glück im unglück

Was war heute lustig? Worüber hab ich mich geärgert? Was möchte ich erzählen? Hier reinschreiben.

glück im unglück

Beitragvon larimar » 03.09.2013, 19:52

huhu,

sorry, dass ich klein schreibe, aber im moment bin ich gehandycapt.
bin heute vom fahhrad gestürzt und hab den sturz mit beiden armen abgefangen. ich wr im krankenhaus- es ist nichts gebrochen, aber beide ellenbogen sind gestaucht. alles, wo ich den winkel im ellenbogen nicht viel verändern muss, geht einigermaßen... aber an- oder ausziehen, was zu essen machen... echt blöd.
nicht mal nen joghurt krieg ich auf oder ohne extra-langen löffel geschlabbert geschweige denn dosensuppe... zum glück half mir eben ein nachbar ein bisschen.

habt ihr tipps für mich? könnt ihr vielleicht aus der Ferne helfen?

liebe grüße
mel
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Re: glück im unglück

Beitragvon edeltraud » 04.09.2013, 10:25

Hallo Mel, du arme schreib vom Handy bin in Tirol mache dir gerne eine fernbehandllung. Melde mich sobald ich kann
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 04.09.2013, 10:42

Oh... Supi... das ist echt lieb :-)

Die Nacht war zwar der Horror- nicht nur, dass ich mich nicht wirklich drehen konnte im Bett, das bisschen was ich geträumt hatte, handelte von kompletter Hilflosigkeit und Verlust von Kontrolle über mein Leben, Abhängigkeit pur... aber ein Kollege kümmerte sich in dem Traum liebevoll um mich. Ich fasse mal das als Verarbeitung meiner Situation auf und dass mein Unterbewusstes mich trösten wollte- ich bin nicht alleine, es gibt Leute, die kümmern sich um mich...

Meinem rechten Arm gehts schon ein bisschen besser. Ich komme wieder an die Nase ran und konnte mir heute morgen (wenn auch mit Anstrengung) meine Brille aufsetzen.
Heute morgen hab ih mir noch Traumeel zum einnehmen besorgt. Das ist homöopathisch, ist auf Verletzungen abgestimmt und enthält auch Arnika.

Ich hoffe, in ein paar Tagen komme ich wieder halbwegs normal zurecht. Der Doc meinte, wenns nächsten Dienstag nicht besser ist, wird der betreffende Arm ruhig gestellt... also Daumen drücken... ich will Dienstag fit genug sein, dass ich keinen Kastenverband (oder wie er es nannte) brauchen werde.

Im Schlamassel bin ich schon drin, jetzt heisst es wieder gesund zu werden.

Liebe Grüße
mel
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Re: glück im unglück

Beitragvon maria40 » 05.09.2013, 06:37

Alles Gute und eine ganz schnelle Genesung wünsche ich dir.

LG Maria
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 05.09.2013, 10:51

Huhu,

letzte Nacht habe ich von Fahrradunfällen in einigen Variationen geträumt... immerhin: ansonsten konnte ich gut schlafen.

Meinen rechten Arm kann ich wieder fast normal bewegen... nur die Kraft muss noch zurückkommen. Komplett durchstrecken geht auch nicht, aber den Arm kann ich jetzt fast normal benutzen.

Links ist noch etwas schwieriger, aber auch da wirds Stück für Stück besser. Die Fortschritte kann ich fast im 12 Stunden-Takt deutlich sehen.

Ich hoffe ja immer noch, dass ich Dienstag zum Arzt gehen kann und ihm sagen kann: "Jetzt geht wieder alles" :-)

Ein weiterer Antrieb ist, dass ich bald wieder Arbeiten können möchte. Als ich die Krankmeldung abgegeben hatte, kam mir eine meiner Bewohnerinnen entgegen "Ach, da bist Du ja wieder" und lächelte mich an. Ich sollte dazu sagen, dass ich vor dem Unfall 5 Tage frei und davor 2 Nachtwachen hatte.
Sie schien mich echt zu vermissen. Und das bei Demenz! Aber ich kämpfe ja auch wie eine Löwin gegen ihren uneinsichtigen oder eher nicht-verstehenden bzw. nicht-verstehen-wollenden Mann und setze mich für ihre Bedürfnisse ein. Das scheint sie zu spüren.
Einer von vielen Gründen, schnell wieder fit zu werden. Der wichtigste ist aber, so schnell wie möglich wieder alles selbständig machen zu können.

Liebe Grüße
Mel
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Re: glück im unglück

Beitragvon edeltraud » 05.09.2013, 11:29

Hallo Mel,

schön, dass es dir schon ein bisschen besser geht. Ich hatte ja auch vor 2 Wochen einen Fahrradsturz, ich habe eine Kurve nicht mehr gekriegt und bin an die Mauer.
Ich hab auch noch Nachwehen, sowas wie ein Schleudertrauma.
Aber wird schon wieder werden. Mein Mann sagt, das sei "meine Halsstarrigkeit".....

Nun möchte ich dir - ohne jede Bewertung - nur noch schreiben, der Ellbogen steht im geistigen Sinn für "Veränderung". Für Ortswechsel. Mir ist dann eingefallen, dass du davon ja schon mal geschrieben hast.
Und BEIDE Ellbogen gestaucht.... du kannst dich nicht rühren, nicht bewegen... (Obwohl du vielleicht möchtest....)
Wie gesagt, keine Bewertung, vielleicht nur ein Gedanke.

Alles Liebe und gute Besserung! :wnk :wnk

Anscheinend sind alle in Urlaub oder sonstwo, weil sich momentan hier gar nix rührt.
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Re: glück im unglück

Beitragvon Frieder » 06.09.2013, 07:51

Hallo liebe Mel,

ich wünsche dir gute Besserung.
Dein unbändiger Wille und die vielen guten Wünsche werden dir helfen, bald wieder gesund zu werden.
Zum Glück hast du dir bei dem Unfall nichts gebrochen.

Nochmals alles Gute.

Viele liebe Grüße
von Frieder
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 06.09.2013, 12:43

Huhu,

heute habe ich sowas wie "Kranken-Koller". Bin ein wenig gefrustet und nicht mal Lust auf Lesen, im Internet spielen o.ä.

Dabei kann ich jetzt beide Arme, wenn ich sie locker hängen lasse, fast durchstrecken. Aber irgendwas stimmt noch nicht in den Unterarmen.
Mittlerweile kriege ich die Arme so hoch, dass ich sie mal in Augenschein nehmen konnte. An beiden zur körperzugewanten Seiten der Ellenbögen habe ich dicke Blutergüsse, wobei der rechte spektakulärer aussieht (aber der Arm weniger wehtut).

Heutiges Tagesziel: Schmerzmittel reduzieren. Hab die letzten Tage Ibuprophen 600 bis zur Maximaldosis genommen, damit ich hier etwas Bewegungsfreiheit erarbeiten konnte.

@Edeltraud: an Deinen Gedanken ist durchaus etwas dran. Ich bin hier irgendwie in einer Situation, die mir nicht schmeckt. Und alles behindert sich gegenseitig.
Arbeit: bin ich noch in der Beobachtungsphase, aber im Moment ist die Tendenz zu bleiben eher gefestigt. Mein Bereichsleiter versucht mich festzunagel, in dem in meinem Jahresgespräch der Satz drin steht, dass ich nicht nur betimmte Weiterbildungen als Fernziel habe, sondern mich bewerben will. Klappt das, wäre ich die nächsten 3-5 Jahre festgenagelt.
Wohnung: mein Vermieter (ein überregionaler Saftladen) geht mir zur Zeit mit seiner Unfähigkeit in seinen Abteilungen miteinander zu kommunizieren gelinde gesagt (sorry fürs deutlich werden) auf die Eierstöcke. Widersprüche wegen der letzten Heizkostenabrechnung und Mahnungen und Abbuchungsversuche wegen der ungeklärten Nachzahlung wechseln sich ab und kosten Kraft, die ich lieber für meine Bewohner hätte. Nebenbei haben die die glorreiche Idee, die Miete "anzupassen" obwohl in den letzten Jahren an diesem Objekt nichts gemacht wurde und der Wert eher sinkt... Gut, sind nur 11 €/Monat, aber vom Prinzip her ärgert es mich.
Meine Mutter sagt, ich soll es drauf ankommen lassen und Widerspruch gegen die Mietanpassung geltend machen, aber mich kostet schon die Heizkostenabrechnung viel Nerven (obwohl ich da die Fakten auf meiner Seite habe). Gegen die Mietanpassung anzugehen wird dagegen schwieriger, zumal ich keine konkreten handfesten Argumente habe, um die auszuhebeln.

Eigentlich wäre es an der Zeit hier auszuziehen. Aber mit einer neuen Wohnung hier im Dorf würde ich mich auch wieder festlegen... dabei will ich Lüneburg als Möglichkeit im Hinterkopf behalten, wenn es mir hier endgültig zu bunt wird.
Dazu kommt, dass ich einfach keine ausreichenden Rücklagen habe, um einen Umzug zu finanzieren. Wäre da also finanziell auf Hilfe durch die Familie angewiesen, was ich auch nicht gerne möchte.

Tja, und jetzt hocke ich hier und ich bin in kompletter Hinsicht handlungsunfähig.
Uffs. Schönes Schlamassel.

Im Moment will ich eigentlich nur wieder Normalität im Alltag, wieder arbeiten können und die nervige Heizkostenangelegenheit ohne weitere Telefonate oder das ständige Zurückholen meines Geldes erledigt wissen.

Ach... einfach nur ein blöder Tag heute... etwas Seelenwäsche und dann gehts wieder.

Liebe Grüße
Mel
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Re: glück im unglück

Beitragvon edeltraud » 07.09.2013, 08:41

Liebe Mel,

ich hoffe heut geht es wieder besser. Ja, manchmal werden wir ganz schön gestupst, ob wir wollen oder nicht.
Ich frage mich auch, wo ich derzeit nicht "die Kurve" kriege. Obwohl ich mich "pudelwohl" fühle und es mir an nichts fehlen lasse.
Manchmal kommen halt auch alte Energien zum Vorschein, die man wunderschön verdrängt, und dann ein Ereignis mit derselben Energie und diese "verdrängten Packerl", die sich so wunderschön in der Aura versteckt hatten, fliegen einen um die Ohren. Und man weiß gar nicht wie einem geschieht.
Trotzdem sollten wir das nicht überbewerten, und einfach schauen, dass wir ein Leben führen, das uns so glücklich wie möglich macht.
Das wünsch ich dir liebe Mel. Bei uns sagt man: "Bis zum Heiraten wird alles wieder gut!" Bei mir ist das zu spät, bei dir geht´s noch!
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 07.09.2013, 09:24

Huhu,

heute bin ich stimmungsmäßig wieder okay. Gestern hat noch meine Mum angerufen und eine befreundete Kollegin. Beides tat mir gut.
Von der Kollegin krieg ich übrigends eine Katze. Die Integration ihrer und der beiden Katzen ihres Freundes sind nicht wie erhofft gelaufen. Allerdings ist nicht Marci (meine Gastkatze) sondern Motte die leidtragende. Motte ist etwas behindert (Schwanz amputiert und am Ohr ist wohl auch etwas) und deshalb verschwören sich wohl gerade die gesunden Katzen gegen sie. Ohne mich währen Mottes Vermitttlngschancen wohl echt mies. Aber sie soll eine ganz süße sein... etwas ängstlich und schüchtern, aber wenn sie erstmal vertrauen gefasst hat, dann wird sie sehr anhänglich und schmusig. Ich bin ja mal gespannt :-)

Da die Kollegin z.Zt. Urlaub hat, habe ich ihr erklärt, dass der Moment etwas ungünstig ist... aber sie möchte mir helfen... nicht nur mit der Katze. Nachher wollen wir gemeinsam den Kühlschrank befüllen... schleppen kann ich ja gerade nicht viel. Und Dienstag kommt sie auch mit zum Arzt, dann spare ich mir viel Stress mit den Öffis.

Was mich wundert, ist, dass ich fast jede Nacht Albtäume habe. Die ersten beiden Nächte waren entweder der Fahrradunfall oder die körperliche Eingeschränktheit/Hilflosigkeit Thema,vorletzte Nacht war Ruhe und heute diverse verrückte Albträume, in denen ich keinen Bezug zu meiner Situation entdecken kann. Hm... mal nachher gucken, ob ich hier unerwünschte Gesellschaft habe.

Körperlich mache ich nach wie vor kleinere Fortschritte. Fühlt sich halt an, wie ein Muskelkater in den Ellenbeugen und als wenn man mir Gewichte an die Unterarme hängt. Aber noch sehe ich mich nicht am Mittwoch arbeiten, wenn das Tempo so bleibt. Meine Bewegungen sind teils noch ungelenk und manches tut auch etwas weh.

Hm.. Daumendrücken. Wird schon. Ich will meinen Alltag wieder :~~~

Liebe Grüße
Mel
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Re: glück im unglück

Beitragvon edeltraud » 07.09.2013, 10:28

Liebe Mel,

na, heute hörst du dich schon viel besser an. Und wenn dann erst die Katze kommt...
Das ist sehr lieb von dir, dass du diese Katze nimmst. Bei dir hat sie sicher ein sehr gemütliches Zuhause.
Schön, dass du Hilfe beim Einkaufen und auch so bekommst. Man ist ja gleich ein bisschen hilflos, auch wenn es GSD nicht so arg ist.

Ich wünsch ein schönes WE und viel Vorfreude auf den neuen Hausgenossen. Vielleicht gibt es ja bald ein Bild vom Katzerl.
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Re: glück im unglück

Beitragvon Karin K. » 07.09.2013, 17:33

Liebe Mel!

Ich habe gerade von deinem Pech gelesen und das alles klingt ja wirklich nach totaler Hilflosigkeit.
Ich halte dir ganz fest die Daumen, dass du bald wieder dein Leben mit beiden "Händen anpacken" kannst.

Meine Tipps für dich vorerst einmal:
.) Wenn Kälte für dich angenehm ist, dann lege dir regelmäßig etwa 3x pro Tag oder wenn du Schmerzen hast, Cool-Packs auf. Das sind diese weichen Gelpäckchen, die man einfrieren kann.
Ein dünnes Geschirrtuch direkt auf die Haut, das Cool-Pack auflegen und mit einem Handtuch festwickeln.
Das alles kannst du schon auf einer Tischfläche vor dir herrichten und dann nur mehr drüber schlagen.
Die Kälte wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend.
Wenn es unangenehm sticht, dann müsstest du ein dickeres Tuch dazwischen legen oder es passt grad nicht für dich. Später probieren.

.) Lege die gesamten Arme so oft wie möglich hoch, damit der Rückfluss der Gewebsflüssigkeit erleichtert wird und alles abschwillt.
Das heißt: Im Sitzen vor einem Tisch einen Stapel Pölster oder Decken stabil vor dir aufbauen und entspannt die Arme hochlagern.
Oder besser in Rückenlage mit einigen Pölstern neben deinem Körper die Arme über Schulterniveau lagern, sodass die Hände am höchsten liegen ( 20cm über der Unterlage reicht schon) und die Flüssigkeit zu den Schultern abfließen kann.
Das entstaut und erleichtert die Bewegungen nachfolgend.

.) Nun solltest du noch mit deinen Fingern und Händen pumpen. Am besten hochgelagert s.o. Schließe die Finger zu einer festen Faust und öffne sie wieder. 20, 30, 40 ... Mal.
Das aktiviert die Muskulatur in den Unterarmen, hilft beim Entstauen und kräftigt.
Knete einen Schwamm, einen Tennisball, ein Wollknäuel, etc...

.) Kreise das Handgelenk rechtsrum - linksrum. Immer wieder.

.) Drehe die Handfläche einmal zur Decke und dann wieder zum Boden. In verschiedenen Beugegraden des Ellbogens.
Diese Bewegung kommt schon aus dem Ellbogengelenk und wird vielleicht ein wenig schmerzen. Geh nur zur Schmerzgrenze und ein wenig darüber hinaus. Es darf weh tun, aber soll gut erträglich sein und nach der Bewegung wieder verschwinden.
Wenn du nie über die Grenze gehst, gibt es keinen Fortschritt.

.) Nun strecke und beuge den Ellbogen bis zur Schmerzgrenze und ein Stückchen darüber hinaus. Es soll gut erträglich sein. Verweile an der Schmerzgrenze, spüre nach und meist geht es dann ein bisschen weiter. Nütze das sanft nachdrückend aus.

.) Lagere deinen Ellbogen weich auf dem Tisch oder einer Armlehne und lass den Unterarm frei in der Streckung "hängen". Das Gewicht wird sanft dehnen. Wieder solange es gut erträglich ist.

.) Und zu guter Letzt - vergiss deine Schultern nicht. Sanft nur die Schultern zu den Ohren heben und sanft nach unten ziehen. Schultern kreisen - vorne hoch, hinten hinunter. Ich denke, du bist da auch schon ganz schön verspannt.
Lass in der Dusche das heiße Wasser auf den Nacken prasseln, entspannt auch.

.) Und jetzt kreist du die ganzen Arme aus dem Schultergelenk, damit hier nichts versteift durch die Schonhaltung.
Soweit du nur kannst, die Stellung des Ellbogens kann hier entspannt und schmerzfrei bleiben.
Beginne mit einem Arm, dann der andere und zum Schluss beide gleichzeitig, wieder vorne hoch und seitlich hinten hinunter ziehen.

.)Übe, als ob du ein Schürzenband hinter dem Rücken zuknoten müsstest und jetzt hinter dem Nacken.
Haare bürsten mit der rechten, dann mit der linken Hand - alles sehr günstige Alltagsbewegungen, die mobilisieren.

.) Drehe den Kopf sanft von einer Seite zur anderen,
-neige ihn, sodass das linke Ohr zur linken Schulter gesenkt wird, dann rechts.
-beschreibe mit dem Kinn einen Halbkreis von der rechten Seite, über vorne unten zur linken Seite hoch. (nie ganz durchkreisen!)
Langsam und behutsam!

Liebe Mel, jetzt hast du einmal eine Weile zu tun. Übe fleißig, aber nimm dir auch viel Zeit zum Nachruhen.
Das strengt an!
Wenn du noch Fragen hast, dann gib mir gleich Bescheid!
Gute Besserung und viel Spaß beim Training.
Servus
Karin K.
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 07.09.2013, 21:30

Huhu,

vielen Dank liebe Karin. Mein Bauchgefühl sagt, ich soll vorsichtig sein mit Übungen. Dadurch, dass ich Single bin, muss ich ja meine Arme irgendwie benutzen.
Heute war ich mit meiner Kollegin Einkaufen (außer nachher die schweren Taschen schleppen, hab ich alles alleine gemacht), hab Abgewaschen, gekocht, mich gewaschen und angezogen, Wäsche gewaschen und aufgehangen...

Ich denke, das war schon genug Programm für meine Arme heute.
Zumal der Doc gesagt hat, wenns bis Dienstag nicht besser ist, muss der entsprechende Arm ruhig gestellt werden.
Von daher bin ich mit Bewegen außerhalb dessen, was sein muss etwas vorsichtig. Ich probiere ja auch, immer mal Suplination/Pronation, gucken, ob ich die Arme durchstrecken kann usw.
Schultern und Nacken lockere ich auch immer mal wieder, weil die durch die andere Belastung ja auch schneller verspannt sind.

Arme hochlagern finde ich übrigends eher unangenehm. Tagsüber ist es entspannender, wenn ich die Arme einfach mal entspannt hängen lasse oder im Sitzen auf den Schoß lege. Nachts habe ich mein Stillkissen, dass ich um mich herum lege und wo ich die Arme an den Seiten ablegen kann. Das nutze ich auch schon länger für eine entspanntere Haltung, wenn ich mir Reiki gebe.

Zum Thema Katze: Motte ist heute Abend eingezogen. Im Moment versteckt sie sich irgendwo im Schlafzimmer. Aber sie scheint auch neugierig auf die Umgebung zu sein, denn um 22h hörte ich, wie meine Socken-Box (steht offen im Regal) runtergeworfen wurde. Danach habe ich sie unterm Bett gesehen. Aber ich lasse sie jetzt lieber in Ruhe... sie hat eine stressige Zeit hinter sich, da soll sie hier in Ruhe ankommen können. Erst ein Umzug, dann in der neuen Wohnung mit einer fremden Katze konfrontiert, die sie mobbt und jetzt schon wieder woanders. Das alles innerhalb von 2 Wochen. Ich bin mal gespannt, wie sie sich macht. Motte soll ja eine ansonsten schmusige und anhängliche Katze sein. Ich wünsche mir sehr, dass sie sich hier bald wohl fühlt. Habe mich vorhin extra von meinen schönen Blumen getrennt (leider giftig für Katzen) und werde Dienstag nach dem Artztbesuch noch nach günstigen Fleecedecken (für die Fensterbänke und Schränke) und einem schönen großen Kratzbaum gucken. Am besten einen hohen mit Hängematte...

Liebe Grüße
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 10.09.2013, 15:54

Huhu,

so... heute war ich beim Doc. Hab noch mal 2 Wochen Auszeit und Physiotherapie verordnet bekommen.

Ich werde morgen den Physiotherapeuten mit einigem Löchern. Auch, in welchem Umfang ich hier zu Hause Übungen machen kann/darf/soll (dann nutze ich auch Deine Übungsvorschläge, liebe Karin :tr° ) und ob evtl. Stricken und Häkeln erlaubt ist... dann könnte ich wenigstens ein paar UFOs (= UnFertige Objekte) fertigstellen oder ein paar Weihnachtsgeschenke anfangen und hätte auch mehr Möglichkeiten meine Zeit zu nutzen.

Ich will ja nichts falsch machen. Nicht dass ich mir mit einem "Zuviel" irgendwie schade und die Heilung verzögere.

Ansonsten habe ich nochmal Naschub an Traumeel geholt sowie Rescue-Salbe und Kytta-Salbe.

Motte macht sich übrigends ganz gut soweit. Gestern Abend fing sie an, mich aus sicherer Entfernung zu beobachten. Aber immer wenn ich sie angesprochen hatte, ist sie wieder weg.
Ich bin mal gespannt, welchen Schritt sie sich heute Abend traut.

Liebe Grüße
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Re: glück im unglück

Beitragvon Karin K. » 10.09.2013, 20:56

Liebe Mel!
Die Bewegungen des Alltags sind für dich schon einmal die beste Therapie.
Wäsche aufhängen, bügeln, Geschirr abwaschen, aber auch handarbeiten sind sehr vielseitige Bewegungen, die aber auch sehr anstrengend sein können. Deshalb höre auf dein Bauchgefühl und lass den Schmerz dein Warnzeichen sein.
Rechtzeitig Pause machen und Kätzchen streicheln, wenn sie es denn schon zulässt. :D
Der Physiotherapeut kann dir natürlich vor Ort viel besser helfen, denn er sieht ja unmittelbar deine Problematik. Ich kann da aus der Ferne nur allgemeine Tipps geben. Halte mich aber bitte auf dem Laufenden. Frag einmal, ob er nicht zufällig auch tapen kann oder so jemanden kennt. Ich würde mir da sehr viel davon versprechen, denn es beschleunigt den Heilungsprozess und lindert den Schmerz.
Alles Gute und halte durch! Gut Ding braucht Weile - auch die Heilung.
Liebe Grüße von
Karin K.
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