommen, aber damit würde ich lieber erst anfangen, wenn wir beide ein absolutes Dreamteam sind- sprich: Motte mir auch zu 100% vertraut.
Aber sie hat noch ein Intelligenzspielzeug hier, was sie liebt (eine Holzplatte mit Mulden, die man mit Leckerlies füllen kann und dann mit Holzkugeln abdeckt). Das Prinzip hatte sie innerhalb von 5 Minuten durchschaut ;-)
Mit der Katzenangel brauche ich ihr kaum kommen. Sie schaut dann nur von der Katzenangel zu meinem Arm, legt sich entspannt hin und scheint zu denken "Mach Dich mal zum Idioten- ich guck Dir zu..."

Mit dem Futter habe ich das übrigends ähnlich gemacht: Futterschüssel hinstellen ohne Drama abbrechen und es halt später probieren. Motte isst lieber in Ruhe, von daher ist es für sie Belohnung, wenn ich das Futter hinstelle und ihr das Feld für die nächsten 10 Minuten ohne Störung überlasse.

2. Werde ich bei Gelegenheit ausprobieren

3. Das mache ich auch schon oft, wenn sie etwas länger als üblich zögert (ich scheine wohl intuitiv einiges richtig zu machen *freu*)

4. Jupp, Blinzeln klappt gelegentlich ;-)
Und ich beobachte sie ja viel und kann deshalb ja einiges erfühlen/wahrnehmen. Gerade die oben genannte Situation mit der Katzenangel sprach Bände...

5. Nee, ich verwöhne schon meine Lieblinge, setze mich aber durch, wenn mir etwas nicht passt. Hatte ja öfter mal ein Gastkatzi hier, die aber vom Charakter völlig anders gelagert war... Typ: verdammt selbststbewusst und mit krassen Stimmungsschwankungen, kaum scheu. Diese Madam versuchte ständig sich in meinem Kleiderschrank in der frischen Wäsche breit zu machen, egal, wie ich den verriegelt hatte (die hatte sogar nachts stundenlang die Schranktüren bearbeitet, bis sie drin war). Saß sie erstmal drin, wollte sie den Traumplatz natürlich nicht hergeben und verteidigte ihn unter Gefauche, Kratzen usw. Und ich fand das nicht witzig, wenn sie da drin saß... letztendlich hatte ich dann immer gewonnen (mit Hilfe meines Schaumstoffbesens).
Aber Motte ist ein anderer Typ... jetzt reicht es ja schon aus, wenn ich mal einen leicht strengeren Ton anschlage, damit sie weiß, dass etwas nicht ok ist. Aber das ist bisher nur 1-2x vorgekommen (z.B. Scharren im Blumenkübel meiner Zimmer-Palme). Sie schaut auch immer, wie ich reagiere, wenn sie etwas neues ausprobiert. Bleib ich entspannt, weiß sie, dass es ok ist. Sie ist schon eine sehr Brave vom Typ her :-)

6. Hm... hab hier leider nur Bachblüten mit Alkohol. die könnte man ja theoretisch auch ins Fell (Nacken) träufeln)- was praktisch keine Option bei Motte ist ;-)
Ich hab meine Engelkarten (die wunderschönen von Ingrid Auer) laminiert, deshalb kann ich die auch gut unter Gläser, Krüge und Co. legen. Heute habe ich für Motte gezogen: Engel für Schein und Wirklichkeit- "Ich lasse meine Illusionen fallen und blicke der Realität ins Auge." In den begleitenden Erklärungen steht übrigends, dass zum Themenkreis dazugehört, alte Beziehungen loszulassen.
Vielleicht kann sie sich noch nicht ganz auf mich einlassen, weil sie ihrem Vorbesitzer noch etwas nachtrauert oder noch hofft, dass er sie holt...
Der Rosenquarz liegt jetzt auch im Trinkwasser... auf die Idee hätte ich auch früher schon kommen können *seufz*
Ich denke, an Informations-Medizin reicht das eigentlich.

Übrigends: während ich das schrieb, hat Motte mir zeitweise vom Kratzbaum aus fast über die Schulter geschaut- jetzt macht sie aber schon wieder das Wohnzimmer unsicher^^

Ich glaube, es wird Zeit für kleine Bestechungen in Form von Leckerlies ;-)

Danke fürs Zuhören... gut zu wissen, dass hier alles durchaus im Rahmen ist. Dass wir beiden Fortschritte machen, sehe ich ja auch... aber Motte braucht halt ihre Zeit und ich noch einiges an Geduld ;-)

Liebe Grüße
Mel
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon ClaudiaS. » 15.10.2013, 13:46

Hallo Mel,

ich bin auch überzeugt, dass du intuitiv genau das Richtige machst :happ{

Letztendlich ist das einzig Wichtige, dass es für das ganz individuelle Mensch - Tier - Team stimmt und ob der Weg dorthin mit dem Lehrbuch oder den Meinungen anderer übereinstimmt, ist komplett unwichtig. Aus meiner Sicht ist es am besten, einfach offen zu sein für das, was mir das Tier zeigt und dementsprechend zu agieren, und genau das machst du. Selbstverständlich gehört dazu auch, dass ich möchte, dass das Tier den Respekt, den ich dem Tier und seinen Bedürfnissen entgegenbringe, auch mir gegenüber zeigt. Dazu gehört, dass ich meine Grenzen und Bedürfnisse auch dementsprechend ausdrücke.

Die Grenzen sind natürlich wiederum individuell verschieden. Tja, was soll ich sagen, bei mir liegt die Katze im Kasten :(lach .

Dafür versteh ich überhaupt keinen Spaß, wenn meine Hände und Füße als Spielzeug mißbraucht werden sollen - gerade bei unseren jungen Katzen grad ein Thema - da wird jeder Ansatz von Spielversuch sofort gewaltfrei, aber konsequent abgebrochen.

Vielleicht nur noch kurz zu den Bachblüten. Auch wenn sich eine Katze angreifen lässt, würde ich ihr keine alkoholhältigen Bachblütentropfen in den Nackenbereich tropfen. Die Rescue-Blüten und auch andere gibt es auch als Globuli. Gerade, wenn du schreibst, du hast den Eindruck, dass es um eine nicht abgeschlossene Beziehung geht, würden sich die Bachblüten halt sehr anbieten.
Aus eigener Erfahrung kann ich von einem unserer Pferde erzählen. Als sie zu uns gekommen ist, hat sie nach 6 Wochen noch ganz massiv vermittelt, dass sie noch nicht bei uns angekommen ist, offenbar etwas nachtrauert, wir haben vermutet, sie hat einem Pferdefreund nachgetrauert. Nachdem sich nach 6 Wochen immer noch nichts verändert hatte, hab ich ihr eine Bachblütenmischung zusammen gestellt und was soll ich sagen .... nach zwei Tagen war sie komplett verändert und hat uns deutlich gezeigt: "So, jetzt bin ich bei euch ganz und gar angekommen."

Unabhängig davon, wenn du das Gefühl hast, die Bachblüten sind in deinem Fall nicht das "Mittel der Wahl", dann geh einfach deinen eigenen Weg weiter und halt uns bitte auf dem Laufenden wie es weiter geht mit dem Dream-Team Mel - Motte :tr°

Liebe Grüße
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon edeltraud » 01.11.2013, 07:35

Liebe Mel,

wie geht es dir mit deiner Motte? Immer noch :baeh
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon larimar » 01.11.2013, 12:44

Huhu,

nur kurz, da ich heute Stress-Tag habe und auch bald wieder zur Arbeit muss.

Motte ist immer noch scheu, aber wenn ich alle paar Tage mal überlege, sehe ich schon zunehmend mikrofeine Veränderungen. Motte braucht halt viiiiiel Zeit. Dazu hatte ich noch Nachtwachen, weshalb ich 3 Tage während ihrer aktivsten Zeit außer Haus war... da hatte ich dann das Gefühl, sie zieht sich wieder mehr zurück.

Aber sioe kommt nach wie vor gerne aufs Sofa und sucht halt schon meine Nähe (während sie körperlich immer noch eine gewisse Distanz wahrt). Aber beim Leckerlie-holen klettert sie auch ganz ungeniert auf mir herum, wenn da eine Decke über den Beinen liegt ;-)

Und das Abendritual wird von Tag zu Tag wichtiger und ist ihr absolutes Highlight. Während ich im Wohnzimmer alles ausmache und dann unterwegs in der Küche ihren Fleisch-Stick hole, sprintet sie schon in Richtung Schlafzimmer. Dann werde ich erst von der Fensterbank aus beobachtet. Und wenn sie es gar nicht abwarten kann, setzt sie sich auch schon mal ans Fußende, bevor ich richtig liege. Letztens habe ich sie auch mal ganz kurz 2-3x mit dem Handrücken berührt. Aber das ist ihr noch nicht so geheuer. Dafür wird sie immer ungenierter beim Aus-der-Hand-Fressen ;-)

Es wird also. Aber bis wir beiden richtig kuscheln, das dauert noch. Wobei... ich würde ja gern... :wink:

Liebe Grüße
Mel
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon ClaudiaS. » 01.11.2013, 13:55

Hallo Mel,

das hört sich alles in allem ja schon sehr, sehr positiv an. :happ{ Nur weiter so!

Ich kann auch was Neues zu unseren beiden "kleinen" Miezchens erzählen. Vor 11 Tagen wurden die beiden kastriert. Ich hab sie zuvor schon homöopathisch und energetisch auf die OP vorbereitet und sie nach der OP in der Aufwachphase aus der Narkose auch intensiv betreut, und beide haben den Eingriff sehr gut überstanden. Operiert wurden sie gleich in der Früh, kurz nach Mittag wollten sie schon wieder raus und waren sehr, sehr ungehalten, dass das "böse Frauli" da was dagegen hatte :D . Als ich dem Tierarzt das erzählt habe, war er sehr erstaunt. Normalerweise würden sie länger brauchen, um wieder fit zu sein .....
Am nächsten Morgen waren sie so lustig, lebendig und fit drauf, als hätte es die OP nie gegeben. Echt erstaunlich, wenn man sich vorstellt, was für ein Eingriff das ja eigentlich ist.

Schwerst überrascht war ich allerdings, als sie beim Tierarzt gewogen wurden (wegen der Dosierung des Narkosemittels). Der Kater, Bärli, wiegt doch tatsächlich bereits 4,5 kg, das Mädchen 3,5 kg. Also nichts mehr von wegen mager, liebe Edeltraud :D
Dabei barfe ich sie (biologisch artgerechte Rohfütterung), also keine zuckerhältigen Dosen oder Trockenfutter. Und da heißt es, bis zu einem Alter von einem Jahr dürfen sie fressen so viel so wollen. Na servas, wo das speziell beim Buben noch hinführen wird :D Gestern hat ihn eine Klientin gesehen und gemeint: "Na wie süß, der ist genauso groß wie unserer, wird auch so ein Jahr alt sein, oder?" Tja, von wegen, Mitte November wird er 6 Monate :och

Morgen kommen beim Mädel die Fäden raus, dann haben wir gottseidank das Thema Kastration abgehackt und schauen freudig in die Zukunft.

Noch einen schönen Feiertag euch allen.

LG
Claudia
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon ClaudiaS. » 13.11.2013, 22:25

Hallo meine Lieben,

nachdem es im Forum derzeit leider etwas ruhig ist, hier wieder mal eine kleine Katzengeschichte von uns.

Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, barfe ich unsere beiden Katzen, Candy und Bärli, die übrigens heute auf den Tag genau 6 Monate alt sind, sozusagen der erste "Halbjahrgeburtstag" :birß
Barfen ist die Abkürzung für biologisch artgerechte Rohfütterung. Bei Katzen gestaltet die sich etwas schwieriger als beim Hund, weil Katzen speziell große Mengen an Taurin benötigen, eine Aminosäure, die ihr Körper nicht selbst herstellen kann. Und wo ist Taurin in großen Mengen enthalten? Wer möchte raten? Ja genau, in Mäusen.

D. h. für eine gesunde artgerechte Ernährung muss Mensch schauen, mit jeder Mahlzeit so gut wie möglich eine Maus nachzuahmen. Katzen brauchen nämlich neben dem Taurin auch die Inhaltsstoffe des Fells, der Knochen usw., um gesund zu bleiben. Muskelfleisch alleine reicht dazu nicht aus.
Natürlich gibt’s die Möglichkeit, mit allen möglichen Pulverchen die benötigten Stoffe zu supplimentieren, aber dann wäre man ja wieder bei „künstlichen“ Zusätzen und könnte gleich wieder auf Dosenfutter (es gibt ja auch hochwertiges Futter) zurückgreifen.

Ok, meine Devise heißt also „natürlich Supplimentieren“, d. h. z. B. Rinderherzen und Hühnerherzen zu den Mahlzeiten dazugeben, da diese auch vermehrt Taurin enthalten. Zerriebene Eierschalen als Calciumzufuhr. Im Fleischwolf zerkleinerte Hühnerrücken (mitsamt der Knochen) aus dem gleichen Grund, hin und wieder ein Stückchen Leber, ein Eidotter oder Lachsöl zwecks der Vitamine usw. Nachdem ich das seit drei Monaten praktiziere, hatte ich den Eindruck, dass das Ganze etwas eintönig wird und vielleicht eine Abwechslung ganz gut wäre. :????

Und dann eines Tages beim Stallausmisten – eine sehr meditative und zu Ideen anregende Tätigkeit –
DIE (im Nachhinein zugegebenermaßen etwas „schräge") Idee: „Du sollst bei jeder Mahlzeit schauen, eine Maus nachzuahmen. Und warum gibst du ihnen dann nicht einfach eine Maus?“
In jungen Jahren habe ich des öfteren im Tiergarten gearbeitet, wo u. a. Eulen (die ja bekanntlich auch von Mäusen leben) zu meinem Revier gehörten. Das Verfüttern von Mäusen gehörte da zum Alltag, obwohl ich es nie gerne tat. Aber lebende Maus hätte tote Eule bedeutet, also auch keine wirkliche Alternative.

Hm, gedacht, getan. Fahre ich also gestern im Tiergeschäft vorbei und erstehe „5 tiefgefrorene Mäuse“. Zuhause angelangt, sind die Tierchen nur leicht angetaut, 3 wandern sofort in den Tiefkühler, 2 bleiben draußen. Ich kann es kaum erwarten, Candy und Bärli die Beute zu präsentieren, und weil ich es nicht erwarten kann und die Neugierde siegt, zeige ich ihnen die Mäuse, bevor sie noch ganz aufgetaut sind. Im Nachhinein gesehen nicht so schlau, aber man lernt ja ….

Erwartungsvoll hocken die beiden also vor mir, und ich fühle mich wie die Katzenmama, die ihren Kleinen was Leckeres zum Fressen mitgebracht hat. Überredungskunst brauchen sie wahrlich keine, so schnell kann ich gar nicht schauen, hat sich jede von ihnen eine Maus geschnappt und verteidigt sie knurrend vor dem anderen. Wie für Katzen typisch beginnen sie sofort mit den Mäusen zu spielen, sie in die Luft zu werfen, mit den Pfoten herum zu schleudern usw.

Und innerhalb weniger Minuten landet die erste unter dem Geschirrspüler. Während Candy voller Freude mit der Pfote unter dem Geschirrspüler herumangelt, um die Maus wieder zu erwischen, fährt mir der Schreck in die Glieder. „Oh nein, DA will ich eine tote, gerade auftauende Maus sicher NICHT haben.“ Also auf die Knie, und wir angeln um die Wette, wobei mein Beweggrund sicher ein anderer ist als Candys.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt die Maus wieder zum Vorschein, und ich atme erleichtert durch. Candy schnappt sie sich und ist mit der Maus im Maul dahin. Bärli vergnügt sich immer noch in aller Öffentlichkeit mit seiner Beute.

Aus der Geschirrspüler-Erfahrung gelernt, kassiere ich die Mäuse wieder ein, denn eigentlich sollten sie ja als Futter dienen und nicht als Spielzeug. Damit sie schneller auftauen, beschließe ich sie, mit dem Messer in Stücke zu schneiden. Dabei stelle ich fest, dass ich jetzt deutlich zarter besaitet bin als in meinen Tiergartenzeiten. Außerdem mag ich Mäuse und gehöre nicht zur der Kategorie Frau, die beim Anblick einer Maus schreiend auf den Tisch flüchtet. Aber, es hilft nichts. „Da musst jetzt durch.“, denk ich mir und zerteile die Tierchen in mehrere kleine Stücke. Danach erscheint der Griff zum von Bekannten selbst gebrannten Birnenschnaps gegen die aufsteigende Übelkeit sehr verlockend.

Gut, das hinter mich gebracht, heißt es nun abwarten, bis endgültig alles aufgetaut ist und dann das Mahl den Katzen wieder vorzusetzen, dieses Mal aber wandern wir in den Keller aus. Das Interesse hält sich allerdings jetzt in Grenzen, zwei Stückchen werden verspeist, der Rest bleibt über, sehr zur Freude der Krähen beim Stall, die ich am nächsten Tag damit beglücke, während ich mir ausmale, wie unsere Kätzchen sich in Zukunft ihre artgerechte Nahrung selber fangen und im Garten verspeisen! :?shul:

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon larimar » 13.11.2013, 23:46

Huhu,

apropos Experimente mit Katzen... da habe ich gestern mal was nettes bei Motte probiert. Die Kleine lässt sich ja immer noch nicht streicheln. Als sie friedlich auf meinem Sofa döste, probierte ich mal "energetisches Streicheln" aus. Also vorgestellt, wie ich sie vom Kopf abwärst streichle und mir dabei ihr weiches Fell unter meinen Händen vorgestellt.
Das witzige dabei war: Motte döste entspannt weiter, aber immer wenn ich beim Po ankam, zuckte sie ein bisschen.

Eben wollte ich das noch mal probieren, als Motte am Putzen war, aber beim Putzen ist weder streicheln noch energetisches Streicheln erwünscht, kam mir als Gefühl zurück.

Hier übrigends mal ein paar Fotos, die sich in letzter Zeit angesammelt haben (nicht chronologisch geordnet und leider in meiner schlechten Handy-Qualität). Tipp: beim Anklicken lassen sich die Bilder vergrößern.

Bild
Mottes Kratzbaum.... der steht so, dass sie den Schrank als Catwalk nutzen kann- was sie gelegentlich auch tut :-)

Bild
Hier der Beweis ;-)

Bild
So kann das aussehen, wenn Motte auf ihr Abendritual wartet :-)

Bild
Mottes Lieblingshaltung beim Relaxen

Bild
So kann man auch entspannen.

Bild
Hier posiert Motte fürs Foto... hab noch eins, was exakt das andere Profil zeigt...

Bild
Das war noch in den ersten Tagen. Schlechte Qualität zwar, aber ich liebe das Foto trotzdem: Motte "tarnt" sich als Pflanze (den Kübel nutze ich, um die Balkon-Tür zum Lüften aufzuhalten)

Ähm... bitte über Chaos und Anti-Hausfrauliche Qualitäten, die eventuell auf denm Fotos erkennbar sind, hinweg sehen... es gibt wichtigeres im Leben als eine geputzte Wohnung ;-)

@ Claudia: Danke fürs Teilen Deines Erlebnisses... kann mir das alles lebhaft vorstellen.... am köstlichsten war die Schilderung Mensch VS Katze beim Angeln der Maus... herrlich :-)
Naja... wer den Schaden hat... uns so weiter...

Liebe Grüße
Mel
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon maria40 » 14.11.2013, 11:23

Süß ist sie deine Motte, hoffe sie lässt bald streicheln.

Meine Katzen laufen mittlerweile beim Spazierengehen nach und jammern fürchterlich, so als würden sie sagen "Bleib da, geh nicht weg ..."

Vor einem Jahr sind sie noch weggelaufen, wenn sie mich sehen, jetzt laufen sie mir nach.

LG Maria
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon edeltraud » 14.11.2013, 22:55

Liebe Claudia,

köstlich deine Katzengeschichten. Du tust dir ja echt was an. Ich glaube meine Cindy kennt eine Maus gar nicht.

Am vergangenen Freitag war ich in Linz und bin über Nacht geblieben. "Godi" Roswitha war Katze schauen, sie lag im 2. Stock auf einem ihrer Lieblingsplätze und ließ sich doch tatsächlich kraulen und streicheln.
Am nächsten Morgen kam Roswitha wieder, rief nach Cindy - aber sie kommt nicht. Roswitha durchkämmt das ganze Haus in allen Ecken - Cindy ist unauffindbar.
Dann kommt der Göd Franz, weil bei ihm gibt´s sowas nicht. Dachte er..... Weit und breit KEINE CINDY.
Ich komm dann um 1/2 10 Uhr Vormittags heim, Haustüre auf... Ciiindy wo bist denn? Miau, miau, miiiiauuu.... und schon ist sie da.
Roswitha meinte, sie habe auf mich gewartet und nachdem ich in der Nacht nach Hause gekommen bin, war sie stock beleidigt und hat sich wieder einmal verkrochen.
Nachdem sie ja kaum aus dem Haus geht muss sie ja irgendwo gewesen sein. Wir haben das Versteck noch nicht entdeckt.
Meine Diva weiß einfach was sie will!

Liebe Mel,

ich bewundere echt deine Geduld. Aber wirst sehen, sie wird eines Tages mehr als belohnt. Ganz süß schaut sie aus, könnte eine Schwester meiner Cindy sein!
Siehst eh, Maria hat es schon geschafft!
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon larimar » 15.11.2013, 22:15

Huhu,

@Edeltraud: Naja, mir bleibt bei Motte auch nichts anderes übrig, als Geduld zu haben, sie lässt mir keine andere Wahl ;-)

Immer, wenn ich versuche mit der Hand ihr nahe zu kommen, riecht sie den Braten und ist ratz-fatz weg. Aber wie gesagt, ein gewisses Vertrauen ist schon da. Z.B. holt sie auch Leckerlies aus der Höhle vom Kratzbaum. Da passt sie nur mit Kopf und Vorderpfote rein, kehrt mir also dabei den Rücken zu.
Sie weiß, dass ich sie nicht aus dem Hinterhalt versuchen würde anzufassen. Wenn, dann soll sie sehen, was ich mache -und damit einverstanden sein.

Und ich freue mich an den kleinen Fortschritten, z.B. dass sie beim Abendritual sich auch mal wenige Minuten mit aufs Bett legt, nachts auch öfter mal ins Bett kommt (wobei sie dann wohl eher Leckerlies sucht, glaube ich ;-) ), meine Nähe sucht (vorhin wollte ich ins Bad und ich konnte beobachten, dass sie hinterherkommen wollte, aber der Spalt der Wohnzimmertür zu schmal war) oder nur noch selten nervös wird, wenn ich mich in ihrer Nähe bewege.

Alles Fortschritte der letzten zwei Monate :-)

Ich akzeptiere und mag Motte halt, wie sie ist und akzeptiere damit auch ihre Grenzen. Und ich bin mir sicher: irgendwann werde ich sie streicheln. Dafür werde ich ja auch mit niedlichen Situationen belohnt... Motte im Kübel zum Beispiel. Oder ihre Art zu liegen erinnert mich auch sehr an meine Lieblingsschlafposition (bin auch Fan ungewöhnlicher Schlafpositionen).

Gestern hätte ich am liebsten ein Video von Motte gemacht... das sah einfach zu lustig aus: Motte lag auf dem Sofa und putzte sich. Dabei waren Kopf und Schulter gegen das Kissen gelehnt und sie lag/saß auf dem Rücken, Hinterfüße in die Luft gestreckt (fast so, als wenn mensch sich aufs Sofa lümmelt). Erst putzte sie sich, dann kratzte sie sich in der Position am Po und nickerte dabei weg.... dabei konnte sie ihre Position nicht mehr halten und kippte zunehmend zur Seite weg. Irgendwann gab sie auf und rollte sich dann ein.
Herrlich.

Manchmal wenn Motte döst, zuckt sie mit den Hinterbeinen und/oder dem Po. Ich glaube, sie träumt dann. Ich hoffe, sie träumt dann was schönes.

Oder kurz gesagt: auch wenn ich Motte noch nicht streicheln darf- ich genieße ihre Gesellschaft :-)

Liebe Grüße
Mel
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Re: Auch Katzen können Sorgen bereiten

Beitragvon edeltraud » 15.11.2013, 22:57

Liebe Mel,

das machst du super! :happ{
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