glück im unglück

Was war heute lustig? Worüber hab ich mich geärgert? Was möchte ich erzählen? Hier reinschreiben.

Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 10.09.2013, 21:26

Huhu Karin,

jupp... um Alltagsaufgaben komme ich als Singel ja eh kaum herum. Ich mach dann immer ein bisschen und dann ein bisschen mehr Pause.
Mit Tricksereien kann ich fast alles, außer schwere Sachen vom Regal holen (schwer ist gerade für mich alles über 1 kg ;-) ), Einkäufe tragen (außer es sind nur 2-3 leichte Sachen), Mineralwasserflaschen aufdrehen oder Dosen öffnen. Und Waschlappen/Putztücher ausdrücken/wringen kann ich auch kommplett vergessen. Schalter und Türen sind je nach Gängigkeit auch nicht immer einfach, aber dafür gibts im Zweifelsfall auch andere Körperteile (in der ersten Nacht hatte ich meine Nachttischlampe mit dem großen Zeh ausgemacht).
Der Doc warf heute bei der Bestandsaufnahme mit vielen Begriffen um sich, so dass ich mir nur die Hälfte merken konnte. Aber Kontrakturen, 20% Bewegungseinschränkung und dass ggf. auch Nerven und Bänder gelitten haben, hab ich schon verstanden. Zumindest erklärt das mit den Nerven, warum ich Momente habe, in denen die Unterarme und Hände ganz kalt werden.
Ich bin jedenfalls morgen auf die Physio gespannt und freue mich da eigentlich auch drauf.
Und keine Sorge... zu Hause mache ich nichts auf Krampf... wenns im Moment länger braucht, dann ist es halt so. Und wenn etwas zu anstregend wird oder weh tut, mache ich automatisch Pausen, überlege mir Tricks um das Problem anderweitig zu lösen (z.B. schieb ich den Wäschekorb im Moment mit den Füßen vor mir her, anstatt ihn zu tragen) oder bitte je nach Notwendigkeit Freunde oder Nachbarn um Hilfe.
Zum Glück arbeiten wir auf der Arbeit mit Kinesthetics... das erleichtert gerade die Situation etwas.

Ui... Motte guckte gerade um die Ecke. Streicheln geht bei ihr leider noch nicht, aber ich finde es toll, dass sie mich schon ab und zu beobachtet... zwar noch mit großem Sicherheitsabstand- aber immerhin: sie zeigt etwas Neugier :-)

Tja, doppelte Geduldsübung im Moment. Motte gebe ich die Zeit, die sie braucht und bei meinen Armen habe ich ja auch keine Wahl.

Ich merk mir mal die Frage nach dem Tapen für morgen.
Ich habe eh noch einen Gesundheitsgutschein von der Arbeit, den ich für Wellness, Massagen, Yoga, Rückenschule o.ä. einsetzen darf. Halt alles, was der Gesunderhaltung dient und nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Letztes Jahr habe ich ihn für Osteopathie und Massagen genutzt.
Wenn Du da noch einen Tipp hast, wovon ich neben der Physio am besten profitieren kann... her damit :-)

Ich werde weiter berichten... Ehrensache :-)

Liebe Grüße
Mel
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Re: glück im unglück

Beitragvon Karin K. » 11.09.2013, 07:07

Jep! Da ist mir heute Nacht noch eingefallen: häng dir möglichst alles um, was du tragen musst. Und zwar schrag über die gegenüberliegende Schulter. Das entlastet die Arme. Halte dir eine größere Umhängtasche bereit, vor allem beim Einkaufen.
Zum Auswinden von nassen Tüchern: lege sie über den Wasserhahn, drunter einmal verwinden und dann nur mit beiden Händen drücken oder gemeinsam verdrehen. Geht leichter und läuft als Bewegung nicht so sehr in den Ellbogen.
Es gibt Dosenöffner, die man an der Unterseite der Küchenkasterl montiert und an denen man die Dose ohne großer Drehung im Ellbogen öffnen kann.
Alles gute Tipps übrigens auch bei Arthritis oder rheumatisch betroffenen Händen.
Servus
Karin K.
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 11.09.2013, 09:49

Huhu,

jetzt auch noch meine Tage... super. Durchfall, Bauch- und Rückenschmerzen zusätzlich (trotz der Ibu 600, die ich ja eh schon wegen den Armen nehme). Und das, wo Toilettengänge gerade eh nicht das Highlight mit den Armen sind. Ich schaffe das gerade mal so alleine, ist aber von meiner Beweglichkeit her grenzwertig und eine ziemliche Belastung für die Arme.
Am liebsten nur aufs Sofa und einbuddeln...
Naja, erfahrungsgemäß sollte der Spuk am späten Nachmittag vorbei sein. Egal, nutzt nix. Ich muss da durch.

Der Tipp mit den Lappen ist super... ich erinnere mich Düster, dass wir in der Ausbildung beim Thema Wickel und Auflagen mit der gleichen Technik die heißen Tücher ausgewrungen haben.

Einen speziellen Dosenöffner werde ich mir aber nicht kaufen, da ich mal davon ausgehe, dass ich das in absehbarer Zeit wieder alleine kann. Es gibrt ja genug alternativen zu Dosen (z.B. Tüten--> bekomme ich aufgerissen oder mit einer Schere geöffnet). Frischkost ist dagegen etwas schwierig, da ich nur weiches Gemüse schnibbeln kann (fehlende Kraft). Aber mir ist im Moment eh eher nach Brot oder Salaten. Wenn ich da die Fertigsalate nehme, gehts ja auch. Und Brot bekomme ich geschmiert/belegt.

Und wenns dann doch Dosenkost sein muss, hab ich genügend Nachbarn, bei denen ich mal eben Klingeln kann- das nennt sich dann Dosenöffner mit Sozialkontakt ;-)
Mein "Block" ist zwar verrufen, aber wenn hier wirklich einer Not hat, dann wird er nicht hängen gelassen.

Liebe Grüße
Mel
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 15.09.2013, 10:57

Huhu,

so... der Zwischenstand. Im Moment nehme ich meist nur noch morgens und abends 1 Ibu, damit ich hier handlungsfähig bin. In den Ellenbögen selber spüre ich weniger Schmerz, dafür drücken die Hämatome ganz nett auf die Nerven, die die Handgelenke versorgen. Manchmal tut das drehen der Handgelenke genauso weh, wie an den ersten Tagen. Obwohl abgesehen von den Hämatomen in den Ellenbögen sonst alles ok ist, sagt die Physiotherapeutin. Richtig Glück gehabt, denn die Handgelenke hätten ja durchaus auch brechen können.
Ich hab mal gefragt, ob Handarbeiten erlaubt wären. Sie sagte, in Maßen mit Pausen und wenn ich auf den Körper höre, wäre das ok. Ich soll generell die Arme bewegen, aber nur bis zur Belastungsgrenze.
Aber zu Handarbeiten habe ich im Moment auch keine Lust, solange der Hauptschmerz in den Handgelenken sitzt.
Dafür ist wenigstens das Gefühl von "Ganzarmmuskelkater" weg.
Schwierigketen sind noch bei Dingen, die Kraft brauchen (Buch hochheben, Wäsche aufhängen, den schwergängigen Schalter meiner Nachttichschlampe aus bekommen...) und bei allem, was eine Drehung im Handgelenk benötigt (z.B. Hände eincremen, Flaschen öffnen).

Naja, weiterhin in Geduld üben.

Geduld brauche ich auch weiterhin bei Motte. Ich komme mir vor, wie der kleine Prinz, als er den Fuchs zähmt ;-)

Motte kommt z.Zt. abends nach 22h, eher 23h raus. Mittlerweile bleibt sie nicht nur an der Wohnzimmertür stehen und kommt rein. Manchmal legt sie sich vor die Balkontür (hinter meinem Sessel), manchmal springt sie auf die Fensterbank oder sie legt sich irgendwo im Raum auf den Boden, so dass wir uns beobachten können.
Gestern lag sie sogar sehr entspannt in niedlichen Posen auf der Fensterbank.
Aber wehe, ich beweg mich im Sessel... dann ist sie schnell angespannt und wenn ich aufstehe und versuche, mich ihr anzunähern, ist sie weg.
Aber immerhin: sie duldet schon mal meine Nähe mit Sichtkontakt :-)

Liebe Grüße
Mel
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 17.09.2013, 10:16

Huhu,

jo... es wird langsam. Schmerzmittel brauche ich weniger und die Kraft und Beweglichkeit kehrt langsam zurück. Links sind noch etwas mehr Einschränkungen, aber auch da gibts sichtliche Fortschritte.
Die Physiotherapeutin meint, meine Schmerzpunkte werden wohl noch immer weiter Richtung Hand wandern und mir werden wohl auch noch die Finger schmerzen. Schauen wir mal, was passiert.

Motto selbst wird immer frecher... traut sich aber nicht in meine direkte Reicheite (im wahrsten Sinne des Wortes) rein. Mittlerweile räkelt und entspannt sie sich auch mal in meiner Gegenwart. Aber wehe, ich stehe auf oder näher mich ihr... dann ist sie ruckzuck wach und wie der Blitz weg. Also nix mit Hochnehmen oder überhaupt anfassen.

Ich hab mal eine Freundin gefragt, die Seelen ins Licht bringt (und sie viel besser wahrnimmt als ich), b sie nicht mal versuchen kann, Motte zu kontaktieren... ihr die Situation zu erklären, meinen Wunsch (mir zu vertrauen) mitteilt und sie selbst nach Wünschen/Kummer fragt.

Sie sagte, Motte sei wrklich etwas durcheinander, habe aber schon begriffen, dass immer Fressen für sie da ist. Und Motte würde sich wünschen, dass ich auf sie zukäme, sie nehmen würde.

Aber ich glaube, solange Motte mich noch nicht in ihre Nähe lässt, kann ich das vergessen. Außerdem sind meine Arme noch nicht ganz in Ordnung. Hochnehmen schaffe ich noch nicht. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Motte wahrscheinlich soweit ist, wenn meine Arme auch wieder fit sind.
Hach ja... das liebe Thema Geduld im Moment... aber ich bin froh, dass ich kein "Lagerkoller" habe. Eine Woche bin ich ja auf jeden Fall noch zu Hause. Morgen Physio... Freitag Arzttermin.

Mittlerweile tun auch Karins Übungen ganz gut :-)

Vielleicht schaffe ich es ja nachher Bilder von Motto auf den Rechner zu bringen. Wird nur etwas knifflig, da das Verbindungskabel zum PC kaputt ist. Aber ich hab da eine Idee...

Liebe Grüße
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 17.09.2013, 15:47

Huhu,

muss euch ganz stolz erzählen, dass ich heute zum 1. Mal wieder eine Dose geöffnet habe. Gut... nicht ganz konventionell... aber ich kam an den Inhalt :-)

Meine Methode: Den Dorn des Öffners habe ich nicht mit den Handballen wie sonst üblich in die Dose schlagen/drücken können. Also habe ich da mit einem Hammer nachgeholfen. Der Winkel war zwar nicht ideal, aber es ging zum Öffnen. Die Kraft reicht schon, die Dose halb zu öffnen und dann den Deckel aufzuklappen.

Damit gibts dann heute Graupensuppe zum Abendbrot :happ{

Nachher werde ich testen, ob ich konventionell wieder Selterflaschen aufbekomme. Sonst werde ich sie unkonventionell an diesen Sollbruchstellen am Deckel aufritzen und je nach Kraft mit Händen oder Zähnen öffnen. Zum Flaschen öffnen nehme ich wohl immer die linke Hand, wie ich z.Zt. merke. Und da ist es ja mit der Kraft noch etwas problematischer als rechts. Mal gucken, ob das schon klappt...

Liebe Grüße
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Re: glück im unglück

Beitragvon edeltraud » 17.09.2013, 16:09

:happ{ :happ{ :happ{ :happ{ :happ{ :happ{

Seeehr tüchtig!

Hab gerade gesehen 300 Zugriffe, du siehst Mel viele sind mit dir dabei und sicher auch mit guten Gedanken!
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Re: glück im unglück

Beitragvon maria40 » 18.09.2013, 16:45

Super Fortschritt, aber bitte nicht mit den Zähnen öffnen, das bekomm ich richtig Gänsehaut, nicht dass deine Beisserchen einen Schaden bekommen :baeh :(lach

Nur weiter so....

LG Maria
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 18.09.2013, 19:59

Huhu,

@maria: Keine Sorge wegen meinen Zähnen. Aus logistischen Gründen habe ich 1,5l PET-Selterflaschen... wenn ich da die Zähne zum Öffnen einsetze, sieht man das höchstens am Deckel ;-)

Aber muss ich nicht mehr. Heute habe ich eine Selterflasche aufbekommen... mit der linken Hand (also den schwächeren Arm) :happ{

Und das, obwohl ich heute fies von der Physiotherapeutin in die Mangel genommen wurde. Sie hat heute die Arme richtig durchbewegt... aua :baeh
Aber sie sagt, ich muss in den Schmerz rein gehen, denn außer den Hämatomresten ist alles ok und nur durch Bewegung können die Abbauprodukte der Hämatome gut abtransportiert werden. Je mehr ich jetzt die Zähne zusammenbeiße, desto schneller bin ich da durch *seufz*

So... ich muss gleich Motte frisches Futter geben... sonst kommt sie bald nach mir gucken und schaut mich vorwurfsvoll bis fragend an.

Gestern hat sie mich einmal kurz zur Begrüßung angemaunzt. Ansonsten entspannt sie sich öfter in meiner Nähe und kommt auch jeden Tag ein wenig früher ins Wohnzimmer nach mir gucken.

Das ist übrigends Motte... ein paar der ersten Schnappschüsse, die sie zugelassen hat:

Bild

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und noch im alten zu Hause:

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Liebe Grüße
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Re: glück im unglück

Beitragvon edeltraud » 18.09.2013, 20:41

Hallo Mel,

na die ist ja süß! Wie alt ist Motte den? Sie schaut ja fast unserer Cindy ähnlich!

Klickt auf das Bild, dann sieht man die Originalgröße! Soooo süüüüß!

Schön, dass du jeden Tag was Neues schafft. Flaschen öffnen ist ja auch sehr wichtig! :wink: Nur weiter so!
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 18.09.2013, 21:04

Huhu,

naja... Motte ist ja eine Fund-Katze, war damals bei ihrem Unfall (bei dem sie gefunden wurde) noch sehr jung... geschätzt ein paar Wochen. Ihr "fiktiver" Geburtstag ist der 15.05.12... sie ist also etwa 1,5 Jahre alt.

Sie ist echt ne süße und bringt mich jeden Abend, wenn sie raus kommt, mehrmals zum Grinsen.

Ich darf sie ja noch nicht streicheln oder mit ihr spielen... das lässt sie noch nicht zu. Aber gestern abend habe ich mal geschaut, wie sie auf einen Laser-Pointer reagiert. Manche Katzen jagen ja gerne dem Lichtpunkt (in meinem Fall: der Licht-Maus) hinterher. Aber Motte guckte immer wieder zwischen meiner Hand und dem Licht hin- und her und pflanzte sich gemütlich auf dem Boden. Man sah ihr förmlich Gedanken wie "Für wie blöd hälst Du mich...?" oder "Äääähm... ja... mach mal... ich guck Dir zu, wie Du Dich zum Horst machst..." an.

Cleveres Mädchen :-)

Liebe Grüße
Mel

P.S.: Die Fotos habe ich extra in einer anklickbaren Vorschau reingestellt, damit die Bilder hier nicht den Rahmen bzw. die Ladekapazitäten eurer Rechner sprengen ;-)
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Re: glück im unglück

Beitragvon ClaudiaS. » 19.09.2013, 13:06

Liebe Mel,

zuerst mal freut es mich sehr für dich, dass du schon so große Fortschritte beim Gesundwerden gemacht hast und machst :D

Deine Motte ist wirklich eine total Süße. Und sie wird sicher noch ganz zutraulich und kuschelig werden. Hast du schon mal versucht, mit Bachblüten den "Prozess" zu beschleunigen?

Bezüglich Laser-Pointer nur ein kleiner Tipp. Viele (aber nicht alle :D ) Katzen haben Spass daran, den roten Punkt zu jagen, nur sollte man dabei sehr achtsam sein. Das Spielen mit dem Laserpointer ist für die Katze nämlich äußerst frustrierend, weil sie nie auch nur einen geringsten Jagderfolg hat. Sie bleibt sozusagen in der Jagdsequenz hängen. Drum sollte man vorher Futter oder Spielzeug verstecken, dann durchaus mit dem Laserpointer spielen, aber nach einiger Zeit den Pointer auf das Futter oder Spielzeug richten und die Katze mit dieser "Beute" weiterspielen lassen. Sie hat dann einen Jagderfolg und ist nicht frustriert.

Ganz liebe Grüße und viel Freude mit deiner Motte (übrigens süßer Name für eine süße Katze :D )

Claudia

P.S. Nur so am Rande, weil es mir grad einfällt. Mit Hunden sollte man auf KEINEN Fall mit dem Laserpointer spielen. Kann bei ihnen innerhalb weniger Minuten opulsiv-kompulsive Störungen auslösen, speziell bei jagenden Rassen.
Ad salutem - Gesundheitspraxis für energetische Lebensbegleitung

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Re: glück im unglück

Beitragvon Karin K. » 23.09.2013, 20:27

Hallo Mel!

Probier doch einmal mit deiner Motte zu "zwinkern".
Das spiele ich oft mit meinem Tiger.
Wenn sie mich anschaut, dann zwinkere ich mit einem oder mit beiden Augen. (fest zukneifen)
Fast immer zwinkert sie zurück. :)))
Angeblich bedeutet das in Katzensprache ein Lächeln. Dann dauert es auch nicht lange und mein Tiger kommt zu mir und streicht mir schnurrend um die Füße.

Wie geht es deinen Armen? Noch Schmerzen?
Wird es langsam besser im Alltag?

Liebe Grüße und weiterhin viel Freude mit deiner süßen Motte!
Karin K.
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 23.09.2013, 21:02

Huhu,

ja, das mit dem Zwinkern habe ich auch schon ausprobiert... funktioniert aber noch nicht so. Aber immerhin: sie kommt abends immer ein bisschen früher raus. Auch das Fressen ist fast ein Ritual. Sie bekommt bei mir z.Zt. um 20h ihr Futter... das ist eine Zeit, die nur beim Spätdienst leicht nach hinten geschoben wird. Wenn ich dann um 20h das Flurlicht anmache, kommt sie oft schon raus und wirkt vorsichtig ungeduldig. Manchmal geht sie auch an den Napf, wenn ich noch in der Nähe bin.
Was auch schön ist: sie scheint etwas aufzutauen und hat gegen Mitternacht eine Phase, in der sie wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung pest und dabei auch mit ihren Bällen spielt.
Gelegentlich lässt sie sich auch auf ein Spiel mit der Katzenangel ein... aber zu nahe kommen oder gar anfassen ist leider noch nicht gestattet.

Also weiterhin Geduld haben.

Meine Arme sind noch nicht ganz fit. War Freitag beim Doc und der sagt, dass ich immer noch 10% Bewegungseinschränkungen habe. In 3 Wochen muss ich noch mal hin und er geht davon aus, dass ich dann endgültig fit bin.
Generell brauche ich kaum noch Schmerzmittel... alle paar Tage mal eine Ibuprofen. Aber bestimmte Bewegungen lösen nach wie vor Schmerz aus und es fehlt noch ein bisschen an Kraft. Bis auf schwere Sachen heben bekomme ich aber alles hin, zur Not halt mit leicht zusammengebissenen Zähnen.
Heute war aber so ein Tag, an dem ich fast beim Aufstehen ein Schmerzmittel genommen hätte. Und dann noch Physio, wo die mich das mal davor richtig bis über die Schmerzgrenze in der Mangel hatte. Aber heute war sie "nett" zu mir und hat wieder mit Kleinst-Bewegungen gearbeitet... was aber auch Schmerzen auslösen kann. Aber im aushaltbaren Rahmen.
Irgendwie war eh nicht mein Tag heute und ich hab mich einfach mal aufs Sofa verkrümelt und viel geschlafen.

Mittwoch soll ich dann wieder arbeiten gehen. Ich bin ja mal gespannt, wie das klappt. Ich sehe dem mit gemischten Gefühlen entgegen: einerseits vermisse ich meine Bewohner und andererseits habe ich etwas Muffensausen, ob ich das packe.
Aber die Bedingungen sind gut: am Mittwoch arbeite ich in der Wohngruppe mit meiner Bereichsleitung. Dort kann ich mir hoffentlich die "leichteren" Bewohner in der Morgenversorgung raussuchen und mittags kann man die entsprechenden Leute zu zweit hinlegen.
Donnerstag soll ich schichtleitende Exe im anderen Bereich sein, der körperlich anspruchsvoller ist... aber auch mit 2 erfahrenen und lieben Kolleginnen. Außerdem habe ich eine angehende Schülerin, die wohl schon gut eingearbeitet wurde. Im Notfall muss sie mich halt unterstützen oder ich gebe ihr verbale Hilfestellungen.
Und dann habe ich schon wieder dienstfreies Wochenende. In der ersten Oktoberwoche habe ich mit der Kollegin Wohngruppe, die mich schon die ganze Zeit unterstützt und von deren Freund ich Motte bekommen habe. Da brauche ich mir also auch keine Sorgen machen.

Wahrscheinlich mache ich mir zu viele Gedanken und es läuft nachher besser, als ich gedacht habe. Aber drückt mir trotzdem die Daumen, dass ich einen guten Start habe.

Liebe Grüße
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Re: glück im unglück

Beitragvon larimar » 26.09.2013, 17:19

Huhu,

so... die ersten beiden Arbeitstage geschafft. Ging deutlich besser, als befürchtet- heute habe ich mich auch getraut in Anwesenheit einer Kollegin mal 2 Bewohner (nacheinander natürlich) alleine zu halten.
"Leichtere" Bewohner kann ich gut alleine versorgen (unsere neuen Bewohner sind ja echt lieb... ein total knuffiges Ehepaar, bei denen man deutlich sehen kann, wie sehr sie sich immer noch nach soooo vielen Jahren lieben).
Bei schwereren Situationen habe ich zum Glück superliebe Kolleginnen :-)

Ich wollte z.B. heute morgen mit Hilfe unserer Praktikantin eine von den im doppelten Sinne schweren Bewohnern aus dem Bett holen und zum Duschen auf den Toilettenstuhl setzen. Als ich loslegen wollte, kam eine meiner Kolleginnen raus- die Bewohnerin saß bereits.

Ganz ehrlich: so eine Hilfsbereitschaft untereinander gibts nicht oft. Sogar ein Angehöriger hat uns gelobt, dass ihm bei jedem Besuch auffällt, wie gut wir Kollegen miteinander umgehen und dass auch der Ton zu den Bewohnern immer positiv ist.

Für mein Vertrauen in meine körperliche Fähigkeiten waren es also 2 gute Arbeitstage. Allerdings bin ich jetzt auch froh, dass ich Wochenende habe... fühle mich, als hätte ich es beim Sport übertrieben und bin ziemlich k.o.
Aber kein Wunder: meist sind schon die ersten 2 Tage nach einem Urlaub schwer, weil man nicht die "Arbeitsfitness" hat- mit leichtem Handicap ist das natürlich noch etwas anstrengender.
Aber ich sehe positiv auf meine nächste Arbeitswoche :-)

Motte gehts übrigends auch gut. Im Moment bin ich versucht sie "Fauchi" zu nennen und glaube, dass sie denkt, sie wäre eine kleine Fauchschabe im falschen Körper oder so :roll:
Sie traut sich zwar schon Leckerlies aus nächster Nähe von mir zu holen, aber das wars auch fast mit den Fortschritten. Ansonsten wirkt sie arg zwiegespalten.
Ich mache mir gerade etwas zu Essen in der Küche und Motte hofft dann, dass ich mit Futter für sie wieder raus komme. Also kommt sie unterm Bett hervor, schleicht sich auf den Flur und beobachtet mich. Komme ich aus der Küche raus, faucht sie mich an und läuft weg.

Und auch sonst sucht sie abends irgendwie schon meine Nähe. Wenn ich mal in einen andern Raum gehe, kommt sie immer hinterher.
Aber wie gesagt- komme ich zu nahe, wird gefaucht und/oder weggelaufen. Ich lasse sie dann. Aber ich versuche jeden Abend mindestens 1x sie an mich ran zu locken und mache auch keine anstalten sie zu packen oder anzufassen. Sie soll ja Vertrauen gewinnen.
Motte gibt da halt das Tempo vor.
Aber manchmal versuche ich auch, ihr das holen von Leckerlis leichter zu machen, indem ich sie durch fast geschlossene Augen beobachte. Ergebnis: sie liegt selber völlig relaxt da und schließt die Augen... also so lässt ja das gegenseitige Spiegeln der Körpersprache ja hoffen :-)

Liebe Grüße
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