Forenadventskalender

Was war heute lustig? Worüber hab ich mich geärgert? Was möchte ich erzählen? Hier reinschreiben.

Re: Forenadventskalender

Beitragvon edeltraud » 15.12.2013, 17:37

Ja, Mel da hast wohl recht, dass jeder momentan viel um die Ohren hat.
Trotzdem bin ich voi stolz, wie nette "Türchen" wir schon hatten.

Wie lange muss deine Motte den alleine bleiben? Kommst schon a bissl näher?
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon Karin K. » 15.12.2013, 20:03

Hallo! :wnk

Zu späterer Stunde wünsche ich euch noch ganz herzlich einen schönen Ausklang des 3. Adventsonntags.
Ja, wir sind wohl alle schwer beschäftigt in dieser Zeit.
Ich hatte heute 7 besonders liebe Gäste und 2 Vögel zu versorgen.
Die einen waren im Ofen, die anderen rund um den Tisch. ... :wink:
Deshalb ging sich heute gar nix aus.

Liebe Grüße sendet euch
Karin K.

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Re: Forenadventskalender

Beitragvon edeltraud » 15.12.2013, 22:51

16. Dezember 2013

"Ausländer raus"

"Es war einmal... ', so beginnt das Märchen „Von denen, die auszogen, weil sie das
Fürchten gelernt hatten." .
Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachton, spätabends. Über den Marktplatz der
kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und
sprühten auf die Mauer "Ausländer raus" und 'Deutschland den Deutschen'. Steine flogen
in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche, Dann zog die Horde ab,
Gespenstische Ruhe. Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen.
Niemand hatte etwas gesehen.
"Los, kommt, es reicht, wir gehen." Wo denkst du hin! Was sollen wir denn da unten im
Süden?" "Da unten? - Das ist immerhin unsere Heimat Hier wird es schlimmer. Wir tun, was
da an der Wand steht: "Ausländer raus"
Tatsächlich, mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte
sprangen auf, Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihren
Weihnachtsverkleidungen. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu"
Hause“. Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk, Uganda, Kenia
und Lateinamerika waren seine Heimat, Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die
Trauben und Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf,
Pfefferküsse, Spekulatius und Zimtsterne, die Gewürze in ihrem Inneren zog es nach Indien.
Der Dresdner Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab:
Mischlingen, wie mir, geht’s besonders an den Kragen. Mit ihm kamen das Lübecker
Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen. Nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt. Es war
schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die
Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen in teuren kleinen Chartermaschinen in alle Welt
starteten.
Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen. Lange Schlangen japanischer Autos,
vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik krochen gen Osten. Am Himmel sah man
die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den feinen
Seidenhemden und den Teppichen das fernen Asien.
Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten ins
Amazonasbecken. Man musste sich vorsehen, um nicht auszurutschen, denn von überall
her quoll Öl und Benzin hervor, floss aus Rinnsalen zu Bächen zusammen in Richtung
"Naher Osten",
Aber man hatte ja Vorsorge getroffen. Stolz holten die großen deutschen Autofirmen ihre
Krisenpläne aus den Schubladen: Der Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu
ausländisches Öl? - Aber die VWs und die BMWs begannen, sich auszulösen in ihre
Einzelteile, das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der
Eigenteile nach Brasilien. der Naturkautschuk nach Zaire. Und die Straßendecke hatte mit
dem ausländischen Asphalt im Verbund auch immer ein besseres Bild abgegeben als heute.
Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft. Gerade rechtzeitig zum
Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land. Aber Tannenbäume gab es noch,
Apfel und Nüsse, Und "stille Nacht" durfte gesungen werden - allerdings nur mit
Extragenehmigung, das Lied kam immerhin aus Österreich.
Nur eins wollte nicht ins Bild passen. Maria, Josef und das Kind waren geblieben. Drei
Juden Ausgerechnet. 'Wir bleiben", sagte Maria. Wenn wir aus diesem Land gehen - wer
will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen, zurück zur Vernunft. und zur Menschlichkeit?
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon Karin K. » 16.12.2013, 22:15

17. Dezember


Heute etwas Traditionelles … Die Egerländer Krippe

Jedes Jahr in der Adventzeit kann man im Volkskundemuseum in Mödling eine Besonderheit besichtigen:
Die Egerländer Krippe.

Bild



Es handelt sich dabei um eine mechanische Krippe, deren Figuren und Bauteile auf Bändern und Ketten bewegt werden. In verschiedenen Ebenen werden Szenen aus der Weihnachtsgeschichte dargestellt, aber auch Begebenheiten aus dem Leben Jesu.

Der Ursprung der Krippe liegt in Nordwestböhmen, im Egerland. Etwa 1800 wurde sie dort gebaut und kam zuerst durch einen Eisenbahner, der ein Stück seiner alten Heimat mitnehmen wollte, nach Bischofshofen.
Später, dann auf großen Umwegen, landete sie in einer kleinen Kirche in einer Arbeitersiedlung in Mödling.
Die vielen Standortwechsel und besonders der Krieg setzten ihr aber sehr zu und leider gingen einige Bestandteile kaputt oder verloren.
Pater Kienast, ein Seelsorger der Gemeinde, der sich vor allem für die ärmsten und bedürftigsten Menschen in seinem Wirkungsfeld einsetzte, nahm sich der Krippe an und sorgte dafür, dass sie wieder restauriert und aufgestellt werden konnte.

Leider konnte die alte „Handmechanik“ nicht mehr gerettet werden, obwohl sich einige ganz besondere Spezialisten darum bemühten. So ist es heute die Elektronik, die die Figuren zu Leben erweckt.
Im Volkskundemuseum in Mödling, wohin die Krippe endgültig übersiedeln durfte, kann man sie nun jedes Jahr bestaunen, ebenso wie viele weitere originale Figuren und Teile der alten Mechanik.
Sie ist im Zentrum des Sakralmuseums aufgestellt, mit einigen Reihen Sesseln davor, wo die Besucher sich gemütlich von leiser Weihnachtsmusik verzaubern lassen können. Jede halbe Stunde öffnen sich knarrend die Flügeltüren und Lichtstrahlen beleuchten bestimmte Teile des Krippenspiels während die Weihnachtsgeschichte vorgelesen wird.

Am schönsten für mich ist immer wieder, die Kinder zu beobachten, die mit großen Augen dem Geschehen folgen.
Genau jene Kinder, die von Spielekonsolen, Nintendos, Playstation und anderem elektronischen Geflimmer verwöhnt sind.
Kleine Holzfiguren und eine uralte Geschichte schaffen es doch auch in unserer heutigen Zeit das Herz zu berühren.
Wie schön!!!

Und hier unser wunderschönes Rathaus im Zentrum von Mödling

Bild

Einen wunderschönen Adventtag wünscht euch
Karin K.
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon edeltraud » 17.12.2013, 22:20

18. Dezember 2013

Heute schon etwas gewöhnungsbedürftig von Loriot

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöckchen leis‘ herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein
am Niklasabend muss es sein.


Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter sanft im Dunkeln
derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
Nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied !!),
behält ein Teil Filet zurück,
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluss, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt‘s von fern, wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist‘s, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit seinem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
„He, guter Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
"Die sechs Pakete ‚heil‘ger Mann ,
ist alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent…

(LORIOT)

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Re: Forenadventskalender

Beitragvon edeltraud » 17.12.2013, 22:23

Liebe Karin,

wunderschöne Bilder und sehr interessant die Geschichte der Krippe!
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon Karin K. » 19.12.2013, 08:40

19. Dezember

Einkaufstipps der ganz anderen Art

Heute möchte ich euch 5 Tipps geben, die so leicht auch in der stressigen Vorweihnachtszeit beim Einkaufen für das Fest eingebaut werden können und doch sehr wichtig für unsere Gesundheit sind.

.) Trage deine Einkäufe gleichmäßig auf zwei Taschen verteilt in rechter und linker Hand oder verwende einen Rucksack, damit deine Wirbelsäule nicht einseitig belastet wird. Ein Einkaufsrollwagerl ist ideal für schwere Lasten.

.) Nimm den Stiegenaufgang statt mit dem Lift zu fahren, das tut deinen Beinmuskeln und deinen Venen gut.

.) Nutze die Wartezeit an der Kassa, um deine Beckenbodenmuskulatur anzuspannen

.) Wenn du dich über andere Autofahrer bei der Parkplatzsuch oder im Stau auf dem Weg zum Einkaufszentrum ärgerst, dann schalte dir deine Lieblingsweihnachts-CD im Radio ein und atme ganz bewusst tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
Mitsingen ist auch erlaubt! :wink:

.) Belohne dich zwischendurch mit einer Tasse heißen Tee oder Kaffee, setze dich entspannt für zumindest wenige Minuten nieder und freue dich an den Dingen, die du schon erledigt hast.

Viel Spaß beim Shoppen und eine friedliche Vorbereitungszeit für die Festtage wünscht euch eure
Karin K.

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Re: Forenadventskalender

Beitragvon Frieder » 19.12.2013, 08:58

Guten Morgen Karin,

deine Tipps zum Einkaufen sind klasse.
Als alter Wandersmann nehme ich sowieso gern den Rucksack.
Treppen sind eine ideale Möglichkeit für die Gesundheitsvorsorge. :wink:

Viele liebe Grüße
von Frieder
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon Karin K. » 19.12.2013, 19:37

Danke vielmals für das Lob! :(tha)
Positives Feedback tut so gut!
Manchmal denkt man schon: Interessiert das überhaupt jemanden , was wir hier so schreiben?
Aber gerade habe ich gesehen, dass es schon 500 Klicks auf unseren Adventkalender gibt.
Wow! Liebe Mel, wenn das nicht einmal eine geniale Idee war?!!!

Herzliche Grüße an alle!
Eure Karin K,.
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon maria40 » 19.12.2013, 19:45

Ja es interessiert was ihr schreibt, aber manchmal muss man eine Geschichte einfach wirken lassen, ohne sie zu kommentieren.

LG Maria
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon edeltraud » 19.12.2013, 20:03

Liebe Maria, es ist interessant "was ihr schreibt"??? Du bist auch dabei! ich denke es ist interessant was "wir" schreiben!
Vielleicht kommt ja auch noch ein Adventtürchen von DIR. Das täte mich sehr freuen!
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon Karin K. » 20.12.2013, 13:43

20. Dezember

Habt ihr daran gedacht - heute ist der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres.
Wintersonnwende - Juchu! Ab morgen geht es wieder bergauf mit dem Tageslicht.
So gerne ich die gemütlichen Abende bei Kerzenschein und Tee habe, so sehr freue ich mich wieder auf mehr Sonne.
Gerade hier bei mir im Osten hat sich die Sonne in den letzten Tagen sehr rar gemacht.
Nur Nebel, Nebel, Nebel ... schiefergrau, mausgrau, dunkelgrau ...
Deprimierend. Da wird mir immer bewusst, wie sehr wir auf das Sonnenlicht angewiesen sind.

Der Winter ist ja die Zeit der Ruhe, die Natur erholt sich vom Wachsen und gedeihen, vom Blühen und Früchtebringen.
Auch wir Menschen bräuchten ein bisschen mehr Ruhe vom Stress und der Betriebsamkeit des Alltags.
Trotzdem verlangen wir aber von uns genau das gleiche Pensum wie im Sommer, wenn die Tage lang sind.
Burn-out und Depressionen sind ein großes Problem, das ist allen klar.
Ein bisschen Winterruhe würde vielen von uns sehr gut tun.
Hier habe ich einen Artikel darüber im Internet gefunden.
Deshalb werde ich es mir heute abends noch ein Stündchen gemütlich machen und die längste Nacht des Jahres genießen.
Ich wünsche euch auch eine friedliche Zeit und Sonne im Herzen!

Liebe Adventgrüße sendet euch
Karin K.

So, wie im folgenden Gedicht beschrieben, soll es nämlich bei uns allen nicht sein.

Weihnachtsstress

Als im August in den Geschäften
die Pfefferkuchenzeit begann,
da fragten viele mit Entsetzen:
Kommt denn schon jetzt der Weihnachtsmann?

Seitdem sind Monate vergangen,
nun ist es wirklich fast soweit.
Es öffneten die Weihnachtsmärkte
und in der Luft liegt Heimlichkeit.

Längst sind die Wunschzettel geschrieben,
der Stollenduft zieht durch das Land
und auf der Suche nach Geschenken,
wird selbst am Sonntag rumgerannt.

Es gibt so vieles zu bedenken,
damit man wirklich nichts vergisst.
Und mancher wünscht sich schon seit Wochen,
dass alles bald vorüber ist.

Dann ist er da, der Heiligabend,
der Weihnachtsbaum ist bunt geschmückt.
Jetzt gibt es nur noch den Gedanken,
dass auch der Weihnachtsbraten glückt.

Die Feiertage gehn vorüber,
man übt sich in Besinnlichkeit.
Doch um sich wirklich zu besinnen,
bleibt einem viel zu wenig Zeit.

Gestresst von all dem Weihnachtstrubel
schwört sich dann wieder jedermann:
Im nächsten Jahr wird alles anders!
Na, hoffentlich denkt ihr auch dran.

(Monika Peschel)
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon Karin K. » 20.12.2013, 19:11

Ups, ich glaube, ich bin meiner Zeit voraus. Morgen ist der kürzeste Tag. Sorry!
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon edeltraud » 20.12.2013, 21:58

Liebe Karin,

ja, laut Kalender ist mogen der kürzeste Tag, aber du hast schon recht, der Tag hat schon umgedreht.
Die Sonne scheint seit drei Tagen jeden Tag schon 1 Minute länger. Wie das kommt?

Ich war heuer im Tal der Sonnenuhren und dort habe ich viel gelernt. Z.B. dass die Sonnenuhren genauer gehen als unsere herkömmlichen Uhren.
Weil sie sich nämlich nach den genauen Stand der Sonne richten, was unsere Uhren nicht können, weil sie nach der MEZ eingerichtet sind. Nach der Mitteleuropäischen Zeitzone.
Und diese Zonen wurden in Gebiete aufgeteilt, sonst hätten wir ja überall verschiedene Zeiten. Die Sonnenuhr kennt diese Zonen nicht und zeigt GANZ GENAU den Sonnenstand und damit die richtige Zeit an.
Im Februar ist das gleich eine ganze Viertelstunde, wo unsere Uhren "hinten" gehen. Das beginnt im November und ab Feber geht es dann wieder in die andere Richtung.
Deshalb ist auch sichtbar auf den Wetterstationen, dass die Sonne schon seit drei Tagen länger scheint. Obwohl sie es erst morgen "dürfte"! Man lernt eben nie aus, hat mir sehr gefallen, diese Führung im Tal der Sonnenuhren
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Re: Forenadventskalender

Beitragvon edeltraud » 20.12.2013, 22:01

21. Dezember 2013

Ist der Christbaum schon im Haus?

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