Wie man in den Wald hinein ruft…. Da passt wieder einmal uns

Was war heute lustig? Worüber hab ich mich geärgert? Was möchte ich erzählen? Hier reinschreiben.

Wie man in den Wald hinein ruft…. Da passt wieder einmal uns

Beitragvon edeltraud » 23.07.2016, 21:34

Wie man in den Wald hinein ruft…. (Monatlicher Artikel in der Zeitung "Leben im Salzkammergut")

Da passt wieder einmal unser Sprichwort dazu: Wie ich in den Wald hineinrufe, so kommt es zurück. Dieses alte Sprichwort hat nach wie vor seine Berechtigung. Was wir aussenden kommt zurück. Wie ein Echo.
Das kann man direkt auf das wahre Leben umlegen. Jeder Mensch hat seine eigene Ausstrahlung. Und diese Ausstrahlung ist unabhängig vom Aussehen. Sie kennen das ja sicher. Es gibt so richtige Strahlemenschen. Die kann man oft gar nicht als schön bezeichnen. Aber Sie strahlen. Sie strahlen von innen. Richtig charismatische Menschen. Ansteckend! Genauso funktioniert es umgekehrt. Sie sehen an richtigen Grantler. Da zieht es einen gleich runter. Oder wir kommen in einen Raum und hier sind lauter Menschen, die enttäuscht oder traurig sind. Und schon sinkt auch Ihre Laune in den Keller.

So richtig erlebt habe ich das einmal bei einem Besuch bei meiner Mutter. Voll Vorfreude bin ich zu ihr gefahren. Wir haben gemütlich geplaudert, nur es war so komisch, ich wurde immer trauriger und wusste nicht warum. Bis ich bemerkte, ich sitze auf dem Platz meiner Mutter und spürte ihre Ausstrahlung der Traurigkeit. Sie fühlte sich einsam und traurig nach dem Tod meines Vaters. Und ich hab diese Energie aufgenommen und gespürt. Und das passiert uns viel öfter als wir glauben.
Ein großartiger Heiler aus Zypern, der Magus von Strovolos hat in seinem Buch diese Ausstrahlung als „Gedankenelementale“ beschrieben. Er hat es als Bild so gezeigt, dass die Gedanken eines Menschen ausstrahlen wie Kugeln, die umher fliegen und gierig suchen, wo finden sie gleiche Kugeln. Das heißt wieder nichts anderes, ich strahle aus und verbinde mich mit Energien die die gleichen Kugeln ausstrahlen.
Jetzt stellen Sie sich vor wir sind saugrantig. Diese sogenannten grantigen Kugeln senden wir aus, grad, dass es nicht auf unserer Stirn steht. Im Gesicht ist es sicher auch zu sehen. Nun suchen sich diese ausgesendeten Kugeln unter allen Menschen die gleiche Schwingung. Klartext: Wir treffen nur saugrantige Menschen. Und beschweren uns womöglich, dass heute alle Menschen grantig und unfreundlich sind. Hallo ihr Lieben, sofort mal schauen, wie bin ICH den drauf?
Dasselbe gilt für das 1. Lächeln am Tag. Auch dieses wird ausgesendet und sucht sich Passendes. Raten Sie einmal, wem geht es besser?
Dieses Thema behandle ich übrigens ausführlich in meinem Buch „Frau stell dich auf die Füße“ weil es so unendlich wichtig ist.
Ich muss lernen zu verstehen, es ist immer nur MEINE Schwingung, die alles anzieht was da dazu passt. Wie ich in den Wald hineinrufe…..
Dazu wieder ein Beispiel von mir selbst kurz und bündig. Ich komm vom Einkaufen heim und sag zu meinem Mann: „Na, heute im Supermarkt, so was von grantige Verkäuferinnen, i sag da was, da verlier ich die Geduld!“ Darauf sagt mein Mann: „Schau dich in den Spiegel, dann weißt, warum….!“ Das ist zwar momentan Schock pur, aber er hat Recht. Wenn ich so grantig schau, kann nichts anderes kommen.
Außer man erwischt jemanden, der besonders gut drauf ist, der könnt es umdrehen.
Wie kann ich das ändern? Es kommt ganz auf mich an. Will ich es ändern? Wenn ja, dann ist es gut, wenn ich ganz meine Gedanken anschaue und bewusst lächelnd aus dem Haus gehe. Wenn ich freundlich auf die anderen zugehe. Ein paar nette Worte wirken auch Wunder.
Denkens dran wie sehr wir uns freuen, wenn wir jemanden begegnen, der uns sagt: „Mei sche, dass i di triff, guat schaust aus!“ Gleich schaut die Welt anders aus!
So wie es Verkehrsgesetze gibt, gibt es auch geistige Gesetze, dieses Gesetz der Resonanz ist eines davon.
Keinem Menschen würde es einfallen, bei Rot über die Kreuzung zu fahren, oder vielleicht im Winter Sommerblumen zu pflanzen. Das sind Verkehrs – oder Naturgesetze, die jeder bedingungslos einhält. Wir akzeptieren Tag und Nacht, oben und unten, schwarz und weiß. Es ist einfach so.
Bei den geistigen Gesetzen sind wir da nicht so heikel. Da gehen wir oft über Grenzen.
Wir übersehen sehr gerne, dass es überall einen Ausgleich geben muss. Robert Betz, ein großer Lebenslehrer hat das in einem Vortrag so drastisch vorgeführt. Ein Vater, fleißig bis zum Umfallen, beschwert sich über seinen Sohn, der nur herumliegt und Handy spielt oder am Computer sitzt. Arbeit ist überhaupt nicht seins. Und der Vater kann da nicht mehr hinschauen. Robert Betz hat die Arme ausgebreitet wie bei einer Waage: Wenn der Vater arbeitet bis zum Umfallen braucht es eine Balance und das ist der chillende Sohn, wie man heute sagt. Der sagt „Auuusgleich – Auuusgleich!“ Es kann nicht anders sein.
Wie mein Vater immer gesagt hat: „A fleißige Mama zieht faule Töchter!“ Das stimmt auch zu 100 %. Mein Vater hat damals sicher nicht gewusst, dass hier ein geistiges Gesetz wirkt. Auch bei vielen Geschäftsleuten hört man immer wieder: „Die Alten haben es aufgebaut, die Jungen verjuxen es!“ Drum ist es so wichtig, die Jungen so bald als möglich einzubinden und auch mit Aufgaben zu betrauen. Und natürlich selbst kürzer zu treten, die Verantwortung aufteilen. Aber wir glauben ja immer, das können nur wir. Glauben Sie mir, auch ich war eine Geschäftsfrau die geglaubt hat ohne mich geht gar nix.
Viele Mütter sagen: „Na, die Kinder brauchen nichts tun, die sollen es schöner haben als ich es hatte!“ Das ist zwar sehr gut gemeint, aber den Kindern helfen sie damit nicht.
Diese mütterliche, ich nenn sie mal Hilfsbereitschaft, ging so weit, dass die Mutter mit der 15jährigen Tochter an der Hand ins Geschäft kam und FÜR die TOCHTER um eine Lehrstelle fragte. Was glauben Sie, hab ich mir als Geschäftsfrau dabei gedacht? Ja, sie denken richtig – die kann ja nicht mal die Tür selbst aufmachen…. Die Mütter haben vor lauter Fürsorge keine Ahnung was sie den Kindern da verbauen.
Eine junge Frau, was man ja mit 15 wirklich schon ist, sollte sich gut vorbereiten, vielleicht das Geschäft schon kennen und dann alleine kommen und sich vorstellen. Das macht Eindruck von Selbständigkeit und Kompetenz. So wird sie ernst genommen. Dazu ein fester Händedruck und ein Lächeln, das kommt an. Und das strahlt sie aus. Alleine wann ich da dran denk wird mir warm ums Herz.
Unser Leben steht und fällt mit unserer Ausstrahlung. Und schon sind wir wieder bei uns selbst. Wie kommen wir zu dieser Ausstrahlung. Sagen Sie nicht, die hat man oder hat man nicht. Natürlich ist es schön, wenn man schon was mitbringt, aber man kann ganz viel auch dazu lernen.
Ich hatte einmal ein Lehrmädchen, zwar hübsch, aber keinerlei Umgangsformen. Das hatte sie von zu Hause nicht mitgebracht. Ihre Eltern nett, ganz einfache Leute, die nirgends hinkamen. Es war für mich wunderschön zuzuschauen, wie schnell dieses Mädchen erkannte, was im Leben wichtig war. Sie war lernbegierig und setzte es auch gleich um. Da habe ich gewusst, wenn jemand wirklich was lernen möchte, dann geht es auch.
Unser Leben ist eine ständige Weiterentwicklung und damit gibt’s auch große Veränderungen. Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Die heißt es anzunehmen und das Beste draus zu machen. Denken Sie immer wieder, ich bekomme das, was ich aussende. Deshalb kontrollieren Sie immer wieder, an was denke ich. Sie glauben es nicht, wie viele Menschen ständig an das denken, was sie nicht haben wollen. (An den Beruf, an Krankheiten, an das Geld das fehlt….)
Wenn Sie wieder einmal bemerken, Sie denken in die falschen Richtung geben Sie sich einen Ruck – sagen Sie laut „Nicht schon wieder!“ Und stellen Sie sich gleich vor, was Sie haben möchten.
Zum Schluss wünsch ich Ihnen : Werden Sie zu einem Strahlemenschen. Von einem Strahlemenschen bleibt nicht die große Nase, oder die kurzen Beine hängen – sondern sein Strahlen. Wir haben es alle in uns, das Licht, das wir zum Strahlen bringen können.
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Re: Wie man in den Wald hinein ruft…. Da passt wieder einmal

Beitragvon Frieder » 24.07.2016, 08:54

Ich denke, jeder von uns kann Beispiele nennen, die das von Edeltraud Gesagte bestätigen.
Wenn ich wandern gehe, dann treffe ich immer nette Menschen. Ich gehe ja auch immer freudig auf meine Touren. Ich male mir vorher aus, was ich erleben kann. Darauf freue ich mich.

Ein besonderes schönes Beispiel beschreibe ich in diesem Beitrag Erlebnis auf dem Westweg .

Viele liebe Grüße von
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Re: Wie man in den Wald hinein ruft…. Da passt wieder einmal

Beitragvon maria40 » 28.07.2016, 09:11

Ich denke, solche Texte kann man nicht oft genug lesen, damit sie einem wirklich in Fleisch und Blut übergehen, dass ICH selber entscheide, was ich aussende und was ich zurückbekommen möchte.

LG Maria
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